K. Moegling: Spannungsabbau zwischen Russland und der NATO / IPPNW: "Achten Sie das Friedensgebot des Grundgesetzes und der UN-Charta!" / Nobelpreisträger fordern Ende des Wettrüstens

Gespeichert von Webmaster am Do., 16.12.2021 - 06:35

Liebe Friedensinteressierte,

mein heutiger Newsletter enthält folgende Texte:

1. Auf dem Weg zu einer neuen Sicherheitsarchitektur: Wie ein Spannungsabbau zwischen Russland und der NATO gelingen kann. Von Klaus Moegling.

2. IPPNW: Appell an Bundeskanzler Olaf Scholz und die neue Bundesregierung: „Achten Sie das Friedensgebot des Grundgesetzes und der UN-Charta !

3. Internationaler Appell: Nobelpreisträger fordern ein Ende des Wettrüstens

------

1. Im aktuellen Konflikt zwischen Russland und der NATO sind friedenspolitisch kontraproduktive Schlagzeilen wie diese

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/wirtschaftliche-konsequenzen-baerbock-droht-russland-100.html Außenministerin in Brüssel - Ukraine-Konflikt: Baerbock droht Russland - Datum: 13.12.2021 18:40 Uhr

durch konstruktive Deeskalations-Vorschläge zu überwinden.

Mit Prof. Dr. habil. Klaus Moegling aus Kassel habe ich am 23.12.2020 zum Thema

"Weltkriegsgefahren entgegentreten - Wandel zum Frieden einleiten!"

ein Interview im Rahmen von Transparenz TV geführt habe:

https://youtu.be/gYHCY0xOVI0

Er schreibt in seinem aktuellen blog heute, am 15.12.2021:

https://www.klaus-moegling.de/aktuelle-auflage-neuordnung/ Auf dem Weg zu einer neuen Sicherheitsarchitektur:

Wie ein Spannungsabbau zwischen Russland und der NATO gelingen kann.

Von Klaus Moegling, 15.12.2021

Die kürzlich stattgefundenen Gespräche zwischen Joe Biden und Wladimir Putin sollten um Gespräche mit Xi Jinping erweitert werden. Diese Gespräche könnten der Beginn einer neuen Entwicklung hin zu Entspannung und Sicherheit sein.

Dringend erforderlich ist eine neue Sicherheitsarchitektur, die durch multilaterale Partnerschaft und durch den Abbau medial erzeugter Feindbilder gekennzeichnet ist.

Die gegenwärtig eskalierende Situation an der russischen Westgrenze verweist auf die dringende Notwendigkeit hin, dass ernsthaft miteinander gesprochen und verhandelt wird. (…)

------

Dem nachfolgenden Appell, den ich mitunterrzeichnet habe, wünsche ich weite Verbreitung und politische Umsetzung.

Auch dieser Text betont konstruktive Deeskalation-Vorschläge:

Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/ Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW)

Träger des UNESCO-Friedenspreises 1984 und des Friedensnobelpreises 1985

Wir appellieren an Bundeskanzler Olaf Scholz und die neue Bundesregierung:

„Achten Sie das Friedensgebot des Grundgesetzes und der UN-Charta !“

https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Friedensgebot.pdf

——

Ermutigend ist auch der nachfolgende Appell - den ich zur Mitunterzeichnung empfehle:

https://www.zeit.de/wissen/2021-12/nobelpreistraeger-appell-wettruesten-weltweit-geld

Internationaler Appell: Nobelpreisträger fordern ein Ende des Wettrüstens

Weltweit steigen die Militärausgaben. Eine Verschwendung und Gefahr, finden 50 Nobelpreisträger und rufen auf, einen Teil davon gegen Klimakrise und Pandemien zu nutzen.

Von Dr. Claudia Vallentin

14. Dezember 2021

Fast 50 Milliarden Euro, das entspricht mehr oder weniger dem Jahresgehalt von etwa 1,5 Millionen ausgebildeten Pflegefachkräften im öffentlichen Dienst in Deutschland. Eine Menge Geld und in etwa so viel, wie die Militärausgaben der Bundesrepublik im vergangenen Jahr.

Die sind gestiegen, das siebte Jahr in Folge. Deutschland ist mit dieser Entwicklung nicht alleine. Weltweit haben sich die Ausgaben für Rüstungsgüter seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt. (…)

Nun haben sich 50 Nobelpreisträgerinnen und -preisträger zusammengetan und appellieren an die Staats- und Regierungschefs der Welt: Senkt gemeinsam diese Ausgaben und nutzt das so eingesparte Geld zur Bekämpfung von Pandemien, Klimawandel und extremer Armut. (…)

-----

Die Unterzeichnung dieses Appells ist durch jede Einzelperson hier möglich:

https://www.change.org/p/the-50-nobelists-appeal-spend-less-on-the-military-more-on-human-welfare-globalpeacedividend-globalpeacedivd