Liebe Friedensinteressierte, nachfolgend sende ich einige Artikel zu den Kriegen in der Ukraine und in Westasien sowie zum Thema Militarisierung - mit dem Hinweis, dass ich nicht mit allen Aussagen aller Artikel übereinstimme, die folgenden Beiträge aber für wichtig halte.
- Tagesschau: Verbaler Schlagabtausch - Neue Spannungen zwischen Trump und Selenskyj
- SZ: Kremlherrscher - Putin schlägt Trump und Xi Ukraine-Gipfel vor
- KyivIndependent: Editorial: Donald Trump hilft Russland, den Krieg zu gewinnen
- Handelsblatt: Kommentar - Dreier-Gipfel mit Trump, Xi und Putin – Albtraum für Europa
- Tagesspiegel: US-Reporter Gershkovich über seine Haft in Russland: „Mein Zellengenosse hat mir geholfen, zu verstehen, wer dieses Land regiert“
- IPG: Abfuhr mit Ansage Wadephuls Treffen mit Lawrow endete ohne Ergebnis. Trotzdem war es richtig. Denn ohne eigene Gespräche mit Moskau bleibt Europa außen vor.
- PaulKrugman: Donald Trump ist politisch bankrott. Haben Sie sehr Angst Was wird er tun, wenn er nichts mehr zu verlieren hat?
- Axios: Die Weltgeschichten vom Mittwoch Militär befahl, für mögliche Iran-Angriffe bereit zu sein, da Trump das Timing abwägt
- Tagesspiegel: „Rückkehr eines großangelegten Krieges verhindern“: Russland bietet sich als Vermittler im Iran-Konflikt an
- n-tv: Maskierte umstellen Fahrzeug Israelische Siedler attackieren EU-Diplomaten im Westjordanland
- Deutsche-Juristinnen-Voelkerrecht: Als unabhängige juristische Initiative fordern wir die Bundesregierung auf, Völkerrecht konsequent zu achten und durchzusetzen.
- Tagesschau: Beratungen im Bundestag - Reservedienst soll verpflichtend werden
- ZDF: Sexualisiertes Fehlverhalten?: Bundeswehr bestätigt Ermittlungen gegen zehn Personen
- PZKB: Resilienz in der Friedensarbeit: Was hält Menschen und Organisationen unter Druck handlungsfähig?
- BSV: Erfolgsbedingungen für gewaltfreien Systemwandel
- DMFK: Nein zum Krieg! Ja zu …? Gemeinsame Herbsttagung von DMFK, Church & Peace, Quäkern und Versöhnungsbund
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1.
Tagesschau: Verbaler Schlagabtausch - Neue Spannungen zwischen Trump und Selenskyj
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-usa-spannungen-100.html
Verbaler Schlagabtausch Neue Spannungen zwischen Trump und Selenskyj
Stand: 20.10.2026 • 06:47 Uhr "Wir haben der Ukraine viel gegeben - sie hat uns nichts gegeben": US-Präsident Trump verschärft den Ton gegen Selenskyj. Der ukrainische Präsident wiederum wirft den USA vor, Waffenlieferungen zurückzuhalten.
US-Präsident Donald Trump hat der Ukraine fehlende Gegenleistungen für die Unterstützung der USA vorgeworfen. "Wir haben der Ukraine viel gegeben - sie hat uns nichts gegeben. Vergessen Sie das nicht", sagte er in Washington.
Nach Ansicht von Trump sollte anstelle des ukrainischen Staatsoberhaupts Wolodymyr Selenskyj jemand anderes die Friedensverhandlungen mit Russland führen. "Vielleicht ist es für Selenskyj an der Zeit, jemand anderen verhandeln zu lassen", sagt Trump vor Journalisten. (…)
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2.SZ: Kremlherrscher - Putin schlägt Trump und Xi Ukraine-Gipfel vor
https://www.sueddeutsche.de/politik/kremlherrscher-putin-schlaegt-trump-und-xi-ukraine-gipfel-vor-li.3565858?sc_src=email_4797193&sc_lid=463886243&sc_uid=xDJ4bYuuaf&sc_llid=32897&utm_medium=email&utm_source=emarsys&utm_campaign=SZ_am_Morgen_201026&sc_eh=
Kremlherrscher Putin schlägt Trump und Xi Ukraine-Gipfel vor
Oktober 2026, 15:27 Uhr
Laut „Wall Street Journal“ hat der Kreml ein Treffen am Rande des Apec-Gipfels in Shenzhen vorgeschlagen. Es soll ein Ende des Ukraine-Krieges zugunsten Moskaus ausgehandelt werden.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat einem Zeitungsbericht zufolge offenbar ein Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping vorgeschlagen, um ein Ende des vierjährigen Ukraine-Krieges zugunsten Moskaus auszuhandeln.
Dies berichtete das Wall Street Journal am Sonntag unter Berufung auf mit den Diskussionen vertraute Personen. Der Kreml habe vorgeschlagen, den Dialog am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels (Apec) am 18. und 19. November im chinesischen Shenzhen abzuhalten, hieß es in dem Bericht. (…)
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siehe auch:
https://www.n-tv.de/politik/Putin-schlaegt-offenbar-Gipfeltreffen-mit-Xi-und-Trump-vor-id31432785.html?utm_source=firefox-newtab-de-de Ukraine-Lösung ausloten Putin schlägt offenbar Gipfeltreffen mit Xi und Trump vor
10.2026, 08:58 Uhr
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3. KyivIndependent: Editorial: Donald Trump hilft Russland, den Krieg zu gewinnen in der angebotenen deutschen Übersetzung)
https://kyivindependent.com/editorial-donald-trump-is-helping-russia-win-the-war-2/
Editorial: Donald Trump hilft Russland, den Krieg zu gewinnen von The Kyiv Independent
14. Oktober 2026 20:19
Es wurde bereits viele Male gesagt, dass die USA unter Präsident Donald Trump der Ukraine den Rücken kehrten.
Aber die letzten Tage zeigen etwas Schlimmeres als Verlassenheit: Trump hilft Russland jetzt aktiv, den Krieg zu gewinnen.
Viele Medien und Kommentatoren waren viel zu vorsichtig in ihrer Phrasierung und sagten, dass Trump die Ukraine "quetscht" oder Druck darauf ausübt. Wir alle müssen das Verantwortliche tun und es so nennen, wie es klingt, so hässlich es klingt: Trump versucht nicht, eine Einigung zu erzielen - er versucht, "den Krieg zu beenden", indem er Russland einfach hilft zu gewinnen. (…)
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4. Handelsblatt: Kommentar - Dreier-Gipfel mit Trump, Xi und Putin – Albtraum für Europa
Kommentar Dreier-Gipfel mit Trump, Xi und Putin – Albtraum für Europa Wladimir Putin will offenbar mit den USA und China über ein Ende des Ukraine-Kriegs verhandeln.
Für Europa wäre ein solcher Gipfel fatal – er ließe nur noch zwei Schlüsse zu.
Jens Münchrath
19.10.2026 - 21:14 Uhr
Ein Dreiergipfel der Großmächte USA, China und Russland, die über das Schicksal Europas entscheiden – das weckt zunächst einmal historische Erinnerungen.
In Potsdam, jener Konferenz im Jahr 1945, legten die Siegermächte, vor allem die „Großen Drei“ USA, Sowjetunion und Großbritannien, die Nachkriegsordnung Europas fest, was letztlich auf die Teilung Deutschlands und Europas hinauslief. Immerhin verhandelten mit Harry S. Truman und Winston Churchill zwei demokratische Vertreter mit dem russischen Diktator Josef Stalin.
Aus europäischer Perspektive wäre ein solcher Gipfel ein Fanal. Auch die Ankündigung des US-Präsidenten, dort auch über atomare Abrüstung zu verhandeln, kann nicht über den Eindruck hinwegtäuschen, dass sich hier wie in finstersten Zeiten die Großmächte über die Köpfe von Betroffenen hinweg ihre Einflusssphären aufteilen. (…)
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5. Tagesspiegel: US-Reporter Gershkovich über seine Haft in Russland: „Mein Zellengenosse hat mir geholfen, zu verstehen, wer dieses Land regiert“
US-Reporter Gershkovich über seine Haft in Russland: „Mein Zellengenosse hat mir geholfen, zu verstehen, wer dieses Land regiert“ Evan Gershkovich wurde nach 16 Monaten im Gefängnis gegen den Tiergartenmörder freigetauscht. Hier erklärt er, welche Einblicke in den russischen Geheimdienst er gewonnen hat – und was der Westen an Russland nicht versteht.
Von Maria Kotsev
Stand: 16.10.2026, 12:02 Uhr
Herr Gershkovich, Sie recherchierten als Journalist in Russland an einer Geschichte über die russische Panzerproduktion. Im März 2023 wurden Sie vom Inlandsgeheimdienst FSB festgenommen, der Ihnen Spionage vorwarf.
Sie beschreiben diesen Moment in Ihrem Buch, erzählen von der Panik, von Herzrasen und wie Sie jedes Zeitgefühl verloren, als Sie abtransportiert wurden. Nach 16 Monaten im Gefängnis wurden Sie schließlich freigetauscht. Hat die Haft Sie verändert? (…)
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6. IPG: Abfuhr mit Ansage Wadephuls Treffen mit Lawrow endete ohne Ergebnis. Trotzdem war es richtig. Denn ohne eigene Gespräche mit Moskau bleibt Europa außen vor.
Außen- und Sicherheitspolitik
20.10.2026
Thomas Greminger & Christos Katsioulis Abfuhr mit Ansage Wadephuls Treffen mit Lawrow endete ohne Ergebnis. Trotzdem war es richtig. Denn ohne eigene Gespräche mit Moskau bleibt Europa außen vor.
Thomas Greminger ist Direktor des Genfer Zentrums für Sicherheitspolitik. Er ist schweizerischer Diplomat und ehemaliger Generalsekretär der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
Christos Katsioulis leitet das Referat Analyse und Planung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. Zuvor leitete er das Regionalbüro für Frieden und Zusammenarbeit in Europa in Wien sowie die Büros der FES in London, Athen und Brüssel.
Der deutsche Außenminister trifft seinen russischen Amtskollegen am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Das Ergebnis ist schnell zusammengefasst: Die Positionen der beiden Länder sind unvereinbar.
Sergej Lawrow lässt es sich nicht nehmen, nach dem Treffen sogar nochmal nachzutreten. Er habe nichts Neues zu den bisherigen schriftlichen Erklärungen vernommen, das Treffen sei somit überflüssig gewesen. (…)
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7. PaulKrugman: Donald Trump ist politisch bankrott. Haben Sie sehr Angst Was wird er tun, wenn er nichts mehr zu verlieren hat?
Zum Autor des folgenden Artikels:
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Krugman
Paul Robin Krugman ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler.
Er war von 2000 bis 2024 Kolumnist für The New York Times und lehrt als Distinguished Professor of Economics am Graduate Center der City University of New York.
2008 erhielt er den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften für seine Beiträge zur New Trade Theory und der Neuen Ökonomischen Geographie. (…)
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https://paulkrugman.substack.com/p/donald-trump-is-politically-bankrupt
(in der angebotenen deutschen Übersetzung)
Donald Trump ist politisch bankrott. Haben Sie sehr Angst Was wird er tun, wenn er nichts mehr zu verlieren hat?
Paul Krugman
Okt 19, 2026
Laut CNN könnte ein totaler Krieg mit dem Iran wieder aufgenommen werden:
Das US-Militär hat neue Angriffspläne entwickelt, die möglicherweise die Verwendung der sogenannten "Mutter aller Bomben" beinhalten, um iranische Energieinfrastruktur und Atomanlagen ins Visier zu nehmen, sollte Präsident Donald Trump den Befehl geben, die Kampfhandlungen entweder vor oder nach den Zwischenwahlen wieder aufzunehmen, so mehrere mit der Angelegenheit vertraute US-Beamte.
Trump sagt, dass er vor den Midterms keinen Angriff anordnen wird. Aber Robert Pape, Autor der Substack Escalation Trap, argumentiert, dass wir ihm nicht glauben sollten - dass die Bomben vor den Midterms fallen könnten.
Und obwohl ich kein strategischer Experte bin, glaube ich, dass Pape durchaus Recht haben könnte, weil seine Analyse von Trumps politischer Position etwas ist, das ich aus der Finanzwirtschaft erkenne. (…)
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8. Axios: Die Weltgeschichten vom Mittwoch Militär befahl, für mögliche Iran-Angriffe bereit zu sein, da Trump das Timing abwägt
Militär befahl, für mögliche Iran-Angriffe bereit zu sein, da Trump das Timing abwägt
https://www.axios.com/world/2026/10/07
Die Weltgeschichten vom Mittwoch Barak Ravid
7. Oktober 2026 - Welt
Militär befahl, für mögliche Iran-Angriffe bereit zu sein, da Trump das Timing abwägt
Das Pentagon wies die USA an. Das Zentralkommando hat vor einigen Tagen die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme der großen Kampfhandlungen im Iran abgeschlossen, sagten US-Beamte.
Warum es wichtig ist: Die Richtlinie enthielt kein bestimmtes Datum für den Start von Streiks, und Präsident Trump hat keine endgültigen Entscheidungen getroffen. Aber US-amerikanische und israelische Quellen sagen, dass dies vor den US-Zwischenwahlen und möglicherweise den israelischen Wahlen eine Woche zuvor passieren könnte.
Das große Bild: Wenn die großen Kampfhandlungen wieder aufgenommen werden, werden sie voraussichtlich massive Bombenangriffe auf iranische Energie, Infrastruktur und nukleare Ziele beinhalten, sagen Quellen. (…)
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9. Tagesspiegel: „Rückkehr eines großangelegten Krieges verhindern“: Russland bietet sich als Vermittler im Iran-Konflikt an
„Rückkehr eines großangelegten Krieges verhindern“: Russland bietet sich als Vermittler im Iran-Konflikt an
Moskau signalisiert Teheran Vermittlungsbereitschaft im Krieg mit den USA und Israel. Irans Außenminister sieht das Band zu Russland enger als je zuvor.
Stand: 20.10.2026, 19:23 Uhr
Die Zusammenarbeit zwischen dem Iran und Russland ist nach den Worten des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi enger denn je.
„Noch nie in unserer Geschichte haben der Iran und Russland so eng zusammengearbeitet wie jetzt“, erklärte Araghtschi am Montag nach einem Besuch seines russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Teheran im Onlinedienst X. Bei den gemeinsamen Gesprächen seien „alle Themen von Europa bis Westasien“ besprochen worden, erklärte er.
Es sei „um den Libanon, Palästina, die Ukraine und den Jemen gegangen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Ausbau der wirtschaftlichen und nuklearen Zusammenarbeit“, schrieb Araghtschi. Vor dem Besuch hatte Lawrow erklärt, die Bemühungen Moskaus zielten darauf ab, „die Rückkehr eines großangelegten Krieges zu verhindern“.
Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian mitgeteilt, Moskau sei bereit, zu Vermittlungen beizutragen. (…)
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10. n-tv: Maskierte umstellen Fahrzeug Israelische Siedler attackieren EU-Diplomaten im Westjordanland
Maskierte umstellen Fahrzeug Israelische Siedler attackieren EU-Diplomaten im Westjordanland
17.10.2026, 17:36 Uhr Maskierte Männer umstellen ein Diplomatenfahrzeug im Westjordanland. Sie fordern Ausweise und schlagen eine Scheibe ein. Der Vorfall ist der zweite dieser Art innerhalb weniger Tage.
Eine Gruppe israelischer Siedler hat nach Angaben des israelischen Armeeradios Fahrzeuge europäischer Diplomaten im Westjordanland angegriffen.
Wie der Militärkorrespondent Doron Kadosh auf X mitteilte, umstellten nach Angaben von Augenzeugen sieben maskierte Männer mit ihren Geländewagen ein Diplomatenfahrzeug, verlangten Ausweise und zertrümmerten eine Fensterscheibe. (…)
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11. Deutsche-Juristinnen-Voelkerrecht: Als unabhängige juristische Initiative fordern wir die
Bundesregierung auf, Völkerrecht konsequent zu achten und durchzusetzen.
https://www.deutsche-juristinnen-voelkerrecht.org/
Als unabhängige juristische Initiative fordern wir die Bundesregierung auf,
Völkerrecht konsequent zu achten und durchzusetzen.
Gaza Tribunal Berlin 2026
Juristische Plattform für Widerstand gegen die deutsche Beteiligung am Genozid in Gaza
24. Oktober 2026, Berlin Im Anschluss an das “Gaza Tribunal Berlin 2025” wird die Initiative “Deutsche JuristInnen für das Völkerrecht” am Tag der Vereinten Nationen, Samstag den 24.10.2026 erneut eine Konferenz zur deutschen Mitveranwortung für den Genozid in Gaza ausrichten.
Dabei sollen die diversen Rechtsverletzungen Deutschlands im Kontext des Genozids in Gaza juristisch beleuchtet sowie rechtliche Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.
Die Veranstaltung richtet sich an:
JuristInnen EntscheidungsträgerInnen AktivistInnen Medienschaffende und die interessierte Öffentlichkeit.
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12. Tagesschau: Beratungen im Bundestag - Reservedienst soll verpflichtend werden
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundeswehr-reservestaerkungsgesetz-100.html
Beratungen im Bundestag Reservedienst soll verpflichtend werden
Stand: 15.10.2026 • 13:03 Uhr Im Bundestag wird heute über das "Reservestärkungsgesetz" beraten. Es soll dabei helfen, die Zahl der Reservistinnen und Reservisten zu erhöhen - auf 200.000 bis 2033. Aus der Wirtschaft kommt Kritik.
Ende September in der Nähe von Stendal in Sachsen-Anhalt. Rund 200 Bundeswehr-Soldatinnen und -Soldaten üben im öffentlichen Raum.
Ihr Auftrag: kritische Infrastruktur bewachen, in diesem Fall eine Autobahnbrücke der A14. Hier trainieren überwiegend Reservistinnen und Reservisten, also Menschen, die sonst einen zivilen Job haben - und einige Tage bis Wochen im Jahr eingezogen werden. Zum Beispiel der Fachinformatiker und Hauptgefreite Benny P.
Sein Anlass, sich zur Reserve zu melden, war Russlands Invasion in der Ukraine. Damals habe er sich gefragt, was er tun könne, um einen Beitrag zu leisten. Die Antwort: "Mein Weg war, mich den Streitkräften anzuschließen, denn ich finde Deutschland schützenswert.“ (…)
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13. ZDF: Sexualisiertes Fehlverhalten?: Bundeswehr bestätigt Ermittlungen gegen zehn Personen
https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/bundeswehr-sexuelles-fehlverhalten-soldaten-spiegel-weissenfels-100.html Sexualisiertes Fehlverhalten?: Bundeswehr bestätigt Ermittlungen gegen zehn Personen
15.10.2026 | 13:10
Die Bundeswehr ermittelt wegen des Vorwurfs sexuellen Fehlverhaltens in einer Ausbildungseinheit in Sachsen-Anhalt. Verteidigungsminister Pistorius will entschlossen vorgehen.
Nach einem Bericht über sexuelles Fehlverhalten und Drogenmissbrauch bei einem Sanitätsregiment der Bundeswehr in Weißenfels in Sachsen-Anhalt hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ein entschlossenes Vorgehen angekündigt.
"Wir werden alles tun, um jeden Täter dingfest zu machen", sagte er am Mittwoch bei einem Besuch auf Kreta. Derartige Fälle kämen leider immer wieder vor, er wisse nicht, "ob wir das jemals werden abstellen können". Die Bundeswehr habe jedoch eine "ganze Palette" an Möglichkeiten, zu sanktionieren. (…)
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siehe auch:
Nach Skandal bei Fallschirmjägern: Bundeswehr verspricht harte Konsequenzen - aber reicht das?
von Bernd Benthin
15.01.2026 | 16:40
Die Meldungen über Vorfälle im Fallschirmjägerregiment 26 in Zweibrücken erschüttern die Bundeswehr. Der zuständige Heeresinspekteur verspricht Konsequenzen. Aber reichen die aus?
Es geht um Vergewaltigungsfantasien, Gewaltrituale, verkappte Hitlergrüße, Kostüme auf Kameradschaftstreffen, die Nazi-Uniformen ähneln und um den Konsum harter Drogen.
Erste Hinweise auf eklatante Missstände im Fallschirmjägerregiment 26 in Zweibrücken gab es offenbar bereits im Herbst 2024. (…)
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14. PZKB: Resilienz in der Friedensarbeit: Was hält Menschen und Organisationen unter Druck handlungsfähig?
https://pzkb.de/anmeldung-offener-austausch-innen-und-aussen/
Resilienz in der Friedensarbeit: Was hält Menschen und Organisationen unter Druck handlungsfähig?
25. November 2026, 13 - 14 Uhr, online
Wir laden Euch herzlich zum fünften Austausch ein. Im Mittelpunkt steht diesmal der Begriff der Resilienz und seine Bedeutung für unsere Friedensarbeit im In- und Ausland.
Zum Einstieg gibt unser Mitglied Meike Ernst einen Impuls aus ihrer Arbeit in Krisenintervention, Konfliktmanagement, Mediation und Supervision.
Sie beleuchtet Resilienz nicht nur als individuelle Fähigkeit, Belastungen zu bewältigen, sondern auch als Ergebnis tragfähiger Beziehungen, handlungsfähiger Organisationen und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen.
Dabei geht es auch um kritische Fragen:
Wann stärkt Resilienz die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und Konflikte konstruktiv zu bearbeiten?
Wann besteht die Gefahr, dass Menschen sich lediglich an belastende oder ungerechte Bedingungen anpassen sollen?
Und welche Ansatzpunkte ergeben sich daraus für eine resilienzorientierte Friedensarbeit?
Wir freuen uns auf Eure Fragen, Erfahrungen und Perspektiven im anschließenden Austausch.
Termin: Mittwoch, 25. November 2026, 13:00 bis 14:00 Uhr
Ort: online
Bitte meldet Euch über das folgende Formular an. Der Zoom-Link wird kurzfristig vor dem Termin versendet.
Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch!
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15. BSV: Erfolgsbedingungen für gewaltfreien Systemwandel
https://soziale-verteidigung.de/termin/erfolgsbedingungen-fuer-gewaltfreien-systemwandel/
Erfolgsbedingungen für gewaltfreien Systemwandel
7. November 2026
online
Welche Bedingungen braucht ein erfolgreicher gewaltfreier Systemwandel? Dazu lädt das Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung (IFGK) am 7. November 2026 von 10 bis 17 Uhr zu einem Online-Studientag ein.
Daniel Petz diskutiert die Zustimmungstheorie der Macht, ihre Grenzen bei struktureller Gewalt und mögliche gewaltfreie Alternativen zum Kapitalismus. Miki Kashtan spricht über gesellschaftliche Transformation durch den Aufbau bedürfnisorientierter Systeme.
Barbara Peterson beleuchtet, wie Bewegungen angesichts von Umweltkrisen und zunehmendem Autoritarismus ihre Fähigkeit stärken können, ungerechten Systemen die Zusammenarbeit zu verweigern.
IFGK-Mitglieder berichten über Forschung, Veröffentlichungen und Vernetzung; Anne Dietrich verbindet die Vormittags- und Nachmittagssitzungen. Austausch und gemeinsame Perspektiven für Forschung und Praxis runden den Tag ab.
Der Vormittagsvortrag findet auf Deutsch, die beiden Nachmittagsvorträge auf Englisch statt.
Weitere Infos, Prorgamm und Anmeldung hier.
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16. DMFK: Nein zum Krieg! Ja zu …? Gemeinsame Herbsttagung von DMFK, Church & Peace, Quäkern und Versöhnungsbund
https://www.dmfk.de/herbsttagung/herbsttagung-2026/
Nein zum Krieg! Ja zu …?
Gemeinsame Herbsttagung von DMFK, Church & Peace, Quäkern und Versöhnungsbund
Thomashof-Karlsruhe
13.-15. November 2026
Wehrfähigkeit, Kriegstüchtigkeit, Aufrüstung – das ist die Sprache unserer Zeit. Militarisierung erfasst sich nicht nur die Bundeswehr, sondern auch die politische Debatte und die Gesellschaft. Man könnte meinen, wir befinden uns bereits in einer Vorkriegszeit.
Die Vorkriegszeit ist die Zeit der militärischen und gesellschaftlichen Bewaffnung. Krieg wird als etwas Unausweichliches propagiert.
Eigentlich ist es aber die Zeit zur Umkehr, zum deutlichen „Nein“, zur Kriegsdienstverweigerung – persönlich und als Gesellschaft. Diese Zeit verlangt nicht nach Gehorsam, sondern nach Widerspruch.
Es ist nicht nur eine Zeit zum „Nein“, sondern auch zu einem klaren „Ja“! Ein Ja, das für eine Zukunft ohne Rüstung und Militär steht: ein Ja zum Leben jedes einzelnen Menschen und zum Erhalt der Erde.
Die Tagung will einen Beitrag zur Friedensfähigkeit in Wort & Tat leisten und lädt ein, ein „Ja“ zum Frieden zu gestalten.
Dr. Dalilah Shemia-Goeke
ist Trainerin, Friedensfachkraft und promovierte zu Strategien gewaltfreien Widerstandes gegenüber transnationalen Konzernen. In ihrem Podcast (Tee & Taktik) vermittelt sie Forschung und Praxis gewaltfreien Widerstandes an ein breites Publikum. Seit 2025 ist sie Geschäftsführerin des Bundes für Soziale Verteidigung
Dr. Markus Weingardt
ist promovierter Friedens- und Konfliktforscher mit dem Schwerpunkt Religion. Sein Buch „Religion.Macht.Frieden“ zeigt auf, wie Religionen nicht nur Konflikte anheizen können, sondern auch besondere Friedenspotentiale beinhalten. Er arbeitet bei der Stiftung Weltethos in Tübingen.
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