Zur Person
Clemens Ronnefeldt, geb. 1960 in Worms, leistete nach dem Abitur 1979-1981 Zivildienst in seiner Heimatstadt Osthofen (Rheinhessen)
1982-83 absolvierte er eine studienbegleitende Ausbildung zur Friedensarbeit an der Heimvolkshochschule Internationales Freundschaftsheim in Bückeburg.
1981-1984 studierte er an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und 1984-1986 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Frankfurt St. Georgen, wo er mit einer Diplomarbeit über die Hoffnung abschloss.
1986-2003 unterstützte er die Friedensbewegung um den Cruise-Missile Stationierungsort Bell/Hasselbach im Hunsrück.
Von 1986-1992 war er ehrenamtlicher Sprecher der katholischen Friedensbewegung Pax Christi im Bistum Mainz.
Seit 1992 ist Clemens Ronnefeldt Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes. Von 1992 bis 2001 engagierte er sich in Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Serbien in Flüchtlingslagern sowie bei der Unterstützung von Friedensgruppen.
2002, 2006, 2008, 2010, 2013 und 2015 nahm Clemens Ronnefeldt an Friedensdelegationen teil, die ihn nach Israel und in die palästinensischen Gebiete führten. 2004 war er in Syrien und im Libanon, 2005 im Iran. 2009 und 2011 reiste er erneut in den Libanon, 2011 und 2012 nach Ägypten, 2014 nach Jordanien, 2016 in die Türkei und 2019 in den Libanon, wo er jeweils mit Vertreter/innen aus dem Bereich der Friedens- und Menschenrechtsarbeit, aus Politik und den verschiedenen Religionen sprach. Er lebt in Freising bei München.
Seinen persönlichen Hintergrund und seinen inneren Ansatz für diese Arbeit beschreibt er in einem Vortrag, den er 2003 bei der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie in Lindau (Bodensee) gehalten hat. Seine Veröffentlichungen der letzten Zeit finden sich auf der Überblicksseite über alle Veröffentlichungen des VBs.
Clemens Ronnefeldt ist Autor des Buches "Die Neue Nato, Irak und Jugoslawien", mit einem Vorwort von Prof. Dieter S. Lutz, Minden, 195 S., 2. Auflage 2002 sowie zahlreicher Artikel zu den Themen Irak, Iran, Israel/Palästina und den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien.
Im Rahmen der Sendereihe "Friedensfragen mit Clemens Ronnefeldt" konnten in Zusammenarbeit mit Transparenz-TV in einem dreijährigen Projekt von Januar 2019 bis Dezember 2021 ingesamt 135 Sendungen aufgezeichnet werden mit einem breiten Spektrum an Studio-Gästen.
Zum 1. September 2026 ist er in Ruhestand gegangen, unterstützt aber als „Aktivrentner“ die Arbeits des Versöhnungsbundes, indem er die wöchentliche auch im Friendensblog wiedergegebene Zusammenstellung von Presseartikeln erstellt, die friedenspolitische Relevanz haben oder Handlungsempfehlungen für Friedensaktive enthalten.
Im folgenden Video aus dem Jahr 2023 erläutert er seine aktuelle Einschätzung von Perspektiven von ziviler Friedensarbeit n einem Interview mit DorfTV: https://dorftv.at/video/42731.