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Zwei Teilnehmerinnen der Indien-Kommission mit Bindis

Seit den 1980er -Jahren gibt es eine enge Beziehung des Deutschen Zweiges des Versöhnungsbundes zu Partner*innen in Indien. Seitdem wurden mehrere Studienreisen in das Heimatland Gandhis durchgeführt. Es wurden Kontakte zu Gruppen hergestellt, die seine Gedanken weiterleben und in der heutigen indischen Gesellschaft umzusetzen versuchen.

Daraus haben sich dauerhafte Kontakte zu Hansa (gest. 2013) und Daniel Mazgaonkar sowie ihrer Arbeit im Bombay Sarvodaya Friendship Center ergeben. Darüber hinaus gibt es intensive Kontakte zu Anand und Michael Mazgaonkar sowie Swati Desai, die in verschiedene Aktivitäten sozialer Aktionsgruppen lokal, regional, national und international eingebunden sind. Sie haben auch durch Besuche auf Jahrestagungen über ihre Arbeit berichtet.

Ein weiterer Punkt ist die Unterstützung der Kampagne XertifiX. Diese setzt sich dafür ein, dass in Deutschland nur solche Natursteine aus Indien gekauft werden, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt wurden.

Bei den Treffen der Kommission geht es immer wieder darum, etwas von der vielfältigen indischen Gesellschaft in ihren gelebten Widersprüchen zu erfahren. Kommunikative Impulse aus den sozialen Bewegungen in der Folge Gandhis (v.a. Sarvodaya-Movement) können so auch bei uns Lebendigkeit entfalten. Die Mitglieder der Kommission haben Interesse, ihr Wissen der letzten Jahrzehnte zu teilen und Menschen für gewaltfreie Initiativen nicht nur in Indien zu begeistern.

Kontakt: Benjamin Pütter (benjaminpuetter@web.de) und Gregor Lang-Wojtasik (langwojtasik@ph-weingarten.de).

Hier ein Link zu einer Rede von Gregor Lang-Wojtasik über die Bedeutung von Gandhi in Deutschland.

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Benjamin Pütter und Gregor Lang-Wojtasik verteilen indische Süßigkeiten