Austellung der AG-Büchel über ihre Proteste
Direkt im Anschluss an die IPPNW/ICAN Woche fand vom 12. bis 20. August die Internationale Woche statt. Die Übernachtung war im 18 km entfernten Tagungshaus in Kail, da die Behörden die Campwiese verweigerten, was bei dem Dauerregen ein Glücksfall war.
Jeden Dienstag saß unermüdlich das VB-Mitglied Rüdiger Lancelle aus der evangelischen Gemeinde Cochem mahnend mit einigen weiteren Initiativkreis Mitgliedern am Haupttor.
Monatliche Gebetsandachten wurden auf unserer Friedenswiese beim Haupttor oft von Thomas Gerhards organisiert. Er ist pax christi-Mitglied des Mosel-Örtchens Neef. Eine Andacht fand zusätzlich am Hiroshimatag (6. August) mit musikalischer Begleitung von Nicole Mercier statt.
Die Quäker kamen vom 24. bis 26. Juli ins Tagungshaus und entschieden sich, in der Überschwemmungssituation keine Aktion durchzuführen, die Polizei binden könnte.
In ihrer Presseerklärung schrieben sie:
Mit 140 Menschen wurde auf einem Campingplatz an der Mosel und am Haupttor des Fliegerhorstes gezeltet. Täglich fuhr ein eigens angemieteter Reisebus zwischen Pommern an der Mosel und dem Haupttor hin und her. Neben der IPPNW Vorstandssitzung gab es täglich ein spannendes Programm mit vielen Workshops und Theater. Am 7. Juli wurde des 4. Jahrestages des Textbeschlusses für den Atomwaffen-Verbotsvertrag gedacht. Am 8. Juli, dem 25. Jahrestag des Internationalen Gerichtshof (IGH)-Gutachtens zur Illegalität von Atomwaffen. Am 9.
Mit den ca. 80 Teilnehmenden wurde der Kirchliche Aktionstag – aufgrund der Planungsunsicherheit durch eine angekündigte Zwangsvollstreckung – vor das Haupttor verlegt. Der Tag fand wegen Corona als Hybridveranstaltung statt und beide religiösen VertreterInnen fanden sehr deutliche Worte gegen die in Büchel stationierten Atomwaffen. Besonderen Dank wurde dem VB-Mitglied Ulrich Suppus für diese gelungene Veranstaltung ausgesprochen.
Die Menschenkette am Atomstandort Büchel war ein voller Erfolg!!! Trotz Bahnstreik, ansteigenden Corona-Zahlen und Veranstaltungsbeschränkungen, waren 800 Menschen daran beteiligt. Es gelang ein vollständiger Kettenschluss auf dem belegten Streckenabschnitt und auch der VB hat seinen Abschnitt dank reger Teilnahme aktiver Menschen gut besetzt.
In Hamburg feierte die Friedensbewegung das Inkrafttreten des historischen Atomwaffen-Verbotsvertrages mit der Überreichung von Blumen an die VertreterInnen der Vertragsstaaten. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis von IPPNW, ICAN, Greenpeace, DVG-VK, Hamburger Forum, kirchlichen VertreterInnen, Pazifik-Netzwerk, Gewerkschaften und zahlreichen Hamburger
Friedensinitiativen setzten sich in Hamburg für dieses Ziel ein.