Neuer Friedensreferent im Versöhnungsbund

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Clemens Ronnefeldt stellt auf der Jahrestagung 2026 seinen Nachvollger Kevin Kaisig vor

Kevin Kaisig übernimmt Nachfolge von Clemens Ronnefeldt

Kevin Kaisig ist Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen und ab 1.9.2026 Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes. Parallel schließt er seine Promotion im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Granada ab. In diesem Zusammenhang hat er bei Aufenthalten in Indien und Kolumbien zu sozialen Bewegungen geforscht, die sich gewaltfrei für Frieden und soziale Gerechtigkeit einsetzen – und auch in Gewaltkontexten Räume für Dialog schaffen.

Zu seinen Themenschwerpunkten gehören die Überwindung von Gewalt, Konflikttransformation und die nachhaltige Gestaltung von gesellschaftlichem Wandel. Er setzt sich für ein besseres Verständnis von gewaltfreien Prozessen und Methoden sowie deren Dynamiken, Wirkungen und Voraussetzungen ein und vermittelt, wie diese in Auseinandersetzungen um Gerechtigkeit und Teilhabe in einer von Geo- und Machtpolitik geprägten Welt praktisch eingesetzt werden können. Weitere seiner Schwerpunkte sind Aufarbeitung, Versöhnung und interkulturelle Verständigung. In dieser Hinsicht kann er auf längere Auslandsaufenthalte und Studienreisen in den USA, in Chile, Brasilien, Marokko, Russland, Indien und Kolumbien zurückblicken.

Er bringt Erfahrung in der Bildungs-, Medien- und Kulturarbeit mit, u. a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung (IFGK), als Moderator des Eine-Welt-Reports bei Radio Lora München, als Mitgründer und Redakteur des Online-Medienportals „gewaltfreie aktion“ und als Mitglied der Regionalgruppe Bayern von Peace Brigades International.

Kontakt: kevin.kaisig@versoehnungsbund.de