Liebe Friedensinteressierte, nachfolgend sende ich einige Artikel zu den Kriegen in der Ukraine und in Westasien sowie zum Thema Militarisierung - mit dem Hinweis, dass ich nicht mit allen Aussagen aller Artikel übereinstimme, die folgenden Beiträge aber für wichtig halte.
Am Ende lege ich einige Folien zum Thema Frieden bei.
- FR: Ukraine-Verhandlungen in Washington / Papst fordert Gespräche über Kriegsende in Ukraine
- Länder-Analysen: Russland: Wirtschaftsentwicklung / Hybride Angriffe / Luftkrieg / Duma- und Regionalwahlen
- DLF: EU sanktioniert Publizisten: Meinungsfreiheit in Gefahr?
- SWP: Peter Lintl: Israel vor der Wahl: Ein polarisiertes Land
- SZ: Vereinte Nationen - Gaza, Gaza und nochmals Gaza - Nahost - Die Welt sieht das Unrecht. Nur Deutschland schaut lieber weg
- n tv: "INS Drakon" in Kiel gebaut - Israels neues Riesen-U-Boot erreicht Haifa
- Aufschrei-Waffenhandel: Rüstungsexportstopp für die gesamte Golfregion!
- BBC: Acht US-Matrosen, die der USS Abraham Lincoln zugeteilt wurden, versuchten Selbstmord, sagt die Marine
- Tagesanzeiger: Automatisierte Zerstörung - KI ist die Atombombe für alle. Und das lehrt uns, wie man sie entschärfen könnte
- IMI-Factsheet - Potentiell autonome Waffensysteme
- Koop-Frieden: Engagiert euch im Herbst – mehrere bundesweite Aktionen sind geplant
- Folien zum Thema Frieden
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1. FR: Ukraine-Verhandlungen in Washington / Papst fordert Gespräche über Kriegsende in Ukraine
29.9.2026 17:39 Uhr
Simon Schröder Ukraine-Verhandlungen in Washington Hochrangige Vertreter der USA und Russlands haben sich in Washington über den Ukraine-Krieg ausgetauscht. Der Wirtschaftsbeauftragte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, habe am Montag in Washington Gespräche mit US-Regierungsvertretern geführt, hieß es am Dienstag aus US-Regierungskreisen, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.
Es habe „konstruktive Gespräche über eine friedliche Lösung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine und mögliche US-russische Energieinitiativen nach dem Ende des Krieges" gegeben, hieß es aus den Kreisen weiter. (...)
(...)
29.9.2026 07:00 Uhr
Christian Stör
Papst fordert Gespräche über Kriegsende in Ukraine Papst Leo XIV. hat neue internationale Anstrengungen für Gespräche über ein Ende des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine gefordert.
"Wir müssen die Staats- und Regierungschefs Russlands, der Ukraine und anderer Länder auffordern, sich zu treffen, sich an einen Tisch zu setzen, miteinander zu sprechen", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche auf dem Heimflug von seiner Frankreich-Reise.
Als Ziel nannte er, "Lösungen für diese Probleme zu finden - anstatt auf Kriegen zu bestehen, die keinen Sinn mehr haben".
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siehe auch:
https://www.sueddeutsche.de/politik/papst-leo-xiv-krieg-frieden-europa-li.3553394?reduced=true
Frankreich-Besuch„Sinnloses Gemetzel": Papst beklagt zunehmende Barbarei in der Welt
28. September 2026, 14:59 Uhr|
In einer Grundsatzrede in Metz ruft Leo XIV. Europa dazu auf,
der globalen „Abwärtsspirale" entgegenzutreten.
Er spricht auch darüber, was es aus seiner Sicht für den Frieden braucht.
Von Oliver Meiler, Paris (...)
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2. Länder-Analysen: Russland: Wirtschaftsentwicklung / Hybride Angriffe / Luftkrieg / Duma- und Regionalwahlen
Wirtschaftsentwicklung / Hybride Angriffe / Luftkrieg / Duma- und Regionalwahlen
Die neue Ausgabe der Russland-Analysen ist online zum Thema:
Wirtschaftsentwicklung / Hybride Angriffe / Luftkrieg / Duma- und Regionalwahlen
Die Beiträge im Überblick:
Analyse Jenseits des Gesamtwachstums: Russlands uneinheitliche Kriegswirtschaft Heli Simola (Bank of Finland Institute for Emerging Economies (BOFIT))
Analyse Wie resilient sind die lokalen Haushalte in Russland? Andrey Yushkov (Universität Illinois, Chicago)
Kommentar »Unerwünscht« Susanne Schattenberg (Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen)
Dokumentation Reaktionen auf den versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle und die Zuweisung der Verantwortung an Russland
Kommentar Macht das Russische Haus zum Haus der freien Völker Artur Weigandt (Prag)
Dokumentation Touristen aus Russland in der EU
Dokumentation Russisch-ukrainischer Luftkrieg
Kommentar Die Partei, die in Umfragen zu gut abschnitt: Jabloko und die Parlamentswahlen in Russland 2026 David Szakonyi (George Washington-Universität, Washington D.C.)
Dokumentation Stimmung in der Bevölkerung
Dokumentation Erklärung zu den russischen Wahlen 2026 Russian Election Monitor (REM)
Chronologie Hinweis auf die Online-Chronik
Zur Gesamt-Ausgabe als PDF Russland-Analysen 486
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3. DLF: EU sanktioniert Publizisten: Meinungsfreiheit in Gefahr?
https://www.deutschlandfunkkultur.de/eu-sanktionen-russland-hybrider-krieg-meinungsfreiheit-100.html
EU sanktioniert Publizisten: Meinungsfreiheit in Gefahr? Kruchem, Thomas
21. September 2026, 19:30 Uhr
Konten werden eingefroren, die Reisefreiheit beschränkt:
Seit 2025 sanktioniert die EU Publizisten, die angeblich Russlands hybriden Krieg gegen Westeuropa unterstützen.
Kritiker bemängeln, dass rechtsstaatliche Prinzipien unterlaufen würden.
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4. SWP: Peter Lintl: Israel vor der Wahl: Ein polarisiertes Land
Peter Lintl Israel vor der Wahl: Ein polarisiertes Land Kurz gesagt, 25.09.2026
Forschungsgebiete
Nordafrika und Mittlerer Osten
Auf Jahre instabiler Mehrheiten folgte eine volle Legislaturperiode unter Benjamin Netanyahu und einer weit rechten Regierung. Umfragen deuten nun auf eine Rückkehr zur Instabilität hin. Dabei ist die Wahl am 27. Oktober eine entscheidende Weichenstellung für Israel, meint Peter Lintl.
Nach vier Jahren Netanyahu-Regierung, dem 7. Oktober und den darauffolgenden Kriegen geht es bei dieser Wahl um die Richtung des Landes: Setzt Israel den bisherigen Kurs fort, oder setzen sich die pragmatischen Kräfte durch?
Netanyahus Lager kommt derzeit auf 46 bis 52 von 120 Sitzen. Ihm gegenüber steht ein Oppositionsblock aus den Demokraten, Israel Beitenu, Bejachad und Gadi Eisenkots Yashar, der derzeit in den Umfragen führenden Partei. Zusammen kommen diese Parteien auf mehr als 50 Sitze, verfehlen aber die für eine Regierungsbildung erforderliche Mehrheit von 61 Mandaten. (...)
Dr. Peter Lintl ist Wissenschaftler in der Forschungsgruppe Afrika und Mittlerer Osten.
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siehe auch:
Unübersehbarer Israel-Protest Eklat bei UN: Buhrufe, halber Saal geht - Netanjahu schimpft
25.09.2026, 06:33 Uhr
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5. SZ: Vereinte Nationen - Gaza, Gaza und nochmals Gaza - Nahost - Die Welt sieht das Unrecht. Nur Deutschland schaut lieber weg
Vereinte Nationen Gaza, Gaza und nochmals Gaza
22. September 2026, 23:21 Uhr
Am ersten Tag der UN-Generaldebatte steckt in vielen Reden Kritik an Israel und ein Appell für einen palästinensischen Staat.
Deutschland steht dabei zunehmend im Abseits.
Von Sina-Maria Schweikle, New York City
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Meinung Nahost Die Welt sieht das Unrecht. Nur Deutschland schaut lieber weg
Kommentar von Sina-Maria Schweikle
23. September 2026, 13:08 Uhr
Die Welt sieht das Unrecht. Nur Deutschland schaut lieber weg
UN-Generalsekretär Guterres warnt vor dem Ende der Zweistaatenlösung zwischen Israelis und Palästinensern.
Der Saal applaudiert – bis auf die Delegation aus Berlin. Wie feige.
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6. n tv: "INS Drakon" in Kiel gebaut - Israels neues Riesen-U-Boot erreicht Haifa
https://www.n-tv.de/politik/Israels-neues-Riesen-U-Boot-erreicht-Haifa-id31344148.html
"INS Drakon" in Kiel gebaut Israels neues Riesen-U-Boot erreicht Haifa
24.09.2026, 17:26 Uhr
Nach wochenlanger Fahrt läuft die "INS Drakon" in Haifa ein. Das in Deutschland gebaute U-Boot ist das größte und schwerste der israelischen Marine. Seine geheimen Fähigkeiten sollen bis in die entlegensten Winkel des Nahen Ostens reichen.
Israels Marine hat ein neues Schwergewicht: Nach mehrwöchiger Fahrt von Deutschland ist die "INS Drakon" im Hafen der Mittelmeerstadt Haifa eingetroffen. Dies bestätigte eine israelische Militärsprecherin.
Das vom Kieler Marineschiffbauer TKMS gebaute U-Boot ist das sechste und letzte der Dolphin-Reihe. Mit mehr als 70 Metern Länge ist es das größte U-Boot der israelischen Marine und mit zehn Torpedorohren ausgerüstet. (...)
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7. Aufschrei-Waffenhandel: Rüstungsexportstopp für die gesamte Golfregion!
26. März 2026 Rüstungsexportstopp für die gesamte Golfregion! Die Bundesregierung dreht beim Waffenexport entscheidende Schleusen auf und vermeidet durch den Erlass einer Allgemeingenehmigung eine öffentliche Debatte im Parlament. Aktion Aufschrei fordert stattdessen, unzureichende Kontrollmechanismen und Ausfuhrgenehmigungen zu verschärfen.
Mit der Allgemeingenehmigung Nr. 48 wird temporär der reguläre Genehmigungsprozess von Rüstungsexporten in einige Golfstaaten und in die Ukraine ausgesetzt. Dieses „Zeichen der Solidarität", so Bundeswirtschaftsministerin Reiche, ermöglicht den nahezu ungehemmten Export von Waffen und Rüstungsgütern in Konfliktregionen.
Die Benennung von „Gütern zur Verteidigung" in der AGG sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier unabhängig ihres vermeintlich defensiven Charakters ein breites Feld an Waffen exportiert werden kann.
Sie steht inhaltlich im Widerspruch zu den rechtlichen Verpflichtungen, die sich aus dem Kriegswaffenkontrollgesetz, dem Außenwirtschaftsgesetz (mit der Außenwirtschaftsverordnung) und dem Internationalen Vertrag über den Waffenhandel (Arms Trade Treaty) ergeben.
Die Allgemeingenehmigung steht auch im Widerspruch zu den Aussagen von Kanzler Merz, der bei seiner Reise im Februar noch die genaue Einzelfallprüfung aller Exporte in die Golfregion zugesagt hatte.
Die deutsche Bundesregierung, die als eine der wenigen weltweit zögert, den völkerrechtswidrigen Angriff Israels und der USA auf den Iran, als solchen zu benennen, handelt an dieser Stelle ausschließlich opportunistisch. Denn die Erfahrungen zeigen: Weitere Kriegswaffen destabilisieren die gesamte Region, Abertausende Menschen müssen fliehen.
„Es müssen endlich wirksame Schritte ergriffen werden, den Krieg in der Golfregion zu beenden. Solidarisch wäre vermittelnd auf alle Konfliktparteien gleichermaßen einzuwirken – statt die Gelegenheit zu nutzen, noch mehr Waffen zu verkaufen. Denn damit wird einer weiteren Eskalation Vorschub geleistet.
Das Gebot der Stunde ist, Rüstungsexporte an alle am Konflikt beteiligten Länder in der Golfregion zu unterlassen", sagt Vincenzo Petracca, Sprecher von Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! und Mitglied der AGDF.
„Die Bundesregierung schafft mit der Regelung einen Präzedenzfall, um die rechtlich vorgeschriebene Exportprüfung zu umgehen und nach politischer Opportunität selbst Rüstungsexporte in eine Krisen- und Kriegsregion zu genehmigen. Sie höhlt das fragile System des internationalen Waffenhandels weiter aus und demontiert damit eine der wesentlichen Säulen einer friedlichen Weltordnung", erklärt Jürgen Grässlin, Sprecher der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! und Bundessprecher der DFG-VK.
Er fügt hinzu: „Rechtliche Rahmenbedingungen existieren nicht ohne Grund – sie mit einem Federstrich beiseite zu schieben, ist ein folgenschwerer Fehler."
„Als Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! fordern wir die Bundesregierung auf, den Export von Kriegswaffen und Rüstungsgütern äußerst restriktiv zu handhaben", sagt Andreas Seifert, Koordinator der Kampagne. „Einmal mehr zeigt sich, wie notwendig ein scharfes Rüstungsexportkontrollgesetz ist. Sämtliche Kriegswaffenexporte in den Nahen und Mittleren Osten müssen unterbunden werden!"
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8. BBC: Acht US-Matrosen, die der USS Abraham Lincoln zugeteilt wurden, versuchten Selbstmord, sagt die Marine
https://www.bbc.com/news/articles/cr3wj0px283xo
Acht US-Matrosen, die der USS Abraham Lincoln zugeteilt wurden, versuchten Selbstmord, sagt die Marine Der amtierende Marineminister Hung Cao hat gesagt, dass acht Besatzungsmitglieder, die der USS Abraham Lincoln Carrier Strike Group zugeteilt wurden, während ihres langen Einsatzes Selbstmord versucht haben.
Die Enthüllung erfolgte in einem Brief an Senatorin Kirsten Gillibrand aus New York am Dienstag als Antwort auf Fragen des Demokraten über das Wohlergehen der Seeleute an Bord nach zunehmenden Bedenken.
Familienangehörige von Matrosen hatten während einer längeren Mission im Nahen Osten im Rahmen des US-Krieges im Iran Alarm über die Verschlechterung der psychischen Gesundheit und die düsteren Zustände ausgelöst. (...)
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9. Tagesanzeiger: Automatisierte Zerstörung - KI ist die Atombombe für alle. Und das lehrt uns, wie man sie entschärfen könnte
https://www.tagesanzeiger.ch/ki-und-atomkrieg-warum-ki-reguliert-werden-muss-246161802591
Meinung Automatisierte Zerstörung
KI ist die Atombombe für alle. Und das lehrt uns, wie man sie entschärfen könnte Mit der künstlichen Intelligenz hat der Mensch ein neues Mittel erhalten, um die Menschheit zu vernichten. Die Erfahrung im Kalten Krieg kann helfen, das Schlimmste zu verhindern.
Leitartikel von Christof Münger
Publiziert: 19.09.2026, 06:00
Stellen Sie sich vor, ein KI-Agent macht sich selbstständig und hackt die Abschusscodes für die Atomwaffen einer Supermacht. Dutzende Raketen, bestückt mit Sprengköpfen, die innert Minuten Millionen töten, steigen auf und erscheinen auf den Radarschirmen einer anderen Supermacht.
Für den Einsatz von Abfangraketen ist es bereits zu spät, also wird der Gegenschlag ausgelöst, sei es von der Regierung oder ebenfalls von KI, die von der Regierung für diesen Fall programmiert worden war. Ein nuklearer Holocaust, der Hiroshima und Nagasaki um ein x-Faches übertrifft, könnte nicht mehr verhindert werden. (...)
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10. IMI-Factsheet - Potentiell autonome Waffensysteme
https://www.imi-online.de/2026/08/19/potentiell-autonome-waffensysteme/
IMI-Factsheet
Potentiell autonome Waffensysteme
von: IMI | Veröffentlicht am: 19. August 2026
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Appell von 2016
„Autonome Waffen wählen und bekämpfen Ziele ohne menschliches Eingreifen. Dazu gehören z.B. bewaffnete Quadrokopter, die nach Menschen suchen und sie eliminieren, wenn sie bestimmte vordefinierte Kriterien erfüllen. (...]
Technologien mit künstlicher Intelligenz (KI) sind an einem Punkt angelangt, an dem die Entwicklung solcher Systeme — zumindest prak-tisch, wenn auch nicht legal — innerhalb von Jahren und nicht Jahrzehnten möglich ist. [...]
Wenn eine der militärischen Großmächte die Entwicklung von KI-Waffen vorantreibt, ist ein globaler Küstungswettlaut praktisch unvermeidlich. Und der Endpunkt dieser technologischen Reise ist offensichtlich: Autonome Waffen werden die Kalaschnikows von morgen werden.
Anders als Atomwaffen benötigen sie keine kostspieligen und schwer zu beschaffenden Ausgangsstoffe, also werden sie allgegenwärtig und für alle maßgeblichen Militärmächte günstig zu produzierende Massenware werden. [...]
Einen militärischen Wettlauf um KI-Waffen zu beginnen ist eine schlechte Idee und sollte durch ein Verbot autonomer Angriffswaffen, die nicht von Menschen gesteuert werden, unterbunden werden."
Autonomous Weapons Open Letter: AI & Ro-botics Researchers, Februar 2016
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11. Koop-Frieden: Engagiert euch im Herbst – mehrere bundesweite Aktionen sind geplant
Engagiert euch im Herbst – mehrere bundesweite Aktionen sind geplant
Für „brandgefährlich!" hält die Kooperation für den Frieden die augenblickliche Situation
Aufruf: Engagiert euch im Herbst – mehrere bundesweite Aktionen sind geplant.
Bonn. „Brandgefährlich!" So schätzt die Kooperation für den Frieden die augenblickliche internationale sicherheitspolitische Situation ein. Über den Krieg in der Ukraine hinaus eskaliere die Konfrontation zwischen Russland und dem Westen.
Direkte Zusammenstöße werden immer häufiger – vermutete und bewiesene. Das zeigen der Drohnenvorfall auf dem Flughafen Leipzig, der Überflug und Abschuss von Drohnen, das Beschießen von Flugzeugen mit Leuchtraketen und andere. Darauf folgt wieder eine neue Drohung der einen und ein neuer Eskalationsschritt der anderen Seite.
Auf der Sitzung des Kooperationsrates der Kooperation für den Frieden diskutierten VertreterInnen von Friedensorganisationen ausführlich die aktuelle Lage und zeigten sich sehr besorgt. Susanne Grabenhorst, eine der SprecherInnen der Kooperation:
„Der Teufelskreis Aktionen und Reaktionen zwischen Russland und dem Westen, auch Deutschland, muss durchbrochen werden. Diplomatie und Verhandlungen müssen wieder Einzug in die Auseinandersetzung haben. Andernfalls steuern wir auf eine direkte militärische Konfrontation zu, die niemand wollen kann!" (...)
„Wir brauchen Abkommen zur internationalen Rüstungskontrolle und für Abrüstung, eine Stärkung der UNO und eine gemeinsame Friedensordnung in Europa unter Einschluss Russlands.
Wir wollen Frieden und diplomatische Lösungen entsprechend dem Völkerrecht!", schließt der Aufruf der Kooperation für den Frieden.
1. Okt.
Protestaktion gegen die Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die NATO - Bündnis Frieden statt NATO: friedenskooperativemuenster.blogspot.com - Kein Friedenspreis für die NATO: Infos unter: https://www.frieden-muenster.de/demo0110
2. Okt.
Großkundgebung und Konzert „Unzwingbar: Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!" Infos unter: www.unzwingbar.de
3. Okt.
Friedensdemos in Berlin und Stuttgart Zentrale Homepage: https://friedensdemo0310.org/