Aktuelle Artikel zu den Kriegen in der Ukraine und in Westasien - sowie zum Thema Militarisierung

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Liebe Friedensinteressierte,

beiliegend sende ich Artikel zu den Kriegen in der Ukraine und in Westasien - sowie zum Thema Militarisierung.

1. n tv: "Fehlfunktion bei F-16" Stammt Schaden an Haus im polnischen Wyryki gar nicht von russischer Drohne? 

2. SWP(Südwest Presse): Ukraine-Krieg: Deutschland schickt weitere Kampfjets in polnischen Luftraum 

3. DW: Ukraine attackiert Verkehrsadern und Raffinerie in Russland 

4. Der Standard: Ukraine - Selenskyj sieht Südkorea als mögliches Modell für Ukraine nach dem Krieg

5. n-tv: Opfer "werden entmenschlicht" - UN-Kommission wirft Israel Völkermord im Gazastreifen vor 

6. Tagesanzeiger: Krieg in Nahost - Vor dieser Offensive bangt selbst Israels Armeeführung 

7. ZDF: „Deutsche Israel-Politik mit Note ungenügend" 

8. Le Monde Diplomatique: Was Irland mit Palästina verbindet 

9. MSN: Immer mehr israelische Reservisten verweigern Dienst 

10. IPG: Hunger ist keine Panne 

11. IPPNW: Für einen gerechten Frieden in Gaza. Waffenexporte stoppen & Hilfsblockade beenden! Petitionsübergabe an Lars Castellucci, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung

12. Berliner Missionswerk: Palästina: Glaubensmut in Zeiten des Krieges 

13. All Eyes on Gaza — Stoppt den Genozid! 

14. Friedensdemo 3.10.2025: Nie wieder kriegs­tüchtig! - Stehen wir auf für Frieden! 

15. EBZ: Erinnerungstagung zum Gedenken an Friedrich Schorlemmer

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1. n tv: "Fehlfunktion bei F-16" Stammt Schaden an Haus im polnischen Wyryki gar nicht von russischer Drohne? 

https://www.n-tv.de/politik/Stammt-Schaden-an-Haus-im-polnischen-Wyryki-gar-nicht-von-russischer-Drohne-article26036954.html

"Fehlfunktion bei F-16" Stammt Schaden an Haus im polnischen Wyryki gar nicht von russischer Drohne? 16.09.2025, 21:11 Uhr

Russische Drohnen dringen vergangene Woche in den polnischen Luftraum ein. Drei Flugobjekte werden abgeschossen, der Rest stürzt allein zu Boden. Schäden bleiben weitgehend aus. Nur in einem Dorf wird ersten Angaben zufolge ein Haus getroffen. Nun aber erhärtet sich der Verdacht, Polen selbst könnte dafür verantwortlich sein.

In Polen haben etliche russische Drohnen in der vergangenen Woche für Alarm gesorgt - und angeblich für ein stark beschädigtes Wohnhaus in Wyryki nahe Lublin. Inzwischen aber wachsen die Zweifel, ob das Haus tatsächlich von einem russischen Flugobjekt getroffen wurde. (...)

Quelle: ntv.de, mpa

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2. SWP(Südwest Presse): Ukraine-Krieg: Deutschland schickt weitere Kampfjets in polnischen Luftraum

https://www.swp.de/politik/ukraine-krieg-deutschland-schickt-weitere-kampfjets-in-polnischen-luftraum-78305795.html Ukraine-Krieg: Deutschland schickt weitere Kampfjets in polnischen Luftraum Kanzler Merz hat das russische Eindringen in den Nato-Luftraum mit Drohnen als „ernsthafte Gefährdung des Friedens in ganz Europa" bezeichnet. Jetzt reagiert die Bundesregierung darauf.

11. September 2025 um 18:37 Uhr. Berlin

Ein Artikel von dpa

Als Reaktion auf die Verletzungen des polnischen Luftraums durch russische Drohnen verstärkt Deutschland seine Beteiligung am Schutz der Nato-Ostgrenze. Die Überwachung des Luftraums über Polen durch deutsche Kampfjets wird verlängert und ausgeweitet, wie Regierungssprecher Stefan Kornelius mitteilte.

Zahl der Kampfjets wird von zwei auf vier verdoppelt

Die Bundeswehr ist bereits jetzt mit zwei in Rostock-Laage stationierten Eurofighter-Kampfjets über Polen im Einsatz. Die Anzahl der Flieger werde nun auf vier verdoppelt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Außerdem werde der bisher nur bis zum 30. September geplante Einsatz zunächst bis zum 31. Dezember verlängert.

(...)

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3. DW: Ukraine attackiert Verkehrsadern und Raffinerie in Russland

https://www.dw.com/de/ukraine-russland-krieg-angriffe-attacken-v2/a-73990373

Politik

Ukraine Ukraine attackiert Verkehrsadern und Raffinerie in Russland 14.09.2025

In Russland häuft sich die Zahl beschädigter Gleisanlagen, vermutlich durch gezielte Angriffe der ukrainischen Geheimdienste. Zudem nimmt Kyjiw den Ölsektor ins Visier.

Die Ukraine hat den Nachschub für die russischen Truppen nach eigener Darstellung empfindlich getroffen und gestört. Dabei gerieten am Wochenende der Bahnverkehr im russischen Hinterland in den Fokus ukrainischer Militärs und Geheimdienste sowie einmal mehr der Ölsektor. (...)

4. Der Standard: Ukraine - Selenskyj sieht Südkorea als mögliches Modell für Ukraine nach dem Krieg

https://www.derstandard.at/story/3000000286455/selenskyj-sieht-suedkorea-als-moegliches-modell-fuer-ukraine-nach-dem-krieg Ukraine Selenskyj sieht Südkorea als mögliches Modell für Ukraine nach dem Krieg In Paris forderte der ukrainische Präsident Garantien für Kyjiws Zukunft – und blickte nach Ostasien, wo US-Schutz Freiheit und Wirtschaftswunder ermöglichten

Ann Wiener

5. September 2025, 15:51 Am Donnerstag trafen sich in Paris mehr als 20 Staaten, um über die Zukunft der Ukraine zu beraten. Die Koalition der Willigen sollte mehr als ein Signal senden: Sie verpflichtete sich, langfristige Sicherheitszusagen auszubauen – womöglich durch Friedenstruppen oder Missionen. Auf eine Reaktion des Kreml musste man nicht lange warten, dort hieß es umgehend "Njet": Jede westliche Truppenpräsenz sei inakzeptabel und werde als direkte Konfrontation gewertet.

Die Mithilfe der USA will sich die Koalition in den nächsten Tagen sichern – Präsident Donald Trump meinte allerdings bereits, er wolle keine Soldaten entsenden. Darüber hinaus sollen die USA laut dem litauischen Verteidigungsministerium den Europäern angekündigt haben, Militärhilfe im Rahmen des Programms "Section 333" zu streichen. (...)

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5. n-tv: Opfer "werden entmenschlicht" - UN-Kommission wirft Israel Völkermord im Gazastreifen vor 

https://www.n-tv.de/politik/UN-Kommission-wirft-Israel-Voelkermord-im-Gazastreifen-vor-article26035119.html

Politik Opfer "werden entmenschlicht" UN-Kommission wirft Israel Völkermord im Gazastreifen vor 16.09.2025, 10:12 Uhr

Israel ist durch die massiven Angriffe im Gazastreifen international immer isolierter. Eine unabhängige Untersuchungskommission der UN sieht nun als erwiesen an: Die Armee begeht einen Genozid. Man behandle die Opfer "wie Tiere", die man "ohne Gewissen töten" könne.

Israel begeht nach Auffassung der unabhängigen Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats im Gazastreifen Genozid. Vier der fünf in der UN-Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes von 1948 erwähnten Tatbestände seien erfüllt, befindet die dreiköpfige Kommission. (...)

I Quelle: ntv.de, toh/dpa/rts

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siehe dazu auch:

https://news.un.org/en/story/2025/09/1165856

Gaza: Oberste unabhängige Rechtsuntersuchung behauptet, Israel habe Völkermord begangen 16. September 2025

Frieden und Sicherheit

Hochrangige unabhängige Ermittler, die vom Menschenrechtsrat ernannt wurden, behaupteten am Dienstag, dass Israels Handlungen in Gaza Völkermord darstellen, eine Anklage, die von Tel Aviv rundweg zurückgewiesen wurde. (...)

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6. Tagesanzeiger: Krieg in Nahost - Vor dieser Offensive bangt selbst Israels Armeeführung 

https://www.tagesanzeiger.ch/gaza-stadt-netanyahu-laesst-panzer-trotz-geiselgefahr-vorruecken-242212703798 Meinung Krieg in Nahost

Vor dieser Offensive bangt selbst Israels Armeeführung Israelische Truppen rücken nach Gaza-Stadt vor. Regierungschef Netanyahu ignoriert alle Einwände – und gefährdet sein Volk.

Analyse von Kristiana Ludwig

Publiziert: 16.09.2025, 14:06

Israelische Panzer sind in der Nacht weiter in das Zentrum von Gaza-Stadt vorgedrungen, dorthin, wo bisher nicht nur rund eine Million Palästinenserinnen und Palästinenser lebten, sondern wohl auch ein Teil der noch lebenden israelischen Geiseln festgehalten wird.

Sie waren vor fast zwei Jahren, am 7. Oktober 2023, bei dem Massaker der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas verschleppt worden – und überall in Israel erinnern unzählige Bilder, gelbe Schleifen und Demonstrationen an sie. (...)

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7. ZDF: „Deutsche Israel-Politik mit Note ungenügend" 

https://www.zdfheute.de/video/zdfspezial/zdf-spezial---offensive-in-gaza-stadt---israel-schickt-bodentruppen-clip-2-100.html „Deutsche Israel-Politik mit Note ungenügend"

16.09.2025 | 19:20

Nach Ansicht der Expertin für Völkerrecht, Janina Dill, ist das Vorgehen Israels in Gaza „weder rechtlich noch moralisch legitimierbar".

Deutschland hätte schon länger Konsequenzen ziehen müssen.

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8. Le Monde Diplomatique: Was Irland mit Palästina verbindet

https://monde-diplomatique.de/artikel/!6078765

10.04.2025 Was Irland mit Palästina verbindet

In Gaza geht der Vernichtungskrieg nach dem Ende des Waffenstillstands weiter. Irland steht dabei im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten nicht hinter Israel. Denn wie Palästina blickt es auf eine lange Geschichte der Kolonialisierung zurück.

von Clara Menais

(...)

„Das irische Volk ist zutiefst besorgt über die Katastrophe, die sich vor unseren Augen in Gaza abspielt", erklärte Varadkar bei der gemeinsamen Pressekonferenz. „Auf meinen Reisen fragen mich die Regierungschefs oft, warum die Iren so große Sympathie für das palästinensische Volk haben. Die Antwort ist einfach. Seine Geschichte erinnert uns an unsere eigene. Eine Geschichte von Umsiedlung, von Enteignungen, von der Infragestellung der nationalen Identität, erzwungener Emigra­tion, Diskriminierung und jetzt auch ... Hunger."

(...)

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9. MSN: Immer mehr israelische Reservisten verweigern Dienst

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/immer-mehr-israelische-reservisten-verweigern-dienst/ar-AA1MvuNL

Immer mehr israelische Reservisten verweigern Dienst 14.9.2025

Tel Aviv. Nach fast zwei Jahren Krieg im Gazastreifen wollen immer mehr israelische Reservisten ihrer Einberufung nicht mehr Folge leisten.

Auch eine Bewegung von Müttern setzt sich dafür ein, dass ihre Söhne nicht mehr in den Kampf ziehen müssen.

Die israelische Armee beruft Zehntausende Reservisten für den Großangriff auf Gaza-Stadt ein. Doch immer mehr Soldaten – und Mütter – sagen Nein. Eine offizielle Statistik zu den Verweigerungen liegt nicht vor.

Doch es gibt ein paar neue Gruppen, die mit ihrem Widerstand an die Öffentlichkeit gehen. Es ist ein neues Phänomen in dem seit fast zwei Jahren andauernden Krieg, der durch den Angriff der militant-islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst wurde. Auf die militärischen Operationen wirken sich die Verweigerungen bisher offenbar nicht aus. (...)

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10. IPG: Hunger ist keine Panne

https://www.ipg-journal.de/regionen/naher-osten/artikel/hunger-ist-keine-panne-8541/?utm_campaign=de_40_20250916&utm_medium=email&utm_source=newsletter

Naher Osten/Nordafrika 16.09.2025

Jannis Grimm Hunger ist keine Panne

Wer über Gaza spricht, darf Israels Absichten nicht ignorieren. Das Leid der Menschen ist Teil der Kriegsführung.

Dr. Jannis Julien Grimm leitet die Forschungsgruppe Radikale Räume / Radical Spaces am Berliner Zentrum für interdisziplinäre Friedens- und Konfliktforschung der Freien Universität Berlin.

(...)

Der renommierte Experte für Hungersnöte Alex De Waal bringt es in der New York Times auf den Punkt: Hungern braucht Zeit. Menschen verhungern nicht, weil es von heute auf morgen keine Kalorien gibt, sondern weil ihre Überlebensgrundlagen graduell erodieren. Löhne fallen weg, Preise explodieren, Wege werden unsicher, Wasser wird kontaminiert, Medikamente werden knapp.

Sobald ein militärischer Akteur diese Knappheiten vorhersehen kann und dennoch verschärft, indem er Versorgungsstraßen schließt, Lagerhäuser angreift, die Stromversorgung abklemmt oder die Genehmigungspraxis für Hilfskonvois so gestaltet, dass sie ins Leere läuft, sind wir genau bei der Methode, die das Völkerrecht verbietet. (...)

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11. IPPNW: Für einen gerechten Frieden in Gaza. Waffenexporte stoppen & Hilfsblockade beenden!

Petitionsübergabe an Lars Castellucci, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung

https://www.ippnw.de/presse/artikel/de/fuer-einen-gerechten-frieden-in-gaza-1.html

Pressemitteilung vom 17. September 2025 Für einen gerechten Frieden in Gaza. Waffenexporte stoppen & Hilfsblockade beenden!

Petitionsübergabe an Lars Castellucci, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung

Ein breites Bündnis aus Nichtregierungsorganisationen überreichte der Bundesregierung 44.255 Unterschriften für die Petition „Für einen gerechten Frieden in Gaza. Waffenexporte stoppen & Hilfsblockade beenden!". CARE Deutschland e.V., IPPNW Deutschland, medico international, NRC Deutschland, Oxfam Deutschland e.V., pax christi, Deutsche Sektion e.V. und Weltfriedensdienst e.V. initiierten die Petition im August 2024, unterstützt von 34 weiteren Organisationen.

Bei der Übergabe am 17.9.2025 an Lars Castellucci, den Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe, betonten Therese Wenzel vom Weltfriedensdienst und Angelika Wilmen von der IPPNW, dass sich die katastrophale Lage der Menschen in Gaza seit Beginn der Petition dramatisch verschlechtert habe, während die Bundesregierung die völkerrechtswidrige Kriegsführung Israels unterstützte. Die Petition fordert von der Bundesregierung:

sich entschiedener für einen sofortigen Waffenstillstand einzusetzen und den Schutz der Zivilbevölkerung einzufordern; alle Genehmigungen für den Export von Rüstungsgütern zu verweigern, wenn die Gefahr besteht, dass sie völkerrechtswidrig eingesetzt werden; von Israel mit deutlich mehr Druck die sofortige Beendigung der völkerrechtswidrigen Blockade und den ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe einzufordern; wirksame Maßnahmen zu ergreifen, damit der völkerrechtswidrige Siedlungsbau durch Israel sowie Gewaltakte von Siedler:innen beendet werden; im Sinne des Gutachtens des Internationalen Gerichtshofs vom 19. Juli 2024 die schnellstmögliche Beendigung der völkerrechtswidrigen Besatzung einzufordern; die internationale Gerichtsbarkeit und die Untersuchungskommission der Vereinten Nationen aktiv zu unterstützen; sich für die Freilassung aller Geiseln und unrechtmäßig Festgehaltenen einzusetzen; das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu schützen und die Kriminalisierung von grundgesetzlich geschützten Meinungsäußerungen im Zusammenhang mit Palästina/Israel zu beenden. Die breite Unterstützung aus der Zivilgesellschaft zeigt klar, dass die Bundesregierung deutlich entschlossener handeln muss, um weiteres Leid zu verhindern.

"Wir als IPPNW betonen, dass die katastrophale Lage der Menschen in Gaza sich seit dem Start der Petition dramatisch verschlechtert hat. Hungersnot, tägliche Tötung von Zivilist:innen und systematische, gezielte Angriffe auf das Gesundheitswesen sind an der Tagesordnung.

1500 Ärzt:innen und Gesundheitsmitarbeitende wurden laut UN schon getötet. Während immer mehr Regierungen, Diplomaten, humanitäre und Menschenrechtsorganisationen ein Einschreiten gegen die völkerrechtswidrige Kriegsführung und Vertreibungspolitik Israels fordern, verhindert die Bundesregierung entsprechende Maßnahmen. Deshalb sind die Forderungen der Petition aktueller denn je", erklärt IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Uwe Trieschmann.

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12. Berliner Missionswerk: Palästina: Glaubensmut in Zeiten des Krieges

https://www.berliner-missionswerk.de/aktuelles/meldung/sumaya-farhat-naser-und-sally-azar-im-online-gespraech-18092025

08.09.2025 Palästina: Glaubensmut in Zeiten des Krieges Unter dem Titel „Glaubensmut in Zeiten des Krieges" sprechen Sally Azar und Sumaya Farhat-Naser über die aktuelle Situation im Heiligen Land. Sie berichten, wie Christen mit der gegenwärtigen Eskalation der Gewalt umgehen und welche Rolle die Kirchen bei einer friedlichen Lösung des Konflikts spielen können.

Die Online-Veranstaltung ist der erste Teil der Gesprächsreihe „Raum geben oder klare Kante? Kirche in der Zivilgesellschaft"

Zeit: Donnerstag, 18. September 2025, 19 bis 20 Uhr Link zur Online-Veranstaltung: www.berliner-missionswerk.de/gespraech1 Veranstalter: Berliner Missionswerk

Sumaya Farhat-Naser ist seit Jahrzehnten ist eine wichtige Stimme der palästinensischen Friedensbewegung. In ihrer Heimat vermittelt sie mit Methoden der gewaltfreien Kommunikation in Frauengruppen und Jugendseminaren, wie Konflikte gewaltlos gelöst werden können. Ihre Arbeit wird seit Jahren vom Berliner Missionswerk und dem Jerusalemsverein unterstützt.

Sally Azar ist Pfarrerin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL) in Jerusalem. Sie wurde im Januar 2023 als erste Frau in einer Kirche mit Sitz in Palästina ordiniert. Sie hat in Beirut sowie Göttingen und Hermannsburg evangelische Theologie studiert und in Berlin-Frohnau ihr Vikariat absolviert.

Begrüßung und Einleitung: Dr. Ulrich Schöntube, Direktor des Berliner Missionswerkes Moderation: Dr. Simon Kuntze, Nahostreferent des Berliner Missionswerkes Anwalt des Publikums: Dr. Martin Frank, Afrikareferent des Berliner Missionswerkes

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13. All Eyes on Gaza — Stoppt den Genozid!

https://all-eyes-on-gaza.de/ All Eyes on Gaza — Stoppt den Genozid! Kundgebung Samstag, 27. September 2025. 17–21 Uhr

Großer Stern, Straße des 17. Juni, Berlin

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14. Friedensdemo: Nie wieder kriegs­tüchtig! - Stehen wir auf für Frieden!

https://friedensdemo0310.org/

Nie wieder kriegs­tüchtig! Stehen wir auf für Frieden! Bundesweite Demos in Berlin und Stuttgart am 3. Oktober 2025 Der Vorbereitungskreis „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!" ist entstanden aus der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!" und einem Aktionsbündnis innerhalb der Friedensbewegung, an dem u.a. DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi beteiligt sind.

Als breites Bündnis aus Friedensinitiativen und -organisationen rufen wir zu zwei großen Friedensdemonstrationen am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart auf. Gemeinsam wollen wir vielfältige und deutliche Zeichen setzen: Gegen alle Kriege und gegen die Aufrüstung. Für diplomatische Initiativen, Verhandlungen und gemeinsame Sicherheit.

Unterstützt jetzt die Demonstrationen und geht mit uns am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart auf die Straße!

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Nie wieder kriegstüchtig!

Stehen wir auf für Frieden!

Aufruf zu bundesweiten Demonstrationen in Berlin und Stuttgart am 3.10.2025

Wir sagen Nein zu allen Kriegen und lehnen die gefährliche Hochrüstung ab. Die Umsetzung des Fünf-Prozent-Ziels würde bedeuten, dass fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließt. Die Hochrüstung führt zu massiver Verschuldung, drastischem Sozialabbau und der Militarisierung der Gesellschaft.

Dies geht insbesondere auf Kosten der Kinder und Jugendlichen, der Alten und Kranken sowie der arbeitenden Menschen. Die Hochrüstung blockiert zudem den Kampf gegen die Klimakatastrophe, Umweltkrisen und weltweite Armut.

Die Politik der Konfrontation setzt unsere Sicherheit aufs Spiel, statt sie zu gewährleisten. Waffenexporte und Eskalationspolitik verschärfen Kriege und Krisen und verlängern sie. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern seine Dialogfähigkeit und seine Bereitschaft zur Abrüstung.

Wir fordern von der Bundesregierung:

Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für Soziales, Klima und Entwicklung.

Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.

Nein zur Wehrpflicht.

Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.

Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind.

Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten.

Die Bundesregierung darf sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen. Sie muss alles tun, damit der Krieg, die Vertreibung der Palästinenserinnen und Palästinenser und der Einsatz von Hunger als Waffe umgehend beendet werden.

Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Atomwaffen und Krieg. Wir fordern gemäß der UN-Charta, auf die Anwendung und Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verzichten. Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.

Wir lehnen alle Kriege ab. Wir trauern um alle Opfer von Kriegen und Gewalt und verurteilen alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Wir wollen:

Diplomatische Initiativen. Nur Verhandlungen und Abrüstung schaffen Sicherheit.

Eine neue Entspannungspolitik für Europa, die die Friedens- und Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.

Politische Konfliktlösungen, Friedenslogik und eine Kultur des Friedens. Frieden braucht die Verteidigung der Demokratie und das Engagement jedes Einzelnen. Frieden braucht Bewegung.

Frieden ist die Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen.

Deswegen demonstrieren wir am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart!

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15. EBZ: Erinnerungstagung zum Gedenken an Friedrich Schorlemmer

https://www.ebz-alexandersbad.de/teilnehmen/seminarsuche-und-anmeldung?tx_slebzevents_events%5Baction%5D=show&tx_slebzevents_events%5Bevent%5D=1246&cHash=61fff2f8372302e97b99d88814cfd808

Erinnerungstagung zum Gedenken an Friedrich Schorlemmer Termine: Freitag, 31.10.2025 um 18.00 Uhr - Sonntag, 02.11.2025 bis 13.00 Uhr

Am 9. September 2024 verstarb der Theologe und Bürgerrechtler Dr. Friedrich Schorlemmer im Alter von 80 Jahren in Berlin. Über viele Jahre war er unserem Haus eng verbunden, hielt Seminare zu gesellschaftlichen, theologischen und kulturellen Themen und feierte hier seinen 70. Geburtstag. Als engagierter Vertreter der Friedensbewegung in der DDR stand Schorlemmer unter ständiger Beobachtung und prägte als wichtige Stimme den deutsch-deutschen Dialog nach der Wende.

Die Tagung würdigt seine Lebensleistung nicht nur politisch und gesellschaftlich, sondern bereichert diese Erinnerung durch Beiträge aus Kunst, Kultur und Poesie, die sein Engagement für kulturelle Vielfalt und geistige Freiheit unterstreichen. Zugleich beleuchtet die Tagung die zukunftsweisenden Impulse seines Schaffens, die für uns heute von Bedeutung sind.