Liebe Friedensinteressierte, nachfolgend sende ich einige Artikel zu den Kriegen in der Ukraine und in Westasien sowie zum Thema Militarisierung - mit dem Hinweis, dass ich nicht mit allen Aussagen aller Artikel übereinstimme, die folgenden Beiträge aber für wichtig halte.
- n tv: Ukraine Ticker
- FR: Ukraine-Frieden? Selenskyj macht seine Absichten klar – und setzt Trump unter Druck
- IPG: Nicht ohne uns! Trump und Putin verhandeln über die Köpfe der Europäer hinweg. Höchste Zeit, dass Europa selbst die diplomatische Initiative ergreift.
- admin: OSZE-Ministerrat in Lugano: Bundesrat Ignazio Cassis informiert über Schwerpunkte und Vorbereitungen
- IPG: Siegesstimmung ohne Sieg Israels Opposition feiert den erhofften Neuanfang. Doch Netanjahu ist längst nicht geschlagen – und der Weg zum Machtwechsel bleibt versperrt.
- DW: UN-Untersuchung wirft Israel Verbrechen gegen Menschlichkeit vor
- Axios: Trump hat einen offenen Anruf mit Netanjahu über den nächsten Schritt im Iran-Krieg
- ForeignAffairs: Nur der Golf kann den Iran-Krieg beenden Die arabischen Monarchien müssen Washington und Teheran helfen, sicher zu sein
- ForeignPolicy: Der Iran-Krieg hat die Welt für immer verändert
Einige dramatische langfristige Folgen zeichnen sich gerade erst ab.
- WSJ: USA warnen Golf vor möglicher kurzer, intensiver Erneuerung des Iran-Krieges nach Midterms
- Reuters: US-Kosten des Iran-Krieges steigen nach Pentagon-Schätzung auf über $ 47 Milliarden
- Web: 2,5 Milliarden Euro für einen Hubschrauber, der nicht schießen kann
- Friedensfähig: Rüstung außer Kontrolle? Wege zu neuen Rüstungskontrollgesprächen
- paxchristi: Symposion: Friede statt Krieg
- Focus: Vorbereitungen für Ernstfall - Kirchen rüsten für den Krieg, Gläubige rebellieren
- Openpetition: Seelsorge bleibt zivil - Nein zur Militarisierung kirchlicher und diakonischer Dienste!
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- n tv: Ukraine Ticker
https://www.n-tv.de/politik/21-33-Tschechiens-Armee-verfehlt-Nato-Ziele-mit-Folgen-fuer-kollektive-Verteidigung-id30859357.html
- 11.2026
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19:03 Selenskyj nennt drei Prioritäten für Verhandlungsrunde mit Russland und USA
Für die geplanten Gespräche der Ukraine mit Russland unter Vermittlung der USA in der kommenden Woche nennt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj drei Prioritäten. "Für uns sind die Prioritäten die Energiewirtschaft und die kritische Infrastruktur. Das heißt, eine Waffenruhe für Angriffe darauf", sagt Selenskyj in Berlin. Er nennt als zweiten Punkt Getreide und ein Ende der Blockade von Transporten über das Schwarze Meer. (...)
18:36 Merz: USA müssen Selenskyj zu G20-Gipfel mit Putin einladen
Bundeskanzler Friedrich Merz fordert eine Einbeziehung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beim Gipfel der G20-Staaten im kommenden Monat in den USA. Wenn Russlands Präsident der Einladung durch den Gipfelgastgeber, US-Präsident Donald Trump, folge und an dem Treffen teilnehme, "dann muss zuallererst über die Ukraine gesprochen werden", sagt Merz. (...)
(...)
16:28 Darüber wollen die USA und Russland verhandeln
Das Datum der Friedensverhandlungen von den USA mit Russland und der Ukraine steht fest. Für ntv ordnet Russland-Korrespondent Rainer Munz die bereits bekannten Gesprächsthemen ein und blickt hoffnungsvoll auf die bereits beendete Feuerpause in Oleschky.
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2. FR: Ukraine-Frieden? Selenskyj macht seine Absichten klar – und setzt Trump unter Druck
Ukraine-Frieden? Selenskyj macht seine Absichten klar – und setzt Trump unter Druck
Stand: 23.10.2026, 07:02 Uhr
Von: Christian Stör Selenskyj zeigt sich bereit, die Front einzufrieren – fordert aber Beistandsgarantien. Zugleich kritisiert er Trumps Umgang mit Moskau.
Kiew – Seit mehr als viereinhalb Jahren tobt in Europa der Ukraine-Krieg. Ein Ende ist derzeit noch immer nicht in Sicht. Wer dafür die Schuld trägt, ist für Donald Trump klar: Gern und oft beklagt er den angeblich fehlenden Friedenswillen von Wolodymyr Selenskyj. Während er dem Präsidenten des überfallenen Landes immer wieder Vorwürfe macht, hält sich Trump mit mahnenden Worten gegenüber dem Aggressor vornehm zurück. Kritik an Kremlchef Wladimir Putinfindet kaum statt.
Dabei ist die Lage anders. Während Selenskyj einen Waffenstillstand schon lange befürwortet, hat Putin mehrfach Angebote dafür abgelehnt. Auch jetzt hat der ukrainische Präsident sich erneut offen dafür gezeigt, den Frontverlauf im Krieg gegen Russland einzufrieren. (...)
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Kallas schlägt Alarm: Drängt Washington die Ukraine zur Kapitulation? In Europa wächst die Sorge, dass US-Präsident Trump die Ukraine für einen großen Deal mit Putin opfern könnte. Washington lockert Sanktionen, Kyjiw wartet auf Abfangraketen. Die EU setzt auf Dialog und hofft, Einfluss zu behalten.
In Kyjiw und in Europas Hauptstädten vermuten viele seit Langem, dass Donald Trump eine Schwäche für Wladimir Putin hat. Nun merken sie, dass diese Nähe weiter reicht, als sie sich ausgemalt hatten. (...)
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3. IPG: Nicht ohne uns! Trump und Putin verhandeln über die Köpfe der Europäer hinweg. Höchste Zeit, dass Europa selbst die diplomatische Initiative ergreift.
Außen- und Sicherheitspolitik
02.11.2026
Manfred Huterer & Johannes Regenbrecht Nicht ohne uns! Trump und Putin verhandeln über die Köpfe der Europäer hinweg. Höchste Zeit, dass Europa selbst die diplomatische Initiative ergreift.
Manfred Huterer ist ehemaliger deutscher Botschafter in Belarus bzw. in Usbekistan. Er leitete das Russland-Referat, war im Planungsstab des Auswärtigen Amtes tätig und auf Posten in Moskau, Washington, Peking und Warschau.
Johannes Regenbrecht ist ehemaliger deutscher Diplomat. Als Ukraine-Beauftragter des Auswärtigen Amts (2014–2016) war er an den Verhandlungen zum Minsk-II-Abkommen beteiligt. Zuletzt war er als Generalkonsul in Istanbul auf Posten.
Die Ukraine steht vor ihrem schwierigsten Winter seit dem Beginn der umfassenden russischen Aggression im Februar 2022. Mit immer rücksichtsloseren Angriffen bombt Russland das Land in Kälte und Dunkelheit, legt die Infrastruktur für Energie und Wasser in Schutt und Asche. Besonders im Fokus stehen die Großstädte, allen voran Kiew. (...)
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siehe auch: Nordische Staaten : Ein Anruf bei Putin entzweit die Nachbarn Von Julian Staib, Hamburg
29.10.2026, 15:42
Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden gehören zu den stärksten Unterstützern der Ukraine.
Doch an einem Telefonat mit Wladimir Putin scheiden sich die Geister. (...)
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4. admin: OSZE-Ministerrat in Lugano: Bundesrat Ignazio Cassis informiert über Schwerpunkte und Vorbereitungen
https://www.admin.ch/de/newnsb/r115SfZQ06Kt
MedienmitteilungVeröffentlicht am 2. November 2026 OSZE-Ministerrat in Lugano: Bundesrat Ignazio Cassis informiert über Schwerpunkte und Vorbereitungen Bern, 02.11.2026 — Am 3. und 4. Dezember 2026 findet in Lugano der 33. Ministerrat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) statt. Erwartet werden Delegationen der 57 Teilnehmerstaaten sowie der 12 Kooperationspartner, um über Fragen der Sicherheit im OSZE-Raum zu beraten.
An einer gemeinsamen Pressekonferenz in Bellinzona informierten Bundesrat Ignazio Cassis, amtierender Vorsitzender der OSZE, zusammen mit Vertretern des Bundes, des Kantons Tessin und der Stadt Lugano über den Stand der Vorbereitungsarbeiten und die politischen Schwerpunkte der Konferenz. Davor nahm Ignazio Cassis an einer Veranstaltung mit Studierenden der Università della Svizzera italiana in Lugano teil, die gemeinsam mit der OSZE organisiert wurde.
(...)
Der OSZE kommt in der aktuellen, von geopolitischen Spannungen geprägten Sicherheitslage in Europa eine wichtige Rolle zu. «In einem zunehmend instabilen Umfeld, gerade wenn Meinungsverschiedenheiten tiefgreifend sind, bleiben Dialog und Diplomatie unverzichtbar», unterstrich Bundesrat Ignazio Cassis in Bellinzona.
Die OSZE bringt 57 Teilnehmerstaaten zusammen – darunter Russland, die Vereinigten Staaten und die Ukraine. Sie ist die grösste regionale Sicherheitsorganisation der Welt und eine Plattform für den politischen Dialog und die Zusammenarbeit.
Der Ministerrat ist das wichtigste Entscheidungsgremium der OSZE. Die Konferenz in Lugano bildet den Höhepunkt eines Jahres unter Schweizer Vorsitz, das ganz im Zeichen der Förderung des Dialogs und der Stärkung der Handlungsfähigkeit der OSZE stand.
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siehe auch:
https://www.admin.ch/de/newnsb/A1yg6BHIKRfYRlMj6B6mH
Medienmitteilung
Veröffentlicht am 6. Februar 2026 OSZE-Medienmitteilung: Treffen zwischen dem OSZE-Vorsitzenden Cassis und dem russischen Aussenminister Lawrow in Moskau
Bern, 06.02.2026
Der amtierende OSZE-Vorsitzende Ignazio Cassis und OSZE-Generalsekretär Feridun H. Sinirlioğlu haben heute in Moskau Gespräche mit dem russischen Aussenminister Sergei Lawrow geführt.
Dies war der erste Besuch eines amtierenden OSZE-Vorsitzenden in der Russischen Föderation seit dem 24. Februar 2022.
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5. IPG: Siegesstimmung ohne Sieg Israels Opposition feiert den erhofften Neuanfang. Doch Netanjahu ist längst nicht geschlagen – und der Weg zum Machtwechsel bleibt versperrt.
Naher Osten/Nordafrika 29.10.2026 |
Ralf Melzer Siegesstimmung ohne Sieg Israels Opposition feiert den erhofften Neuanfang. Doch Netanjahu ist längst nicht geschlagen – und der Weg zum Machtwechsel bleibt versperrt.
Dr. Ralf Melzer leitet das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Israel. Davor war er u.a. als Leiter des Regionalbüros Dialog Südosteuropa und der FES-Büros in Tunis und München tätig.
Als pünktlich um 22 Uhr nach Schließung der Wahllokale die ersten Zahlen auf dem großen Bildschirm erschienen, brach auf der Party der sozialdemokratischen Partei HaDemokratim („Die Demokraten") Jubel aus.
Dabei zeichnete sich schon in diesem Moment ab, dass der Likud des amtierenden Premierministers Benjamin Netanjahu wohl die stärkste Fraktion stellen würde und die prognostizierten neun bis zehn Sitze für die eigene Partei allenfalls ein mittelprächtiges Ergebnis bedeuteten. (...)
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siehe auch:
Deutschlands Israelpolitik muss sich auf das Völkerrecht besinnen
Kommentar von Sina-Maria Schweikle
2. November 2026, 11:44 Uhr
Die Berliner Außenpolitik hatte auf einen Wahlsieg von Gadi Eisenkot gesetzt. Das Patt nach den Wahlen stellt sie vor einige grundsätzliche Fragen.
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6. DW: UN-Untersuchung wirft Israel Verbrechen gegen Menschlichkeit vor
Politik
Nahost UN-Untersuchung wirft Israel Verbrechen gegen Menschlichkeit vor
27.10.2026 Eine UN-Untersuchungskommission wirft Israel Verbrechen gegen dieMenschlichkeit im Westjordanland und Völkermordhandlungen imGazastreifen vor. Israel weist die Vorwürfe als Desinformation zurück. Im Auftrag der Vereinten Nationen tätige Ermittler haben IsraelVerbrechen gegen die Menschlichkeit im Westjordanland vorgeworfen.Darunter sei auch der Vorwurf der "Auslöschung", erklärte dieUnabhängige Internationale Untersuchungskommission in einem am Montagin New York veröffentlichten Bericht. Im Gazastreifen begehe Israelzudem weiterhin "Akte des Völkermords". Israelische Behörden und die israelische Armee hätten imWestjordanland Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie "Auslöschung,Folter, Vergewaltigung und andere Formen sexueller Gewalt" begangen,erklärte die Kommission weiter. Israel habe im Westjordanland durchMilitäreinsätze, verstärkt durch anhaltende Gewalt seitens derSiedler, einen "weitreichenden und systematischen Angriff" aufZivilisten geführt. (...)
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siehe auch:
Deutschlands lautes Schweigen: Das Völkerrecht, Washington und wir Gerner, Martin
19. Oktober 2026, 07:20 Uhr
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7. Axios: Trump hat einen offenen Anruf mit Netanjahu über den nächsten Schritt im Iran-Krieg
https://www.axios.com/2026/11/01/trump-netanyahu-iran-negotiations-war
Nov 1, 2026 - Welt Trump hat einen offenen Anruf mit Netanjahu über den nächsten Schritt im Iran-Krieg Barak Ravid
Präsident Trump hatte am Samstag ein offenes Telefonat mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu über den Zustand der US-Verhandlungen mit dem Iran und wie schnell in den Kampf zurückzukehren, so eine israelische und eine US-Quelle.
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8. ForeignAffairs: Nur der Golf kann den Iran-Krieg beenden Die arabischen Monarchien müssen Washington und Teheran helfen, sicher zu sein
https://www.foreignaffairs.com/united-states/only-gulf-can-end-iran-war
Nur der Golf kann den Iran-Krieg beenden Die arabischen Monarchien müssen Washington und Teheran helfen, sicher zu sein Allison Minor und Nate Swanson
29. Oktober 2026
ALLISON MINOR ist Senior Fellow im Middle East Program am Center for Strategic and International Studies und war stellvertretender US-amerikanischer Mitarbeiter. Sondergesandter für den Jemen von 2021 bis 2023.
NATE SWANSON ist Resident Senior Fellow und Direktor des Iran Strategy Project beim Atlantic Council. Von 2022 bis 2025 war er Direktor für den Iran im Nationalen Sicherheitsrat. Im Frühjahr und Sommer 2025 war er im iranischen Verhandlungsteam der Trump-Regierung tätig.
Für alle Beteiligten war der Krieg im Iran ein strategisches Versagen. Die Vereinigten Staaten und Israel haben gezeigt, dass sie einige militärische Ziele erreichen können, wie zum Beispiel die Versenkung der iranischen Marine.
Aber nach acht Monaten Kampf und Druck haben sie auch bewiesen, dass sie ihre Hauptambitionen, einschließlich des Regimewechsels, der Zerstörung des iranischen Atomprogramms oder sogar der Wiedereröffnung der Straße von Hormus, nicht gewaltsam verwirklichen können - einer Wasserstraße, die nicht geschlossen wurde, als der Krieg begann.
Die Islamische Republik ihrerseits hat gezeigt, dass sie intensive Bombenanschläge überleben kann. (...)
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9. ForeignPolicy: Der Iran-Krieg hat die Welt für immer verändert
Einige dramatische langfristige Folgen zeichnen sich gerade erst ab.
Der Iran-Krieg hat die Welt für immer verändert
Einige dramatische langfristige Folgen zeichnen sich gerade erst ab.
19. Oktober 2026, 6:00 Uhr
von Kenneth M. Pollack, the vice president for policy at the Middle East Institute.
Viele der unmittelbaren Folgen des israelisch-amerikanischen Krieges gegen den Iran sind bereits absehbar.
Die zunehmende Bedeutung von Drohnen und Raketen als dominierende Kriegswaffen, die Gefahr für die Weltwirtschaft durch die Bedrohung lebenswichtiger Engpässe wie der Straße von Hormus und der Meerenge von Bab el-Mandeb sowie die Unzulänglichkeiten der US-amerikanischen Rüstungsbeschaffung haben – neben anderen Themen – breite und völlig berechtigte Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Doch so wichtig diese Entwicklungen auch sind: Der Iran-Konflikt könnte auch weitreichendere und längerfristige Auswirkungen haben – Veränderungen, die für die Region des Nahen Ostens und den Rest der Welt wahrhaft transformativ sein könnten.
In Jahrzehnten könnten wir auf diesen Konflikt als ein Wendepunkt zurückblicken, der die bisherigen Grundprinzipien der modernen Geopolitik grundlegend neu geprägt hat. (...)
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
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10. WSJ: USA warnen Golf vor möglicher kurzer, intensiver Erneuerung des Iran-Krieges nach Midterms
Welt
Mittlerer Osten USA warnen Golf vor möglicher kurzer, intensiver Erneuerung des Iran-Krieges nach Midterms Es gibt Anzeichen dafür, dass amerikanische, israelische Militärs potenzielle Angriffe vorbereiten, um Teheran an den Verhandlungstisch zu bringen
Von Summer Sagte, Shelby Holliday, Benoit Faucon und Anat Geschält
Aktualisiert 28. Oktober 2026 7:12 Uhr ET
Die USA haben mehreren arabischen Golfstaaten gesagt, sie sollten sich auf eine kurze, intensive Militärkampagne nach den US-Zwischenwahlen vorbereiten, sagten Personen, die über die Gespräche informiert wurden.
Die Kommunikation über diplomatische und militärische Kanäle gehört zu einer wachsenden Anzahl von Anzeichen dafür, dass die USA und Israel bereit sind, eine neue Runde schwerer Kampfhandlungen gegen den Iran zu starten, was eine große Eskalation riskiert, in der Hoffnung, Teherans Stärke zu erniedrigen und in Richtung Verhandlungen zu drängen.
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11. Reuters: US-Kosten des Iran-Krieges steigen nach Pentagon-Schätzung auf über $ 47 Milliarden https://www.reuters.com/world/middle-east/us-costs-iran-war-rise-over-47-billion-according-pentagon-estimate-2026-10-28/
US-Kosten des Iran-Krieges steigen nach Pentagon-Schätzung auf über $ 47 Milliarden Von Phil Stewart
28. Oktober 2026 2:01 Uhr GMT+1 Aktualisiert 28. Oktober 2026
Zusammenfassung
Mehr als $ 29 Milliarden würden ausgegebene Munition ersetzen, zeigen Pentagon-Daten, die von Reuters erhalten wurden,
Mehr als $ 6 Milliarden würden vom Kongress für Ausrüstung und Plattformverluste benötigt
Neueste Schätzung vergleicht sich mit der Juli-Schätzung von Verteidigungsminister Pete Hegseth von $ 37,5 Milliarden
WASHINGTON, 27. Oktober (Reuters) -
Das US-Militär hat bisher über $ 47 Milliarden ausgegeben, um den Krieg im Iran zu verfolgen, mehr als 25% höher als die Schätzung des Verteidigungsministeriums im Juli, nach Pentagon-Daten, die von Reuters erhalten wurden.
Das Pentagon reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme zu seiner Schätzung, die nicht öffentlich geteilt wurde. Der Reuters Iran Briefing Newsletter informiert Sie über die neuesten Entwicklungen und Analysen des Iran-Krieges. Melde dich hier an.
Die Enthüllung über die steigenden Kosten des Iran-Krieges kommt, da die Republikaner mit den politischen Folgen des unpopulären Konflikts vor den Wahlen vom 3. November kämpfen, die die Kontrolle über den Kongress für die nächsten zwei Jahre bestimmen werden.
Die Auswirkungen des Krieges auf die globalen Energiekosten haben die Unterstützung für republikanische Kandidaten belastet und den Zustimmungswerten von Präsident Donald Trump geschadet. Trumps Republikanische Partei hält eine knappe Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses. (...)
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11. Web: 2,5 Milliarden Euro für einen Hubschrauber, der nicht schießen kann
https://web.de/magazine/politik/inland/25-milliarden-euro-hubschrauber-schiessen-42900986
Bericht des „Spiegel"
2,5 Milliarden Euro für einen Hubschrauber, der nicht schießen kann
Aktualisiert am 02.11.2026, 13:12 Uhr
Mehrere Dutzend Kampfhubschrauber hat die Bundeswehr der NATO in den kommenden Jahren versprochen. Doch jetzt droht die Zusage zu platzen. Die bestellten Helikopter können nur fliegen, aber bislang nicht schießen.
Boris Pistorius (SPD) hat es zurzeit nicht leicht. Der Bundesverteidigungsminister will die Bundeswehr kampfbereit machen und damit Zusagen an die NATO erfüllen, doch bei seinen Rüstungsbeschaffungen scheint er kein Glück zu haben.
Ein Kampfflugzeugdeal mit Frankreich kam nicht zustande. Eine Fregattenbestellung in den Niederlanden wurde zurückgezogen. Und jetzt gibt es auch noch Ärger mit Helikoptern. (...)
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12. Friedensfähig: Rüstung außer Kontrolle? Wege zu neuen Rüstungskontrollgesprächen https://friedensfaehig.de/podiumsdiskussion-am-11-november-in-berlin-wege-zu-neuen-ruestungskontrollgespraechen/
Rüstung außer Kontrolle? Wege zu neuen Rüstungskontrollgesprächen Podiumsdiskussion am 11. November 2026 in Berlin / 19 Uhr Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ziegelstr. 30, 10117 Berlin
In Deutschland und weltweit wird aufgerüstet. Damit wachsen auch die Risiken einer militärischen Eskalation. Rüstungskontrolle könnte dazu beitragen, diese Risiken zu begrenzen und ein unkontrolliertes Wettrüsten zu verhindern.
Doch während Rüstungskontrollgespräche in den 1980er-Jahren ein wichtiges politisches Instrument waren, spielen sie heute weder im öffentlichen Diskurs noch in der Politik eine Rolle. Im Gegenteil: Zahlreiche bilaterale Rüstungskontrollabkommen wurden in den vergangenen Jahren gekündigt oder nicht verlängert.
Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung bei Atomwaffen. Sie betrifft aber auch konventionelle Mittelstreckenwaffen, die schnell einsatzbereit und schwer zu orten sind. Deutschland plant, in den kommenden Jahren solche Waffensysteme für bis zu 12 Milliarden Euro zu beschaffen. Welche Eskalationsrisiken sind damit verbunden?
Welche konkreten Schritte der Rüstungskontrolle wären heute sinnvoll? Und was könnte die Politik in Berlin und Brüssel tun, um neue Rüstungskontrollverhandlungen anzustoßen?
Über diese drängenden Fragen diskutieren wir auf dem Podium mit Expert*innen aus Wissenschaft und Politik.
Jeanne Dillschneider, MdB Bündnis 90/Die Grünen Ralf Stegner, MdB SPD Jan van Aken, MdB Die Linke Franziska Stärk, Wissenschaftlerin, IFSH
Moderation: Amelie Overmann
Mit einer Einführung von Juli Hauschulz (Kampagnensprecherin und IPPNW-Referentin)
Veranstalter: Kampagne »Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!«
Die Kampagne ist ein Zusammenschluss von 56 Organisationen aus der Zivilgesellschaft. Sie protestiert gegen die Rückkehr landgestützter Raketen und Marschflugkörper nach Europa, klärt über ihre Risiken und Gefahren auf und fordert ein internationales Abkommen zur Begrenzung landgestützter Mittelstreckenwaffen.
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13. paxchristi: Symposion: Friede statt Krieg https://www.paxchristi.de/termine/view/5268400244785152/Symposion%3A+Friede+statt+Krieg Symposion: Friede statt Krieg
04. Nov 2026 – 19:00 Uhr Pfarrsaal der Pfarrei St. Anton, Regensburg
In der Krise der internationalen Beziehungen friedensfähig werden
Referenten:
Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach, Friedens- und Konfliktforschung, Prof. Dr. Stefan Silber, systematische Theologie, Universität des Saarlandes Ralf Becker, Koordinator des Projekts „Sicherheit neu Denken" der badischen Landeskirche
Moderation: Odilo Metzler, Bundesvorsitzender von pax christi
Musik: Hubert Treml, Liedermacher und Bühnenmensch
Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Per Zoom teilnehmen:
Veranstaltung(ID-No): 830 9166 3416
Kenncode: 685252
Hier klicken:
https://us06web.zoom.us/j/83091663416?pwd=VFBvQldGTUhtN0Y1MXZsWENOSTc0dz09
(...)
Veranstalter: pax christi Regensburg, Elisabeth Reinwald, 93164 Laaber
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14. Focus: Vorbereitungen für Ernstfall - Kirchen rüsten für den Krieg, Gläubige rebellieren
Vorbereitungen für Ernstfall Kirchen rüsten für den Krieg, Gläubige rebellieren
Während Friedensaktivisten vor einer Militarisierung warnen, treffen katholische und evangelische Kirche längst konkrete Vorbereitungen für den Ernstfall.
Oliver Stock
Montag, 26.10.2026, 20:45
Katholische und evangelische Kirche planen für den Ernstfall: für Verwundete, Kriegsgefangene und gefallene Soldaten. Doch die Vorbereitungen stoßen auf Widerstand aus den eigenen Reihen. In Regensburg kommt es zum Streit über Aufrüstung und die Rolle der Kirche.
Der Streit beginnt in Regensburg. Dort will das katholische Bistum am
5. November über Krieg und Frieden diskutieren. Mit dabei: hochrangige Militärs, Politiker, Wissenschaftler und Kirchenvertreter. Den Festvortrag hält Generalinspekteur Carsten Breuer, Deutschlands ranghöchster Soldat. Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gehört zu den angekündigten Teilnehmern.
Doch ausgerechnet innerhalb der katholischen Kirche formiert sich Widerstand. Die Friedensbewegung Pax Christi spricht von einer „Militärtagung" und organisiert für den Vorabend eine eigene Veranstaltung unter dem Titel „Friede statt Krieg".
Während die Politik Milliarden in die Aufrüstung steckt und die Kirchen sich auf einen möglichen Krieg vorbereiten, sehen die Friedensaktivisten den christlichen Auftrag in Gefahr. „Was ein Krieg für die Menschen und für die Zukunft unserer Erde mit all ihren Lebensformen bedeuten würde, wird dabei ausgeblendet", heißt es in der Ankündigung ihrer Veranstaltung. (...)
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15. Openpetition: Seelsorge bleibt zivil - Nein zur Militarisierung kirchlicher und diakonischer Dienste!
Seelsorge bleibt zivil - Nein zur Militarisierung kirchlicher und diakonischer Dienste!
pax christi - Deutsche Sektion e.V.
Begründung
Selig sind, die Frieden stiften!
Erklärung für eine Kirche, die ihren seelsorgerlichen und geistlichen
Aufgabe treu bleibt: Seelsorge bleibt zivil - Nein zur Militarisierung
kirchlicher und diakonischer Dienste!
Wir widersetzen uns der Einbindung von Kirche in den „Operationsplan
Deutschland". Seelsorge darf nicht für die militärische Planung und
Kriegsvorbereitung funktionalisiert werden.
(...)
Hier kann mitunterzeichnet werden: