13.6.2026 Symposium Friedenstheologie in Bielefeld

Gespeichert von Thomas Nauerth am
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Symposium Reformierte Gemeinde Bielefeld

Eine neue friedensethische Debatte ist seit der Veröffentlichung der Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche im November 2024 in den deutschen Kirchen zu beobachten. Dazu haben auch wichtige und medienwirksame Impulse und Äußerungen von Papst Leo XIV. wesentlich beigetragen. In zwei Bänden (!) liegen inzwischen Stellungnahmen vor, die sich kritisch mit der Denkschrift des Rates der EKD auseinandersetzen, vor kurzem ist auch eine „ökumenische Friedensschrift“, eine „Denkschrift“ von unten erschienen: „Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden.“

Vor diesem Hintergrund findet am 13. Juni in Bielefeld erstmalig ein „Friedenstheologisches Symposium“ in der Reformierten Gemeinde (Süsterkirche, Güsenstrasse 22) statt. Namhafte Referenten aus dem Ökumenischen Institut f. Friedenstheologie, dem Versöhnungsbund und von Pax Christi konnten gewonnen werden, um biblische und systematische Perspektiven vorzustellen und über den „Auftrag von Theologie und Kirche in der aktuellen Situation“ zu sprechen. 

Abgeschlossen wird die Veranstaltung durch den Komponisten und Pianisten Paul Mertens mit einem Konzert und einer Lesung: „Friedenspolitik und Instrumentalisierung von Kultur“ – Ein Programm mit Texten von Lev Tolstoi und Musik von Peter Tschaikowsky

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Veranstaltungsbeginn