Liebe Friedensinteressierte,
nachfolgend sende ich einige Artikel zu den Kriegen in der Ukraine und in Westasien sowie zum Thema Militarisierung - mit dem Hinweis, dass ich nicht mit allen Aussagen aller Artikel übereinstimme, die folgenden Beiträge aber für wichtig halte.
- n tv: Reisners Blick auf die Front "Die USA sind so massiv unter Druck, dass sie zu einem Deal bereit sein dürften“
- Länder-Analysen: Die OSZE und Friedenssicherung in der Ukraine / Dokumentation: Friedensverhandlungen
- Tagesspiegel: Litauens Regierungschefin: Abgestürzte Drohne stammte aus der Ukraine
- Morgenpost: Trumps 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende – nur ein Ablenkungsmanöver?
- Morgenpost: Warum Trumps Iran-Friedensplan nach Verzweiflung riecht
- Der Spiegel: Schlingerkurs des US-Präsidenten - Trump säuselt von Frieden. Und schickt Fallschirmjäger
- Tagesanzeiger: Wirren des Irankriegs: Trump legt 15-Punkte-Plan vor – der Iran dementiert, spottet und stellt eigene Forderungen
- Foreign Policy: Die Verantwortung der israelischen Lobby für den Iran-Krieg Befürworter der US-israelischen Sonderbeziehung haben eine besondere Rolle gespielt.
- Die Zeit: Krieg im Nahen Osten: Bundespräsident Steinmeier nennt Irankrieg „völkerrechtswidrig"
- Verfassungsblog: Stellungnahme zur deutschen Außenpolitik im Zuge der Angriffe der USA und Israels auf den Iran
- Der Spiegel: Deutscher Botschafter Steffen Seibert Ein Israel-Freund, den die Netanyahu-Regierung loswerden möchte
- Die Welt: Kritik an Siedlergewalt - Israels Außenminister empört über X-Beitrag von Botschafter Seibert
- n tv: Vor Internationalem Gerichtshof - Deutschland verzichtet auf Intervention bei Genozid-Verfahren gegen Israel
- SWP: Flächenbrand: Welche Ziele verfolgen die Kriegsparteien in Iran und welche Folgen drohen in Nahost?
- IPG: Blockierte Lebensader - Der Iran-Krieg trifft nicht nur den Ölhandel, sondern das globale Ernährungssystem – mit katastrophalen Folgen.
- IPPNW: IPPNW kritisiert Angriffe auf Atomanlagen und warnt vor Ökozid
- Openpetition: Offener Brief: Unterstützung für Spaniens Haltung gegen eine militärische Eskalation mit Iran
- Abstimmung 21: 100% meiner Steuern für zivile Zwecke
- Frieden-Libanon: Die Menschen im Libanon brauchen Ihre Hilfe
- Seminarhaus Grainau: Frieden in der Welt – Frieden in mir - Seminar mit Clemens Ronnefeldt
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1. n tv: Reisners Blick auf die Front“ Die USA sind so massiv unter Druck, dass sie zu einem Deal bereit sein dürften"
Reisners Blick auf die Front“ Die USA sind so massiv unter Druck, dass sie zu einem Deal bereit sein dürften" 23.03.2026, 16:45 Uhr
Berichten zufolge hat Russland den USA angeboten, dem Iran keine Geheimdienstinformationen mehr zur Verfügung zu stellen, wenn die USA im Gegenzug die Ukraine hängen lassen. Oberst Markus Reisner hält das für sehr plausibel: "Sie können davon ausgehen, dass im Hintergrund entsprechende Verhandlungen laufen", sagt er im wöchentlichen Blick auf die Front in der Ukraine. "Durch den Iran-Krieg haben die USA den Russen und den Chinesen ein absolutes Geschenk gemacht.“ (…)
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siehe auch:
https://www.tagesspiegel.de/internationales/deutlich-grosser-als-ahnliche-angriffe-die-russische-fruhjahrsoffensive-ist-offenbar-gestartet-15389131.html?utm_source=firefox-newtab-de-de „Deutlich größer“ als ähnliche Angriffe: Die russische Frühjahrsoffensive ist offenbar gestartet Militärisch lief der Jahresanfang für die Ukraine zwar gut.
Doch nun legen Experten nahe, dass Russland mit dem lange
geplanten Angriff auf den „Festungsgürtel“ begonnen hat.
Von Tobias Mayer Stand: 24.03.2026, 08:57 Uhr
(…)
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2. Länder-Analysen: Die OSZE und Friedenssicherung in der Ukraine / Dokumentation: Friedensverhandlungen
Nr. 329
25.03.2026
Ukraine–Analysen
Die OSZE und Friedenssicherung in der Ukraine / Dokumentation: Friedensverhandlungen
Die Beiträge im Überblick:
Kommentar Lehren aus der OSZE Special Monitoring Mission (SMM) für eine mögliche Friedenssicherung in der Ukraine Julia Friedrich (Global Public Policy Institute, Berlin)
Kommentar Auf alle Eventualitäten (nicht) vorbereitet: Die OSZE und ein mögliches Ende des russischen Krieges gegen die Ukraine Nadja Douglas (Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin/Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS), Berlin)
Analyse Jenseits hochrangiger Diplomatie: Die OSZE und innergesellschaftlicher Dialog in der Ukraine Vera Axyonova (University of Birmingham), Tetiana Kyselova (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder; Nationale Universität Kyjiw-Mohyla-Akademie)
Dokumentation Friedensverhandlungen
Zur Gesamt-Ausgabe als PDF Ukraine-Analysen 329
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3. Tagesspiegel: Litauens Regierungschefin: Abgestürzte Drohne stammte aus der Ukraine
25. März 2026 03:26
Viktoria Bräuner
Litauens Regierungschefin: Abgestürzte Drohne stammte aus der Ukraine
Eine in Litauen nahe der Grenze zu Belarus abgestürzte Drohne stammt nach Angaben von Regierungschefin Inga Ruginiene aus der Ukraine. Sie habe im Zusammenhang mit einem Einsatz gestanden, den die Ukrainer gegen Russland ausgeführt hätten, sagte Ruginiene am Dienstag zu Journalisten. „Wir können bereits sagen, dass es sich um eine verirrte Drohne handelte.“
Der Drohnenabsturz am Montag mit einer Explosion in einem See nahe der Stadt Varena im Süden des Nato- und EU-Staates Litauen hatte für Aufregung gesorgt. Die örtlichen Behörden leiteten sofort eine Untersuchung des Vorfalls ein. Zwar wurden weder Opfer noch Schäden durch den Vorfall verzeichnet. Es bestand jedoch die Befürchtung, dass die Drohne aus dem mit Russland verbündeten Belarus stammen könnte.
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4. Morgenpost: Trumps 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende – nur ein Ablenkungsmanöver?
Iran reagiert mit Spott Trumps 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende – nur ein Ablenkungsmanöver?
Washington. Der Graben zwischen dem, was US-Präsident Donald Trump verheißt und tut, und den abwehrenden Reaktionen aus Teheran, wird immer breiter.
Von Dirk Hautkapp, Korrespondent in Washington
25.03.2026, 02:52 Uhr
Drastischer könnte der „split-screen” zwischen Washington und Teheran nicht sein. Während Donald Trump baldige Friedensverhandlungen mit dem Iran in Aussicht stellt und dem Kriegsgegner über pakistanische Vermittler einen 15-Punkte-Plan mit Forderungen und Zugeständnissen zukommen ließ, stellt das Mullah-Regime den US-Präsidenten als Lügner dar.
Ein Sprecher des Militärs machte sich in einer Fernsehansprache lustig über Washingtons. „Haben eure internen Konflikte den Punkt erreicht, an dem ihr mit euch selbst verhandelt?“ Esmaeil Baqaei, der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, flankierte die Ablehnung:
„Es gibt keine Gespräche oder Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten.“ Begründung: „sehr katastrophale Erfahrungen“. Der Iran wurde „zweimal innerhalb von neun Monaten angegriffen, als wir mitten in einem Verhandlungsprozess zur Lösung der Atomfrage standen“. (…)
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5. Morgenpost: Warum Trumps Iran-Friedensplan nach Verzweiflung riecht
Meinung
Der Präsident will raus Warum Trumps Iran-Friedensplan nach Verzweiflung riecht Washington. Teheran fühlt sich unbesiegt. Washington sucht mit Maximalforderungen nach der Ausfahrt.
Steht am Ende ein Scheinfrieden, der nichts löst?
Ein Kommentar von Dirk Hautkapp, Korrespondent in Washington
25.03.2026, 04:44 Uhr
Washington. Teheran fühlt sich unbesiegt. Washington sucht mit Maximalforderungen nach der Ausfahrt. Steht am Ende ein Scheinfrieden, der nichts löst?
Ein Kommentar von Dirk Hautkapp, Korrespondent in Washington
25.03.2026, 04:44 Uhr
Ein 15-Punkte-Plan für Frieden im Iran von Donald Trump? Was sich an der Oberfläche ermutigend anhören könnte – rund vier Wochen nach Ausbruch dieses strategisch miserabel vorbereiteten Angriffs –, entpuppt sich als Fortsetzung der Wurstelei eines irrlichternden US-Präsidenten. Angesichts durchweg schlechter Militär-Optionen zur Beendigung des Konflikts will Trump nur noch eines: raus.
Dafür kreiert er sogar Verhandlungen, die (noch) gar nicht stattgefunden haben.
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6. Der Spiegel: Schlingerkurs des US-Präsidenten - Trump säuselt von Frieden. Und schickt Fallschirmjäger
Schlingerkurs des US-Präsidenten Trump säuselt von Frieden. Und schickt Fallschirmjäger Donald Trump sinniert über ein Ende des Irankriegs. Gleichzeitig beordert der US-Präsident offenbar Eliteeinheiten und Angriffsschiffe an den Golf.
Ist das Gerede vom Frieden nur Ablenkung vor dem großen Schlag?
Von Claus Hecking, Boston
25.03.2026, 06.01 Uhr
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7. Tagesanzeiger: Wirren des Irankriegs
Trump legt 15-Punkte-Plan vor – der Iran dementiert, spottet und stellt eigene Forderungen
https://www.tagesanzeiger.ch/trump-iran-15-punkte-plan-fuer-waffenruhe-im-nahen-osten-279751251787
Wirren des Irankriegs
Trump legt 15-Punkte-Plan vor – der Iran dementiert, spottet und stellt eigene Forderungen Der US-Präsident will den Krieg trotz angeblicher Gespräche fortsetzen und spricht von einem
«sehr grossen Geschenk» des Iran. Die Mullahs vermuten Kalkül hinter Trumps Ankündigungen.
Fabio Lüdi
Publiziert heute (25.3.2026) um 10:42 Uhr
US-Präsident Donald Trump will dem Iran einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Kriegs vorgelegt haben, der auf grossen Zuspruch gestossen sei. Das berichten verschiedene US-amerikanische Medien wie die «New York Times» oder «Axios» unter Berufung auf anonyme US-Beamte.
Selbst gesehen haben die Medien das Dokument nicht – und Offizielle des Iran dementieren die Behauptungen des US-Präsidenten, sie hätten Trumps Plan für eine Waffenruhe zugestimmt. Unstrittig scheint, dass der Vorschlag mit Pakistan als Briefträger von den USA an den Iran übergeben worden ist. Doch was steht überhaupt zur Debatte? (…)
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8. Foreign Policy: Die Verantwortung der israelischen Lobby für den Iran-Krieg Befürworter der US-israelischen Sonderbeziehung haben eine besondere Rolle gespielt.
https://foreignpolicy.com/2026/03/17/israel-lobby-iran-war-trump-responsibility/?tpcc=me_digest&utm_source=Sailthru&utm_medium=email&utm_campaign=Middle East Digest - 031926&utm_term=oneoff_middle_east_digest_031926
Der Standpunkt eines Experten zu einem aktuellen Ereignis. Die Verantwortung der israelischen Lobby für den Iran-Krieg Befürworter der US-israelischen Sonderbeziehung haben eine besondere Rolle gespielt. Walt-Steve-foreign-policy-columnist20 Stephen M. Walt Von Stephen M. Walt, Kolumnist bei Foreign Policy und Robert and Renée Belfer Professor für internationale Beziehungen an der Harvard University.
17. März 2026, 06:44 News-Flash: Der Krieg im Iran läuft nicht wie erwartet. Ich könnte
sagen, nicht als "geplant" zu gehen, außer dass dieses Wort in diesem Fall völlig unangemessen erscheint. Während die Amerikaner und andere ein weiteres Debakel im Nahen Osten erleben, wollen sie wissen, wer dafür verantwortlich ist.
Es ist von entscheidender Bedeutung, die Schuld dort zu machen, wo sie hingehört, aber ebenso wichtig, dass diejenigen, die nicht verantwortlich sind, nicht zu Unrecht beschuldigt werden. (…)
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siehe auch:
Israel glaubte, es könne im Iran einen Aufstand anzetteln. Das ist nicht geschehen.
Präsident Trumps Hoffnungen, dass ein israelischer Plan, einen internen Aufstand gegen die theokratische Regierung des Iran zu entfachen, den Krieg rasch beenden könnte, haben sich bislang zerschlagen.
(übersetzt mit deepl.com)
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9. Die Zeit: Krieg im Nahen Osten: Bundespräsident Steinmeier nennt Irankrieg "völkerrechtswidrig"
Krieg im Nahen Osten: Bundespräsident Steinmeier nennt Irankrieg "völkerrechtswidrig" Frank-Walter Steinmeier spricht von einem "Völkerrechtsbruch" beim Irankrieg. Außenminister Johann Wadephul rief dazu auf, das Verhältnis zu den USA nicht abzuschreiben.
Aktualisiert am 24. März 2026, 10:49 Uhr
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Krieg der USA und Israels gegen den Iran als "völkerrechtswidrig" kritisiert. "Unsere Außenpolitik wird nicht überzeugender dadurch, dass wir Völkerrechtsbruch nicht Völkerrechtsbruch nennen", sagte Steinmeier in seiner Festrede zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts in Berlin.
"Dieser Krieg ist völkerrechtswidrig – daran gibt es wenig Zweifel", sagte er. Damit schlug Steinmeier einen anderen Ton an als die Bundesregierung, die bisher vermieden hat, den Krieg als völkerrechtswidrig einzustufen. (…)
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siehe auch:
https://www.sueddeutsche.de/politik/news-habermas-ramstein-afd-li.3453193
SZ am Abend - Nachrichten vom 14. und 15. März 2026 15. März 2026, 17:58 Uhr
(…)
SPD-Zweifel an uneingeschränkter Ramstein-Nutzung für US-Krieg gegen Iran.
Bei einigen in der schwarz-roten Koalition gibt es Bedenken, ob Deutschland weiter etwa Überflugrechte erteilen soll. Es geht auch um die Frage, ob ein Verstoß gegen das Grundgesetz vorliegen könnte, das die Unterstützung völkerrechtswidriger Angriffskriege untersagt.
In der SPD wird eine Entscheidung durch Gerichte ins Spiel gebracht, die Linke fordert ein Ende der Nutzung der US Air Base.
Zum Artikel
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10. Verfassungsblog: Stellungnahme zur deutschen Außenpolitik im Zuge der Angriffe der USA und Israels auf den Iran
17 March 2026 Stellungnahme zur deutschen Außenpolitik im Zuge der Angriffe der USA und Israels auf den Iran Als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit Völkerrecht und den internationalen Beziehungen befassen, sind wir besorgt über die Reaktionen der deutschen Politik auf den am 28. Februar 2026 gestarteten Angriff der USA und Israels auf die Islamische Republik Iran. Die bisherigen Stellungnahmen der deutschen Bundesregierung lassen keine klare Verurteilung des völkerrechtswidrigen Vorgehens erkennen und tragen damit zur weiteren Aushöhlung der regelbasierten und institutionellen Ordnung in Europa und der Welt bei.
Der Einsatz militärischer Gewalt gegen den Iran durch Israel und die USA stellt einen Verstoß gegen das völkerrechtliche Gewaltverbot dar. (…)
----- 11. Der Spiegel: Deutscher Botschafter Steffen Seibert Ein Israel-Freund, den die Netanyahu-Regierung loswerden möchte
Deutscher Botschafter Steffen Seibert Ein Israel-Freund, den die Netanyahu-Regierung loswerden möchte Steffen Seibert hat Hebräisch gelernt, Geiselfamilien unterstützt und palästinensischen Terror verurteilt.
Trotzdem hat er nun den Ärger von Israels Außenminister auf sich gezogen – weil er auf die wachsende Gewalt von Siedlern hinwies.
Von Christoph Schult
24.03.2026, 12.41 Uhr
(…)
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12. Die Welt: Kritik an Siedlergewalt - Israels Außenminister empört über X-Beitrag von Botschafter Seibert
Kritik an Siedlergewalt Israels Außenminister empört über X-Beitrag von Botschafter Seibert Stand: 23.03.2026
„Gut zu wissen, dass bald ein neuer Botschafter kommt“: Der israelische Außenminister kritisiert den scheidenden Diplomaten Seibert scharf. Hintergrund ist dessen Kritik an Siedlergewalt. Nun schaltet sich das Auswärtige Amt ein.
Das Auswärtige Amt hat sich nach Kritik des israelischen Außenministers Gideon Saar an Äußerungen zur Siedlergewalt klar hinter den deutschen Botschafter Steffen Seibert gestellt. „Es ist ganz klar, dass es auch die Aufgabe unseres Botschafters ist, Themen anzusprechen, bei denen wir Differenzen haben“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. (…)
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13. n tv: Vor Internationalem Gerichtshof - Deutschland verzichtet auf Intervention bei Genozid-Verfahren gegen Israel
Vor Internationalem Gerichtshof Deutschland verzichtet auf Intervention bei Genozid-Verfahren gegen Israel 18.03.2026, 18:22 Uhr
Die Ampel-Koalition will Israel vor dem Internationalen Gerichtshof gegen den Vorwurf des Völkermords verteidigen. Doch die aktuelle Bundesregierung tritt nun von diesem Vorhaben zurück. Grund soll eine Klage Nicaraguas gegen Deutschland vor dem IGH sein.
Die Bundesregierung will Israel entgegen einer Ankündigung der Ampel-Regierung nun doch nicht bei seiner Verteidigung gegen eine Genozid-Anklage vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) beistehen. Auf die Frage eines Journalisten, ob eine sogenannte Nebenintervention zugunsten Israels weiterhin geplant sei, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes, dass es diese nicht geben werde. (…)
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14. SWP: Flächenbrand: Welche Ziele verfolgen die Kriegsparteien in Iran und welche Folgen drohen in Nahost?
https://www.swp-berlin.org/publikation/flaechenbrand-welche-ziele-verfolgen-die-kriegsparteien-in-iran-und-welche-folgen-drohen-in-nahost?mtm_source=newsletter&mtm_medium=email&mtm_campaign=SWP-Newsletter, 19.03.2026&mtm_kwd=Weiter
Azadeh Zamirirad Peter Lintl Marco Overhaus Flächenbrand: Welche Ziele verfolgen die Kriegsparteien in Iran und welche Folgen drohen in Nahost? SWP-Podcast 2026/P 08, 18.03.2026
(…)
Moderator: Jetzt haben wir ganz viele, wie Marco Overhaus es genannt hat, Fragezeichen hier in diesem Podcast gesetzt. Sehen Sie denn irgendwo auch ein Ausrufezeichen, was Ihnen Hoffnung macht, wo man sagen könnte, das ist der Weg raus?
Azadeh Zamirirad: Also ein Ausrufezeichen sehe ich nicht.
Moderator: Einen Gedankenstrich?
Azadeh Zamirirad:
(…) Also es gibt so viele Unwägbarkeiten. Aber wenn ich versuche, positiv zu denken und den Gedankenstrich mal zu setzen: ich glaube schon, dass es nach wie vor die Möglichkeit gibt und auch die Notwendigkeit, hier deeskalierend zu wirken und hier vermittelnd einzuwirken.
Und da sehe ich vor allen Dingen eine Rolle für die Europäer, weniger als im militärischen Bereich. Auch wenn man dann nüchtern betrachtet sagen muss, dass unsere Rolle sehr begrenzt ist. Aber ich denke, dass wir darauf hinwirken müssen, in Zusammenarbeit mit den Akteuren in der Region, die sich ja noch um Vermittlung bemühen.
Und es gibt auch Golfstaaten, obwohl sie ins Visier geraten sind von Iran, die weiterhin um Deeskalation bemüht sind, mit Akteuren wie dem Oman oder Katar zu arbeiten. Gegebenenfalls auch mit den Chinesen, mit der Türkei, also Akteure, die etwas mehr Handlungsspielraum haben.
Die Türken haben sich jetzt nicht gerade aufgedrängt selbst, aber auch das ist zumindest denkbar, auf Deeskalation hinzuwirken, um Vermittlungsbemühungen zu starten. Und das war ja mal eine große Rolle, die die Europäer in der Vergangenheit gespielt haben. (…)
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15. IPG: Blockierte Lebensader - Der Iran-Krieg trifft nicht nur den Ölhandel, sondern das globale Ernährungssystem – mit katastrophalen Folgen.
Global 19.03.2026 | Bram Govaerts & Sharon Burke Blockierte Lebensader
Der Iran-Krieg trifft nicht nur den Ölhandel, sondern das globale Ernährungssystem – mit katastrophalen Folgen. Bram Govaerts ist Generaldirektor des International Maize and Wheat Improvement Center und ein international anerkannter Agrarwissenschaftler, der nachhaltige Innovationen in Agrar- und Ernährungssystemen vorantreibt.
Sharon Burke ist Chief Engagement Officer des International Maize and Wheat Improvement Center mit Fokus auf globale Ernährungssicherheit und wirkungsorientierte Agrarforschung. Zuvor Gründer von Ecospherics und ehemaliger Assistant Secretary of Defense der U.S. Department of Defense für Energie.
Seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran haben nur noch wenige der einst täglich rund 100 Schiffe, die die Straße von Hormus passierten, diese durchquert. Nun, da der Iran laut Berichten Seeminen in der engen Wasserstraße verlegt hat, ist eine tagelange, wenn nicht gar monatelange Sperrung nicht mehr nur hypothetisch.
(…)
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16. IPPNW: IPPNW kritisiert Angriffe auf Atomanlagen und warnt vor Ökozid
25.03.2026 IPPNW kritisiert Angriffe auf Atomanlagen und warnt vor Ökozid
Eskalation im Irankrieg Die deutsche IPPNW-Sektion kritisiert in aller Schärfe Militärangriffe auf atomare Anlagen, Gesundheitseinrichtungen und zivile Energieinfrastruktur wie Ölraffinerien und Gasfelder und Drohungen mit solchen Angriffen. Die Organisation warnt vor einem Ökozid. Gestern ist nach iranischen Angaben bei US-Angriffen erneut das Gelände des Atomkraftwerks Buschehr getroffen worden. Vergangene Woche war das einzige Atomkraftwerk des Iran schon einmal von einem Geschoss getroffen worden.
„Wir begrüßen die klare Verurteilung des Irankrieges als völkerrechtswidrig durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die IPPNW appelliert an die Bundesregierung, nun dem Beispiel Spaniens zu folgen und gegenüber den USA und Israel eine direkte und indirekte Unterstützung des Krieges zu verweigern“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.
Zudem haben die USA und Israel die Urananreicherungsanlage in Natans angegriffen. Am 21. März schlugen mehrere iranische Langstreckenraketen in Dimona und Arad in Israel ein. Hier wohnen Mitarbeiter*innen des Kernforschungszentrum Negev, wo die israelischen Atomwaffen vermutet werden. Die iranische Regierung drohte zudem mit einem Angriff auf das Atomkraftwerk Baraka in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Ein direkter Treffer auf eine Atomanlage würde keine Explosion wie bei einer Atomwaffe auslösen. Das Risiko besteht in der Freisetzung radioaktiver Stoffe, die in die Umwelt gelangen und möglicherweise eine langfristige Kontamination verursachen. Die Folgen eines solchen Beschusses hängen davon ab, welcher Teil einer Anlage getroffen wird und welche radioaktiven Stoffe dort vorhanden sind.
IAEA-Chef Rafael Grossi forderte bereits mehrfach militärische Zurückhaltung von den Kriegsparteien. Es gelte, jedes Risiko eines Atomunfalls zu vermeiden. Das Internationale Rote Kreuz hat darauf hingewiesen, dass atomare Anlagen nach dem humanitären Völkerrecht einen besonderen Schutz genießen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO verurteilte zudem bereits am 11. März 2026 18 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen im Iran seit Beginn des Krieges.
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran ist schon jetzt eine Katastrophe nicht nur für die Menschen, sondern auch für das Klima. Wissenschaftler*innen gehen in einer Analyse davon aus, dass der Krieg bereits in den den ersten 14 Tagen zu 5 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen geführt hat. Er zehre das globale Kohlenstoffbudget schneller auf als die 84 Länder mit den geringsten CO²-Emissionen zusammen genommen.
Nach Angriffen auf iranische Öllager hatte die iranische Umweltbehörde den Menschen geraten, in den Häusern zu bleiben. Der Iranische Rote Halbmond warnte vor möglichem sauren Regen, ausgelöst durch giftige Chemikalien. Es gibt im Iran kaum Masken und Inhalationsgeräte, die die Menschen schützen. Brennende Energieinfrastruktur in den Golfstaaten und Angriffe auf Öltanker in der Straße von Hormus und auf Gaslager führen zu giftigen Emissionen, die die Biosphäre belasten.
Sie finden die Analyse von Fred Otu-Larbi, Patrick Bigger, and Benjamin Neimark unter
https://climatecommunityinstitute.substack.com/p/iran-war-pollution
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17. Openpetition: Offener Brief: Unterstützung für Spaniens Haltung gegen eine militärische Eskalation mit Iran
Außenpolitik Offener Brief: Unterstützung für Spaniens Haltung gegen eine militärische Eskalation mit Iran Offener Brief: Unterstützung für Spaniens Haltung gegen eine militärische Eskalation mit Iran
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Pedro Sánchez, sehr geehrte Mitglieder der spanischen Regierung, sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Regierungen und Institutionen Europas,
wir möchten unsere nachdrückliche Unterstützung für die Haltung der spanischen Regierung zum Ausdruck bringen, den Krieg gegen Iran abzulehnen und sich zu weigern, spanisches Territorium für diese militärische Eskalation zur Verfügung zu stellen.
In einer Zeit wachsender internationaler Spannungen, in der sich die militärische Konfrontation über den Nahen Osten auszuweiten und die internationale Ordnung weiter zu destabilisieren droht, setzt Spanien ein wichtiges Zeichen: Ein Krieg ohne völkerrechtliche Legitimität darf keine Unterstützung finden.
Gleichzeitig hat Spanien deutlich gemacht, dass die Ablehnung eines Krieges keineswegs eine Unterstützung der Politik des iranischen Regimes bedeutet. Die Unterdrückung der Zivilgesellschaft, schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen sowie destabilisierende Aktivitäten in der Region geben Anlass zu ernster Sorge.
Es ist daher sowohl möglich als auch notwendig, diese Politik klar zu kritisieren und ihr entgegenzutreten – während gleichzeitig eine militärische Intervention abgelehnt wird, die Gewalt weiter eskaliert und das Völkerrecht untergräbt. Ein solcher Krieg bringt weder Demokratie noch Sicherheit, Stabilität oder Gerechtigkeit in die Region.
Besonders begrüßen wir die Entscheidung der spanischen Regierung, die Nutzung der US-Militärstützpunkte in Rota und Morón für Angriffe gegen Iran nicht zu genehmigen.
Obwohl diese Stützpunkte gemeinsam mit den Vereinigten Staaten betrieben werden, stehen sie unter spanischer Souveränität und dürfen nicht für militärische Aktionen genutzt werden, die den Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen widersprechen oder zu einer weiteren Eskalation beitragen. Diese Entscheidung zeigt, dass Regierungen auch unter internationalem Druck ihre souveräne Verantwortung wahrnehmen können.
Die Haltung Ihrer Regierung knüpft an eine starke demokratische Tradition der spanischen Zivilgesellschaft an: die klare Botschaft „No a la guerra“ – Nein zum Krieg. Diese wurde besonders während der massiven Proteste gegen den Irakkrieg im Jahr 2003 sichtbar, als Millionen Menschen in Spanien gegen eine militärische Intervention ohne völkerrechtliche Legitimation auf die Straße gingen. Auch heute findet diese Botschaft weit über Spanien hinaus Resonanz.
Das Science4Peace Forum zusammen mit anderen Organisationen ruft daher andere europäische Regierungen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik in ganz Europa dazu auf, diese Haltung zu unterstützen und dem Beispiel Spaniens zu folgen,
eine Beteiligung am Krieg abzulehnen und einer weiteren Eskalation entgegenzutreten;
die Nutzung ihres Staatsgebiets, ihres Luftraums und ihrer Militärbasen für offensive Operationen im Zusammenhang mit diesem Konflikt zu verweigern;
innerhalb der Europäischen Union und der Vereinten Nationen auf Deeskalation und die Wiederaufnahme diplomatischer Verhandlungen hinzuwirken;
zu bekräftigen, dass die Achtung des Völkerrechts die unverzichtbare Grundlage verantwortungsvoller Sicherheitspolitik ist.
Europa sollte nicht zu einer logistischen Plattform für die Ausweitung eines Krieges werden. Vielmehr sollte es eine konstruktive Rolle bei der Förderung von Diplomatie, Zurückhaltung und der friedlichen Beilegung von Konflikten übernehmen.
Die Entscheidung Spaniens zeigt: Auch in Zeiten großer internationaler Spannungen ist es möglich, dem Druck zur Eskalation zu widerstehen und klar für Diplomatie, Völkerrecht und Frieden einzutreten. Gerade in diesem gefährlichen Moment der internationalen Politik ist eine solche Haltung von besonderer Bedeutung.
Organisationen
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18. Abstimmung 21: 100% meiner Steuern für zivile Zwecke https://abstimmung21-mitmachen.de/proposals/647-100-meiner-steuern-fur-zivile-zwecke
100% meiner Steuern für zivile Zwecke
18. März 2026
Wir - das Netzwerk Friedenssteuer e.V. - wollen ein Gesetz, um bei der Steuerzahlung Gewissensfreiheit zu praktizieren und nicht mit unseren Steuern „für das Militär zu dienen“.
Wer wirklich Frieden will, muss ausschließlich dafür zahlen und Ausgaben für Militär abwählen können.
Nicht so! Im Bundeshaushalt 2026 beträgt der Verteidigungsetat 82,6 Mrd. EUR plus 25,5 Mrd. EUR aus dem Sondervermögen Bundeswehr.
Aus dem Verteidigungsetat von rund 83 Mrd. EUR zahlt jede Person, die in Deutschland lebt (um 83 Mio. Menschen) durch direkte und indirekte Steuern im Schnitt 1.000 EUR pro Jahr für Militär (und etwa 4 EUR für zivile Konfliktbearbeitung).
► Wir wollen ein Zivilsteuergesetz und damit das Recht, über den Fluss unserer Steuern in ausschließlich zivile Zwecke mitzubestimmen, bevor das Parlament die Höhe des Verteidigungsetats festlegt.
Grundlage: Das Grundgesetz garantiert Gewissensfreiheit in Art.4 (1) und konkretisiert sie im Fall des Kriegsdienstes in Art.4 (3): „Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.“ Diese Garantie fehlt bei der Steuerzahlung: Alle Steuerzahlenden ‚dienen‘ mit ihren Steuergeldern, indem sie es Anderen ermöglichen, mit der Waffe zu ‚dienen‘ und zu töten, also Zwangszahlung für das Militär.
►Wir fordern, für diese fehlende Garantie eine gesetzliche Regelung: „Niemand darf gegen sein Gewissen gezwungen werden, durch Steuern und Abgaben zur Finanzierung von Militär, Rüstung und auch Krieg beizutragen.“
Für diese gesetzliche Regelung liegt der Entwurf eines „Zivilsteuergesetzes“ für mehr Gewissensfreiheit und demokratische Mitbestimmung vor. Der Text ist juristisch und verfassungsrechtlich geprüft und bestätigt. Es geht nicht darum, weniger Steuern zu zahlen.
Wollen auch Sie künftig wählen können zwischen „100% Zivilsteuer“ und „Zivil- plus Militärsteuer“, dann unterschreiben Sie bitte hier.
Das Zivilsteuergesetz finden Sie hier in der Kurzdarstellung und hier als Gesetzestext.
Falls Sie unsere Forderung schon früher unterschrieben haben, bitten wir Sie auch hier um das Unterzeichnen.
Wollen Sie außerdem selbst an die Bundestagsabgeordneten Ihres Wahlkreises schreiben, finden Sie auf unserer Webseite hier einen Musterbrief, hier den Link zum Abgeordnetenverzeichnis und hier Argumente PRO & KONTRA Zivilsteuergesetz.
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19. Frieden-Libanon: Die Menschen im Libanon brauchen Ihre Hilfe
https://frieden-libanon.de/wp-content/uploads/2026/03/2024_09_27_Spendenaufruf_Nothilfe.pdf
Spendenaufruf
Die Menschen im Libanon brauchen Ihre Hilfe
Der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon ist seit dem 2. März wieder mit aller Härte aufgeflammt.
Nicht nur der Süden des Landes ist unter Dauerbeschuss, auch südliche Stadtteile Beiruts, Orte der Bekaa-Ebene werden ständig bombardiert. Die Menschen aus den betroffenen Gebieten verlassen panisch ihre Häuser. Die Notunterkünfte sind überfüllt, die Vertriebenen campieren auf der Straße und/oder übernachten in ihren Autos.
Über 300.000 Menschen sind nach einer Schätzung der NGO Norwegian Refugee Council auf der Flucht vor den Kämpfen. Das libanesische Gesundheitsministerium teilt mit, dass seit dem 2. März 394 Menschen getötet und über 1.000 Menschen verletzt wurden.
Schulen, viele Moscheen und Kirchen werden den Flüchtlingen als Unterkünfte zur Verfügung gestellt. Doch viele haben zunehmend Angst, Flüchtlinge aufzunehmen, da die israelische Luftwaffe auch gezielt Flüchtlingsunterkünfte angegriffen hat.
Der Verein „Frieden und kultureller Austausch – Libanon e.V.“ (www.frieden- libanon.de), Partnerorganisation der lib. NGO Dar Assalam in Wardaniyeh, sammelt unter dem Stichwort „Nothilfe Libanon“ Spenden für die Menschen, die durch den jetzigen Krieg in Not geraten sind.
Im Februar haben wir für 9.000 € Hilfspakete mit Lebensmitteln- und Hygieneartikeln verteilt. Wir danken für Ihre Spende
Frieden und kultureller Austausch – Libanon e.V. IBAN: DE54 6001 0070 0974 2337 01 BIC: PBNKDEFF Stichwort: Nothilfe Libanon
Bitte geben Sie auf dem Überweisungsträger ihren vollständigen Namen (Vor- und Nachname) sowie Adresse an, damit wir eine Spendenbescheinigung ausstellen können. Oder übermitteln Sie uns Ihre Daten per Mail: uwe.weltzien@frieden- libanon.de
V.i.S.d.P.: Uwe Weltzien (1.Vors. Frieden und kultureller Austausch-Libanon e.V.), Otto-Nagel-Allee 4, 15738 Zeuthen
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20. Seminarhaus Grainau: Frieden in der Welt – Frieden in mir - Seminar mit Clemens Ronnefeldt
https://www.seminarhaus-grainau.de/frieden-in-der-welt/
Frieden in der Welt – Frieden in mir Wir leben in einer Zeit vielfältiger Krisen, die sich gegenseitig nicht nur addieren, sondern sogar noch potenzieren. Wie können wir Menschen trotz aller Gewalt, Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung empathisch, menschlich und friedensstiftend bleiben?
Um diese Frage zu beantworten, wird Clemens Ronnefeldt einen Überblick über die Themen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung geben, den Ukraine-Krieg und den Krieg in Westasien beleuchten – und wie bei all diesen Herausforderungen der innere Frieden bewahrt werden kann. Termin Fr. 24.04. – So. 26.04.2026 Kosten € 210 inkl. Vollpension im Zweitbettzimmer
Referent: Clemens Ronnefeldt, Versöhnungsbund
Organisation: Reiner Schmelz