Liebe Friedensinteressierte,
beiliegend sende ich Artikel zu den Kriegen in der Ukraine und in Westasien - sowie zum Thema Militarisierung.
Besonders hinweisen möchte ich heute auf die Rede des UN-Generalsekretärs (13.)
1. n tv: Ukraine-Krieg im Liveticker
2. Tagesspiegel: Kehrtwende der USA?: Donald Trump laviert weiter herum
3. Berl. Z.: Johannes Varwick über den Ukrainekrieg: „Europäer zahlen, Amerikaner machen das Geschäft"
4. SZ: Israel schließt Grenzübergang zwischen Westjordanland und Jordanien
5. Der Freitag: Jedes Baby in Gaza ist ein Feind": Diese genozidale Hetze hören Israelis täglich im TV
6. ZDF: Verdacht von Kriegsverbrechen: Hat ein Münchner in Gaza Zivilisten getötet?
7. Der Freitag: Politik : EU-Diplomat: „Sanktionen gegen Israel sind überfällig"
8. ZDF: Israel-Politik der Regierung: Experte: Deutschland "einigermaßen isoliert"
9. Berl. Z.: Israels Weg ins Verderben: Wie Netanjahu sein Land international isoliert
10. taz: Rüstungsgüter für Krieg in Gaza - Staatssekretär wollte Waffenexporte für Israel stoppen
11. lto: Strafantrag wegen Waffenlieferungen an Israel - Haben sich Merz, Scholz und Co. wegen Beihilfe strafbar gemacht?
12. DBK: Die Gewalt muss sofort enden! Friede für Israel und Palästina! Erklärung der deutschen Bischöfe zum Gazakrieg
13. UN: Rede des Generalsekretärs zur Eröffnung der Generaldebatte der 80. Sitzung der Generalversammlung
14. NDR: Bundeswehrübung "Red Storm Bravo": Gegner kündigen Proteste an
15. SWP: Noch Zivilmacht? Die Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland
16. IPNNW: Internationaler Tag für die Abschaffung der Atomwaffen IPPNW fordert Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag
17. IPNNW: Demonstrationen gegen Hochrüstung und Krieg am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart
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1. n tv: Ukraine-Krieg im Liveticker
25.09.2025 Ukraine-Krieg im Liveticker (...)
14:21 Selenskyj bereit, sein Amt bei Frieden aufzugeben
Der ukrainische Präsident Selenskyj will nach dem Ende des Krieges aus dem Amt scheiden. "Wenn wir den Krieg mit den Russen beenden, ja, dann bin ich bereit, nicht anzutreten, denn Wahlen sind nicht mein Ziel", sagt er der Nachrichten-Website Axios in einem Interview.
(...)
06:32 Warum traut Trump der Ukraine plötzlich so viel zu? Briefings könnten eine Erklärung sein
Dass US-Präsident Donald Trump der Ukraine seit Neuestem zutraut, alle ihre Gebiete zurückzuerobern, und Russland als schwach ansieht, könnte auch mit Briefings durch amerikanische Beamte zusammenhängen.
Diese hätten Trump über die aktuelle Lage auf dem Schlachtfeld und eine mögliche zukünftige Offensive der Ukraine informiert, schreibt das Wall Street Journal (WSJ). (...)
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2. Tagesspiegel: Kehrtwende der USA?: Donald Trump laviert weiter herum
Kehrtwende der USA?: Donald Trump laviert weiter herum Der US-Präsident vollziehe einen Kurswechsel gegenüber Moskau, heißt es. Meint Trump es ernst? Dass Putin das glaubt, ist unwahrscheinlich.
Ein Kommentar von Malte Lehming Stand: 24.09.2025, 20:06 Uhr
Donald Trumps Strategie im Umgang mit Wladimir Putin steht auf drei Säulen – umgarnen, drohen, verwirren. Mal probiert er das eine, mal das andere. Zum Erfolg hat bislang nichts geführt.
Der russische Präsident sitzt alles aus, wodurch der amerikanische Präsident zum Ziel kommen will. Unbeeindruckt sieht Putin zu, wie Trump im Hamsterrad rotiert.
Ja, mehr noch: Putin provoziert. Er lässt russische Flugzeuge und Drohnen über Nato-Gebiet kursieren. Das sind, als Geste übersetzt, zwei ausgestreckte Mittelfinger. (...)
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3. Berl. Z.: Johannes Varwick über den Ukrainekrieg: „Europäer zahlen, Amerikaner machen das Geschäft"
Ukrainekrieg Johannes Varwick über den Ukrainekrieg: „Europäer zahlen, Amerikaner machen das Geschäft"
Der Politikwissenschaftler Johannes Varwick rechnet mit der westlichen Ukraine-Strategie ab und warnt vor fatalen Illusionen in Europa.
Ein Interview.
Raphael Schmeller
23.09.2025 24.09.2025, 06:25 Uhr
Während Drohnenvorfälle in Polen die Angst vor einer Eskalation schüren und die neue Merz-Regierung Deutschland „kriegstüchtig" machen will, bleibt der Politikwissenschaftler Johannes Varwick bei seiner Warnung: Europa hat im Ukrainekrieg keine realistische Strategie, sondern verliert sich in Durchhalteparolen.
Chancen auf Verhandlungen seien schon 2022 verspielt worden, und auch heute verweigere sich die EU einer Kurskorrektur. Stattdessen riskiere man, die Ukraine in einen endlosen Abnutzungskrieg zu treiben – mit unkalkulierbaren Folgen bis hin zur nuklearen Eskalation.
Doch welche Alternativen gibt es? Braucht es schmerzhafte Kompromisse? Müssen westliche Maximalforderungen neu gedacht werden? Und wie ließe sich verhindern, dass Europa in eine noch größere Katastrophe schlittert? Im Gespräch mit der Berliner Zeitung gibt Varwick Antworten.
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4. SZ: Israel schließt Grenzübergang zwischen Westjordanland und Jordanien
Nahost-Konflikt Israel schließt Grenzübergang zwischen Westjordanland und Jordanien 25. September 2025, 15:17 Uhr
Die Entscheidung habe die politische Führung getroffen, erklärt die zuständige Behörde.
Der Schritt schränkt das Leben der Palästinenser drastisch ein und erschwert auch Hilfslieferungen nach Gaza.
Von Kristiana Ludwig, Tel Aviv
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5. Der Freitag: Jedes Baby in Gaza ist ein Feind": Diese genozidale Hetze hören Israelis täglich im TV
Jedes Baby in Gaza ist ein Feind": Diese genozidale Hetze hören Israelis täglich im TV Channel 14 ist einer der populärsten TV-Sender Israels. Unser Autor legt offen, wie Moderatoren hier zum Völkermord in Gaza aufrufen und wer Werbung schaltet. Involviert: ein Ex-Tochterunternehmen von Axel Springer – Recherche mit Video
Von Hanno Hauenstein
10.09.2025
„Der Sieg wird nur unter einer Bedingung kommen [...] Jetzt muss es wirklich die totale Vernichtung sein": Dies sind die Worte des israelischen Journalisten Itamar Fleischman. Gesagt hat er sie im Programm von Channel 14, einem der populärsten Fernsehsender Israels, in dem Fleischman regelmäßig auftritt. Es ist nicht seine einzige Aufforderung zur „Vernichtung" Gazas in den letzten zwei Jahren. Überhaupt: Auf Channel 14 sind solche Aussagen keine Ausnahme, sondern eher die Regel. (...)
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6. ZDF: Verdacht von Kriegsverbrechen: Hat ein Münchner in Gaza Zivilisten getötet?
https://www.zdfheute.de/politik/ausland/gaza-militaer-daniel-g-israel-nahost-frontal-100.html
Verdacht von Kriegsverbrechen: Hat ein Münchner in Gaza Zivilisten getötet?
von M. Christoph, J. Held, D. Laufer, F. Obermaier, H. Osman, M. Retter, S. Sadat
09.09.2025 | 17:00
Ein Scharfschütze des israelischen Militärs wird von einem Kameraden schwer belastet. Experten sprechen von einem mutmaßlichen Kriegsverbrechen.
November 2023, Gaza-Stadt: Der Scharfschütze Daniel G. sitzt regungslos vor einer Fensteröffnung. Vor ihm ein mit Präzisionsoptiken ausgestattetes M4-Sturmgewehr. Er hat den Finger nah am Abzug, so ist es auf einem Bild aus dieser Zeit zu sehen.
Hat dieser Mann im Dienste des israelischen Militärs im Gazastreifen unbewaffnete Zivilisten erschossen?
Eine Spur führt nach München (...)
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7. Der Freitag: Politik : EU-Diplomat: „Sanktionen gegen Israel sind überfällig"
Politik : EU-Diplomat: „Sanktionen gegen Israel sind überfällig" Die EU-Kommission will Strafmaßnahmen gegen Israel verhängen und wird von Deutschland ausgebremst. In dieser Lage ruft Sven Kühn von Burgsdorff, Ex-EU-Botschafter in den Palästinenser-Gebieten, zusammen mit 325 Diplomaten zum Handeln auf
Von Sabine Kebir
19.09.2025
der Freitag: Wie kam es zu Ihrer Initiative?
Sven Kühn von Burgsdorff: Eine Gruppe von 27 ehemaligen Botschaftern der EU oder ihrer Mitgliedsstaaten, die vor allem im Nahen Osten tätig waren, entschied sich am 10. Juli, auf das eklatante Nichthandeln der EU angesichts der völkerrechtswidrigen Kriegsführung Israels in Gaza und der Siedlungspolitik in der Westbank hinzuweisen.
Wir forderten besonders die obersten EU-Institutionen zu Maßnahmen auf. Kommission und Auswärtiger Dienst hatten festgestellt, dass Israel die Menschenrechtsklausel des Assoziationsabkommens mit der EU eindeutig verletzt.
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8. ZDF: Israel-Politik der Regierung: Experte: Deutschland "einigermaßen isoliert"
https://www.zdfheute.de/politik/ausland/deutschland-politik-israel-nahost-100.html Israel-Politik der Regierung: Experte: Deutschland "einigermaßen isoliert"
22.09.2025 | 20:30
Moralisch wäre es geboten, einen Staat Palästina zu unterstützen, sagt der Nahostexperte Peter Lintl. Doch mit der deutschen Haltung gebe es aktuell keinen glaubwürdigen Weg dahin.
ZDFheute: Mittlerweile sind es etwa drei Viertel aller UN-Mitgliedsstaaten, die einen Staat Palästina anerkennen. Deutschland zählt nicht dazu. Wie allein ist Deutschland mittlerweile international mit seiner Israel-Politik? (...)
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9. Berl. Z.: Israels Weg ins Verderben: Wie Netanjahu sein Land international isoliert
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/meinung-israels-weg-ins-verderben-wie-netanjahu-sein-land-international-isoliert-li.2357435 Blick in den Nahen Osten Israels Weg ins Verderben: Wie Netanjahu sein Land international isoliert Mit seinem Kurs der militärischen Härte zerstört Israel nicht nur die palästinensische Existenz, sondern gefährdet auch die eigene. Eine Kolumne.
Kristin Helberg
22.09.2025 22.09.2025, 12:12 Uhr
Israel unter Benjamin Netanjahu marschiert sehenden Auges in die selbstverschuldete Isolation. Diplomatie? Zeitverschwendung. US-Präsident Donald Trump und Deutschland hat man in der Hand, alle anderen sind „Antisemiten", „Israelhasser" oder „Verräter".
Verhandlungen? Unnötig. Wozu Kompromisse schließen, wenn man alles mit Gewalt erreichen kann. Sicherheit? Gibt es nur made in Israel – im Alleingang und mit militärischer Härte. (...)
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10. taz: Rüstungsgüter für Krieg in Gaza - Staatssekretär wollte Waffenexporte für Israel stoppen
https://taz.de/Ruestungsgueter-fuer-Krieg-in-Gaza/!6110305/
Rüstungsgüter für Krieg in Gaza - Staatssekretär wollte Waffenexporte für Israel stoppen 2024 erlaubte die Bundesregierung große Rüstungsexporte nach Israel – entgegen massiver Bedenken im Wirtschaftsministerium, wie taz-Recherchen zeigen.
16.9.2025 7:11 Uhr
Von Hans-Martin Tillack Berlin taz | Kanzler Friedrich Merz (CDU) überraschte viele, als er am 8. August verkündete, dass Deutschland keine neuen Lizenzen für militärische Ausrüstung erteilen werde, die im Gazastreifen eingesetzt werden könnte.
Er begründete dies mit den Plänen von Israels Premier Benjamin Netanjahu, Gaza-Stadt zu besetzen. Noch im Januar, als Oppositionsführer, hatte Merz sogar mehr Waffen für Israel versprochen:
„Ich werde das faktische Exportembargo der amtierenden Bundesregierung umgehend beenden", kündigte er an. Er erweckte so den Eindruck, unter Kanzler Olaf Scholz (SPD) habe ein Ausfuhrstopp bestanden. Tatsächlich aber gab es ein solches „Embargo" nie. (...)
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11. lto: Strafantrag wegen Waffenlieferungen an Israel - Haben sich Merz, Scholz und Co. wegen Beihilfe strafbar gemacht?
Strafantrag wegen Waffenlieferungen an Israel - Haben sich Merz, Scholz und Co. wegen Beihilfe strafbar gemacht?
von Dr. Max Kolter
20.09.2025 110 Seiten Strafantrag belasten Mitglieder der aktuellen und vorigen Bundesregierung. Es geht um Beihilfe zu israelischen Kriegsverbrechen durch Genehmigung von Rüstungsexporten. Eine PR-Aktion – aber auch kein völlig abwegiger Vorwurf.
Eine Gruppe von Juristen in Berlin stellt Strafantrag gegen sieben Mitglieder der aktuellen und der vorherigen Bundesregierung sowie vier CEOs deutscher Rüstungsfirmen. Der Vorwurf lautet auf Beihilfe zu israelischen Kriegsverbrechen in Gaza. Konkret zu Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen, geregelt seit 2002 im Römischen Statut sowie im deutschen Völkerstrafgesetzbuch (VStGB).
Die Tathandlung: Die elf Personen waren an Exporten von Rüstungsgütern an Israel der vergangenen knapp zwei Jahre beteiligt – die Rüstungsmanager haben die Genehmigungen beantragt und die Ausfuhren organisiert, die Politiker haben die Lizenzen erteilt bzw. dies angeordnet. (...)
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12. DBK: Die Gewalt muss sofort enden! Friede für Israel und Palästina! Erklärung der deutschen Bischöfe zum Gazakrieg
25.09.2025
Die Gewalt muss sofort enden! Friede für Israel und Palästina!
Erklärung der deutschen Bischöfe zum Gazakrieg
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Wenn es eine Lehre aus dem unermesslichen Leid der vergangenen Jahre gibt, dann die, dass Waffengewalt ohne die Bereitschaft zu echter Konfliktlösung immer wieder zu neuer Gegengewalt, aber niemals zu Versöhnung und Frieden führt. Beide Völker – Israelis und Palästinenser – haben sich im Laufe des 20. Jahrhunderts und darüber hinaus gegenseitig tiefe Verletzungen zugefügt und müssen zu der Erkenntnis kommen: Leid lässt sich nicht gegen Leid aufwiegen.
Die unzähligen Opfer haben nicht den erhofften Frieden gebracht, sondern stattdessen bei den Überlebenden Trauer, Verzweiflung und Hass hinterlassen. Das macht den Weg zu Vergebung und Versöhnung schwer. Und doch eröffnet nur ein solcher Weg die Perspektive auf den Frieden, den alle Menschen in der Region verdienen.
Gemeinsam mit Papst Leo XIV. rufen wir zu einem sofortigen Ende der Gewalt im Heiligen Land auf. Wir fordern die umgehende Freilassung der israelischen Geiseln, die sich noch immer in der Gewalt der Hamas befinden. Zugleich fordern wir den ungehinderten Zugang zu wirksamer humanitärer Hilfe im Gazastreifen. Jede Verzögerung kostet Menschenleben. Kein politisches Kalkül und kein militärisches Interesse dürfen schwerer wiegen als das Recht auf Nahrung, Wasser, medizinische Versorgung und Sicherheit.
Mit Nachdruck bekräftigen wir die Notwendigkeit einer politischen Lösung, die die elementaren Rechte und Interessen von Israelis und Palästinensern gleichermaßen achtet. Der Krieg kann niemals an die Stelle einer politischen Aushandlung treten. Dauerhafter Friede kann vielmehr nur dort entstehen, wo beide Völker Sicherheit, Würde und eine Zukunftsperspektive finden.
Deshalb appellieren wir an die internationale Gemeinschaft, auch an die deutsche Bundesregierung, ihre Verantwortung wahrzunehmen und Initiativen zu stärken, die die Grundlagen einer gerechten Koexistenz schaffen: zwei Staaten, die friedlich Seite an Seite leben. (...)
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13. UN: Rede des Generalsekretärs zur Eröffnung der Generaldebatte der 80. Sitzung der Generalversammlung
https://www.un.org/sg/en/content/sg/statement/2025-09-23/secretary-generals-address-the-opening-of-the-general-debate-of-the-80th-session-of-the-general-assembly-trilingual-delivered-scroll-down-for-all-english-and-all-french 23. September 2025 Rede des Generalsekretärs zur Eröffnung der Generaldebatte der 80. Sitzung der Generalversammlung Lassen Sie mich mit zwei Worten beginnen, die wir in dieser Halle nicht oft genug sagen konnten:
Frau Präsidentin,
Exzellenzen,
Meine Damen und Herren,
Vor achtzig Jahren, in einer Welt, die vom Krieg versengt wurde, trafen die Führer eine Wahl.
Kooperation über Chaos.
Gesetz über Gesetzlosigkeit.
Frieden über Konflikte.
Diese Wahl brachte die Vereinten Nationen hervor - nicht als Traum für Perfektion, sondern als praktische Strategie für das Überleben der Menschheit. (...)
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14. NDR: Bundeswehrübung "Red Storm Bravo": Gegner kündigen Proteste an
Bundeswehrübung "Red Storm Bravo": Gegner kündigen Proteste an Stand: 22.09.2025 20:23 Uhr Ab Donnerstag trainiert die Bundeswehr in Hamburg drei Tage lang ihre Abläufe bei einem Spannungsfall. Doch das Manöver mit dem Namen "Red Storm Bravo" stößt nicht überall auf Verständnis: Gegner der Übung kündigten Proteste an.
Bei der Verteidigungsübung probt die Bundeswehr von Donnerstag bis Sonnabend ein fiktives Bündnisfall-Szenario. Dabei sollen neben 500 Soldatinnen und Soldaten auch militärische Boden- und Luftfahrzeuge in Hamburg unterwegs sein. Doch in den vergangenen Wochen formierte sich zunehmend Widerstand gegen das Manöver - am Montag riefen erneut mehrere Gruppen zu Protesten auf. (...)
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15. SWP: Noch Zivilmacht? Die Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland
https://www.swp-berlin.org/publikation/noch-zivilmacht
Hanns W. Maull
Noch Zivilmacht?
Die Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland
SWP-Studie 2025/S 13, 19.09.2025, 36 Seiten
Prof. i. R. Dr. Hanns W. Maull ist Non-Resident Senior Fellow der SWP.
In ihrer Außen- und Sicherheitspolitik verfolgte die Bundesrepublik Deutschland von Anfang an ein Rollenkonzept, das sich an drei grundlegenden Prämissen orientierte: »Nie wieder« (Absage an die Gräuel des nationalsozialistischen Deutschland), »niemals im Alleingang« (prinzpieller Multilateralismus), »Diplomatie statt Gewalt«.
Dieses Rollenkonzept lässt sich als das einer »Zivilmacht« beschreiben. Die im Verfolg dieses Konzeptes insgesamt überaus erfolgreiche Politik verdankte sich innen- und außenpolitischen Voraussetzungen, die im Verlauf der beiden letzten Jahrzehnte zusehends erodierten. (...)
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Hinweis:
Die beiden folgenden Pressemeldungen stehen noch nicht auf der Homepage von IPPNW:
https://www.ippnw.de/startseite.html
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16. IPNNW: Internationaler Tag für die Abschaffung der Atomwaffen - IPPNW fordert Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag
Pressmitteilung
25.09.2025 Internationaler Tag für die Abschaffung der Atomwaffen
IPPNW fordert Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag
Anlässlich des Internationalen Tags für die Abschaffung der Atomwaffen am 26. September ruft die deutsche Sektion der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) die Bundesregierung dazu auf, ein klares Zeichen für Abrüstung und Frieden zu setzen. Die Organisation fordert den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) und den Abzug aller US-Atomwaffen, die derzeit im rheinland-pfälzischen Büchel stationiert sind.
„Atomwaffen sind keine Sicherheitsgarantie, sondern eine permanente Bedrohung für die Menschheit", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. „Gerade in Zeiten geopolitischer Spannungen ist es brandgefährlich, auf nukleare Abschreckung zu setzen. Wir brauchen eine neue Sicherheitsarchitektur, die auf Kooperation, Abrüstung und Rüstungskontrolle basiert."
Die IPPNW kritisiert insbesondere die geplante Stationierung neuer US-Mittelstreckensysteme in Deutschland sowie die Modernisierung der US-Atomwaffen im Rahmen der sogenannten „nuklearen Teilhabe". Diese Maßnahmen widersprechen dem Geist des Atomwaffensperrvertrags und erhöhen das Risiko eines nuklearen Konflikts in Europa.
„Deutschland muss sich entscheiden: Will es Teil der Lösung sein oder Teil des Problems? Der Beitritt zum AVV wäre ein historischer Schritt hin zu einer Welt ohne atomare Bedrohung", so Claußen weiter.
Die Abschaffung der Menschheitsbedrohung durch Atomwaffen ist auch Thema des Weltkongresses der IPPNW, der aus Anlass des 80. Jahrestags der Atombombenabwürfe vom 2. bis 5. Oktober 2025 im japanischen Nagasaki stattfindet. Teilnehmer*innen aus Deutschland, die aus Berlin, Bielefeld, Mainz, Hamburg, Frankfurt, Glees (Eifel), Braunschweig, Bochum, Villingen-Schwenningen, Stuttgart, Dresden und Bremen kommen, stehen für Stellungnahmen und Interviews zur Verfügung.
Der Internationale Tag für die vollständige Beseitigung der Kernwaffen wird weltweit am 26. September begangen. Der Aktionstag wurde 2013 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen ins Leben gerufen.
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17. IPNNW: Demonstrationen gegen Hochrüstung und Krieg am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart
Pressemitteilung
09/25/25 Demonstrationen gegen Hochrüstung und Krieg am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart
Wachsende Unterstützung für Friedensdemonstrationen
Während die israelische Regierung ihre brutale Militäroffensive und Hungerblockade in Gaza vorantreibt und der Ukrainekrieg mit unverminderter Härte fortgeführt wird - ohne Aussicht auf Gespräche zwischen Russland und der Ukraine – wächst in Deutschland der Widerstand gegen Kriege und Hochrüstung:
Über 400 Friedensinitiativen und -organisationen unterstützen die Demonstrationen „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!" am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart. Auf beiden Demonstrationen werden der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Jeffrey Sachs und Ghassan Abu-Sittah, palästinensischer plastischer Chirurg aus Glasgow, der medizinische Hilfe in Gaza für „Ärzte ohne Grenzen" leistete, per Video zugeschaltet.
In Stuttgart sprechen u.a. die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende und Theologin Margot Käßmann, die Gewerkschafterin Ulrike Eifler, Lothar Binding (Bundesvorsitzender der SPD AG 60 plus), Wieland Hoban (Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden), Vincent Leuze (Ver.di Jugend), Ronja Fröhlich (Bündnis „Nein zur Wehrpflicht") und Sevim Dağdelen (ehem. MdB). Für musikalische Begleitung sorgen der Mannheimer Liedermacher Bernd Köhler alias „Schlauch" und der Stuttgarter Rapper Toba Borke.
In Berlin sprechen u.a. der Pazifist und Rüstungsexportkritiker Jürgen Grässlin, die Kriegsdienstverweigerer Andrii Konovalov (Ukraine) und Artem Klyga (Russland), Basem Said, Pädagoge und Aktivist in der palästinensischen Community in Berlin, Andrea Hornung vom Bündnis „Nein zur Wehrpflicht" sowie die Politiker:innen Ralf Stegner (SPD), Özlem Demirel (Die Linke) und Christian Leye (BSW).
Zudem gibt es in Berlin musikalische Beiträge von Vizzion und Masur (Rapper), Strom&Wasser (Ska-Punk-Polka-Randfiguren-Walzer-Rock), Tino Eisbrenner (Songpoet, Friedensberichterstatter, Liedermacher) sowie Tony Ávila aus Kuba und Pablo Miró, argentinisch-deutscher Musiker.
Zu den über 400 Unterstützerorganisationen gehören zahlreiche lokale und bundesweite Friedensinitiativen, gewerkschaftliche und christliche Initiativen, Bündnisse gegen die Wehrpflicht, Jugendverbände sowie Parteien, darunter SPD-Gliederungen wie die AG 60 plus und der Erhard-Eppler-Kreis, außerdem mehrere palästinensische Initiativen.