Friedensreferat

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Clemens Ronnefeldt stellt auf der Jahrestagung 2026 seinen Nachvollger Kevin Kaisig vor

Unser Friedensreferat befindet sich im Umbruch. Nachdem Clemens Ronnefeldt seit 1992 vierunddreißig Jahre lang diesen Bereich durch vielfältige Aktivitäten geprägt hat, hat er nun das Amt an seinen Nachfolger Kevin Kaisig übergeben, erstellt aber noch weiterhin seine Zusammenstellung von Presseartikeln, die friedenspolitische Relevanz haben oder Handlungsempfehlungen für Friedensaktive enthalten.

Kevin Kaisig ist Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen.  Parallel zu seiner Tätigkeit als Friedensreferent schließt er seine Promotion im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Granada ab. In diesem Zusammenhang hat er bei Aufenthalten in Indien und Kolumbien zu sozialen Bewegungen geforscht, die sich gewaltfrei für Frieden und soziale Gerechtigkeit einsetzen – und auch in Gewaltkontexten Räume für Dialog schaffen.

Zu seinen Themenschwerpunkten gehören die Überwindung von Gewalt, Konflikttransformation und die nachhaltige Gestaltung von gesellschaftlichem Wandel. Er setzt sich für ein besseres Verständnis von gewaltfreien Prozessen und Methoden sowie deren Dynamiken, Wirkungen und Voraussetzungen ein und vermittelt, wie diese in Auseinandersetzungen um Gerechtigkeit und Teilhabe in einer von Geo- und Machtpolitik geprägten Welt praktisch eingesetzt werden können. Weitere seiner Schwerpunkte sind Aufarbeitung, Versöhnung und interkulturelle Verständigung. In dieser Hinsicht kann er auf längere Auslandsaufenthalte und Studienreisen in den USA, in Chile, Brasilien, Marokko, Russland, Indien und Kolumbien zurückblicken.

Er bringt Erfahrung in der Bildungs-, Medien- und Kulturarbeit mit, u. a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung (IFGK), als Moderator des Eine-Welt-Reports bei Radio Lora München, als Mitgründer und Redakteur des Online-Medienportals „gewaltfreie aktion“ und als Mitglied der Regionalgruppe Bayern von Peace Brigades International.

Wir freuen uns, mit ihm einen sehr kompetenten Mitarbeiter gefunden zu haben, der für Vorträge und Seminare, z. B. zu den Themen Gewaltfreiheit und ziviler Widerstand angesichts eines wachsenden Militarismus in Deutschland angefragt werden kann, ebenso für Interviews und Medienanfragen. 

Diese Arbeit soll weitergehen!

Die Arbeit des Friedensreferats wird finanziell durch Honorare bei Vorträgen und Seminaren, Spenden und Mitgliedsbeiträge getragen. Dies ist und bleibt uns auch künftig wichtig, um seine Unabhängigkeit zu erhalten.

Wenn Sie Interesse daran haben, dass diese Arbeit fortbestehen kann, dann unterstützen Sie sie, durch eine einmalige Spende oder einen Dauerauftrag auf unser Spendenkonto bei der GLS-Bank:

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Stichwort: "Friedensreferat".

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