Aktuelle Artikel zu den Kriegen in der Ukraine und in Westasien sowie zum Thema Militarisierung

Gespeichert von Helmut Brinkma… am

 

Liebe Friedensinteressierte,

nachfolgend sende ich einige Artikel zu den Kriegen in der Ukraine und in Westasien sowie zum Thema Militarisierung - auch heute mit dem Hinweis, dass ich nicht mit allen Aussagen aller Artikel übereinstimme, die folgenden Beiträge aber für wichtig halte.

1. n tv: Ukraine-Krieg im Liveticker 

2. Eurotopics: Ukraine: Angriffe auf den Energiesektor ausgesetzt? 

3. Länder-Analysen: Russland–Analysen - Kriegsverlauf und Folgen - Eliten 

4. IPG: Neujustierung der Macht In der Endphase des Kriegs stärkt Präsident Selenskyj die Sicherheitsarchitektur – und bereitet die Ukraine auf eine heikle Übergangsphase vor.

5. n tv: Zeltstädte für Palästinenser - Israel errichtet bewachte Lager im Gazastreifen 

6. Deutsche-Juristinnen: Resolution des Gaza Tribunals Berlin 2025 

7. IPG: Kein bisschen Frieden Trumps Gaza-Plan ist politisches Schauspiel. Europa muss stattdessen auf die Vereinten Nationen und palästinensische Selbstbestimmung setzen.

8. Eurotopics: Steht eine US-Attacke auf den Iran bevor? 

9. n tv: Am kommenden Freitag USA und Iran planen Gespräche im Oman über iranisches Atomprogramm

10. WiSo: Illegales Mexikogeschäft - Heckler & Koch wehrt sich weiter gegen BGH-Urteil 

11. aufschrei-waffenhandel: Materialien für Aktionen gegen Rüstungsexporte 

12. IPPNW: New-START-Vertrag läuft aus

13. ZDF: Post von der Bundeswehr: Wenn der Musterungsbrief im Briefkasten landet 

14. AFK: Ideen und Schnittstellen in der Friedens- und Konfliktforschung: die Bedeutung inter- und transdisziplinärer Forschung

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1. n tv: Ukraine-Krieg im Liveticker

https://www.n-tv.de/politik/17-42-Russland-verurteilt-Komiker-wegen-Witzes-ueber-Kriegsveteranen-zu-langer-Haft-article23143824.html

04.02.2026 Ukraine-Krieg im Liveticker (...) 16:57 Berichte: Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi für heute beendet Unterhändler Russlands und der Ukraine haben ukrainischen Berichten zufolge ihre Verhandlungen unter US-Vermittlung in Abu Dhabi beendet. (...)

(...)

12:33 Kreml-Sprecher: Russlands Verhandlungs-Position unverändert Die Regierung in Moskau hält zu Beginn einer neuen Runde von Friedensgesprächen in Abu Dhabi an ihren Forderungen fest. Russische Truppen würden so lange weiter in der Ukraine kämpfen, bis die Regierung in Kiew Entscheidungen zur Beendigung des Krieges treffe, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. (...)

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siehe auch:

https://www.reuters.com/world/putin-envoy-dmitriev-travel-miami-meet-members-trump-administration-sources-say-2026-01-30/ Putin-Gesandter Dmitriev reist nach Miami, trifft Mitglieder der Trump-Regierung, sagen Quellen Von Reuters

Januar 30, 2026 19:07 GMT+1

MOSKAU, 30. Januar (Reuters)

Der Sondergesandte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kirill Dmitriev, wird am Samstag zu Treffen mit Mitgliedern der USA (Anm. von R. Ronnefeldt: gemeint ist die US-Regierung) nach Miami reisen. (...)

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2. Eurotopics: Ukraine: Angriffe auf den Energiesektor ausgesetzt?

https://www.eurotopics.net/de/352145/ukraine-angriffe-auf-den-energiesektor-ausgesetzt?pk_campaign=et2026-01-30-de&pk_kwd=352145

30. Januar 2026 Ukraine: Angriffe auf den Energiesektor ausgesetzt? Russland hat laut Donald Trump zugestimmt, für eine Woche keine ukrainischen Städte mehr anzugreifen. Er habe Wladimir Putin darum wegen der extremen Kälte in der Ukraine gebeten, so Trump.

Der Kreml kommentierte dies nicht. Eine schon länger diskutierte „energetische Feuerpause" könnte allerdings bereits in Kraft sein, da beide Kriegsparteienseit Donnerstag kaum noch Luftangriffe auf ihre Energie-Infrastruktur vermelden. Die Medien beleuchten Hintergründe.

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3. Länder-Analysen: Russland–Analysen - Kriegsverlauf und Folgen - Eliten

https://laender-analysen.de/russland-analysen/475/russlandanalysen475.pdf?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Russland-Analysen+475&newsletter=Russland-Analysen+475

30.01.2026

Russland–Analysen

- Kriegsverlauf und Folgen

- Eliten

■ ANALYSE Donbas im Fokus, Saporischschja im Blick: Die militärische Entwicklung des russisch-ukrainischen Krieges in 2025 und ein Ausblick auf 2026 2 Clement Molin (Katholische Universität Lille)

■ STATISTIK Besetztes Staatsgebiet der Ukraine (24.02.2022 – 29.01.2026) 6

■ KOMMENTAR Korruption und Elitennetzwerke in Russlands Grenzregionen während des Krieges 7 Ekaterina Paustyan (Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Regensburg)

■ KOMMENTAR Nach Putin 8 Jens Siegert

■ DEKODER Von der Hoffnung auf Frieden hin zu einem schwarzen Abgrund 10 Alexander Baunow

■ RANKING Die politische Elite im Jahr 2025 14

■ CHRONIK Hinweis auf die Online-Chronik 19

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4. IPG: Neujustierung der Macht In der Endphase des Kriegs stärkt Präsident Selenskyj die Sicherheitsarchitektur – und bereitet die Ukraine auf eine heikle Übergangsphase vor.

https://www.ipg-journal.de/regionen/europa/artikel/neujustierung-der-macht-8773/

Europa 06.01.2026

Balázs Jarábik Neujustierung der Macht In der Endphase des Kriegs stärkt Präsident Selenskyj die Sicherheitsarchitektur – und bereitet die Ukraine auf eine heikle Übergangsphase vor.

Balázs Jarábik ist Politikwissenschaftler und Politikanalyst. Zuvor war er unter anderem Leiter der Abteilung für Politik, Analyse und Koordination bei der Beratungsmission der Europäischen Union in der Ukraine sowie Gastwissenschaftler amCarnegie Endowment for International Peace.

Die Ukraine ist mit einem scharfen institutionellen Neustart an der Spitze der Macht ins neue Jahr gestartet. Am 2. Januar ernannte Präsident Wolodymyr Selenskyj Kyrylo Budanow zum Leiter des Präsidialamtes; der Kampfeinheitskommandeur Pawlo Palisa wurde sein Stellvertreter. (...)

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5. n tv: Zeltstädte für Palästinenser Israel errichtet bewachte Lager im Gazastreifen

https://www.n-tv.de/politik/Israel-errichtet-bewachte-Lager-im-Gazastreifen-id30293727.html

Zeltstädte für Palästinenser Israel errichtet bewachte Lager im Gazastreifen 28.01.2026, 16:34 Uhr

Israels Verteidigungsminister Katz sprach bereits im Sommer von der Errichtung eines Lagers für die Menschen in Gaza. Nun bestätigt ein hochrangiger Ex-General, dass eine Fläche in Rafah dafür vorbereitet werden soll. Satellitenfotos belegen umfangreiche Bauarbeiten.

Israel hat nach Angaben eines Militärberaters im Süden des Gazastreifens ein Gelände für den Bau eines Lagers zur Aufnahme von Palästinensern vorbereitet.

Das Areal bei Rafah könnte an dem Zugang mit Überwachungstechnik und Gesichtserkennungssoftware ausgestattet werden, sagte der ehemalige Brigadegeneral Amir Avivi der Nachrichtenagentur Reuters. (...)

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6. Deutsche-Juristinnen: Resolution des Gaza Tribunals Berlin 2025

https://www.deutsche-juristinnen-voelkerrecht.org/gaza-tribunal-2025/resolution-berlin/

Resolution des Gaza Tribunals Berlin 2025

Beschlossen am 14. November 2025 in Berlin

Veröffentlicht am 20.11.2025

Resolution des Gaza Tribunals Berlin 2025

Zivilgesellschaftliche Konferenz zur deutschen Verantwortung im Lichte des Völkerrechts

beschlossen am 14. November 2025 in Berlin

Initiatoren: Deutsche JuristInnen für das Völkerrecht (DJfdV)

Präambel In Anerkennung der universellen Geltung der Menschenrechte, der Unantastbarkeit der Menschenwürde und der Verpflichtung Deutschlands, Völkerrechtsverbrechen zu verhindern, zu ahnden und internationale Gerichte zu unterstützen,

in Anlehnung an die Tradition zivilgesellschaftlicher Tribunale als öffentliche Anhörungen mit Prüf-, Dokumentations- und Aufklärungsfunktion,

unter Bezugnahme auf den am 14.07.2025 veröffentlichten Offenen Brief von über 125 deutschen Jurist:innen als Unterzeichner:innen,

und im Lichte des 80-jährigen Jubiläums der UN-Charta (24.10.2025),

erlässt das Gaza Tribunal Berlin 2025 folgende

Resolution: Auf Grundlage der Anhörungen der interdisziplinären Expert:innen wurden folgende Feststellungen getroffen[1]:

(...)

Wir fordern die Politik auf, sich an das Grundgesetz zu halten, ihrer Pflicht ​zur Verhütung und Bestrafung von Völkermord nachzukommen, den Antisemitismusbegriff nicht länger politisch zu instrumentalisieren, um Stimmen gegen den Völkermord und Kritik an der Bundesregierung​ zu delegitimieren und zu unterdrücken.

Die Politik muss Räume für einen offenen Diskurs schaffen und die Wissenschafts- und Meinungsfreiheit stärken, anstatt sie einzuschränken.

Universitäten müssen wieder zu Orten des kritischen Diskurses werden und ihre Unabhängigkeit von der Politik zurückerlangen. ——————

7. IPG: Kein bisschen Frieden Trumps Gaza-Plan ist politisches Schauspiel. Europa muss stattdessen auf die Vereinten Nationen und palästinensische Selbstbestimmung setzen.

https://www.ipg-journal.de/regionen/naher-osten/artikel/kein-bisschen-frieden-8828/?utm_campaign=de_40_20260129&utm_medium=email&utm_source=newsletter

Naher Osten/Nordafrika

29.01.2026

René Wildangel Kein bisschen Frieden Trumps Gaza-Plan ist politisches Schauspiel. Europa muss stattdessen auf die Vereinten Nationen und palästinensische Selbstbestimmung setzen.

Dr. René Wildangel ist Historiker und Autor mit Schwerpunkt Naher Osten und östliches Mittelmeer. Er arbeitete unter anderem als Referent im Auswärtigen Amt sowie im Bundestag. Von 2012 bis 2015 leitete er das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah. 2022 gab er mit Jan Busse das Buch Das Rebellische Spiel zur WM in Katar und zum Fußball in der arabischen Welt heraus.

Der unlängst in Davos offiziell von Donald Trump gegründete „Friedensrat" tauchte erstmals im „20-Punkte-Plan" für Gaza auf. Der hatte in erster Linie das Ziel, den israelischen Militäreinsatz mit seinen desaströsen Folgen für die Zivilbevölkerung in Gaza nach zwei Jahren zu beenden. Welche Rolle der Friedensrat spielen könnte, blieb allerdings ebenso vage wie viele weitere Details. (...)

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8. Eurotopics: Steht eine US-Attacke auf den Iran bevor?

https://www.eurotopics.net/de/352070/steht-eine-us-attacke-auf-den-iran-bevor?zitat=352110#

30. Januar 2026 Steht eine US-Attacke auf den Iran bevor? Nach der blutigen Niederschlagung der Massenproteste im Iran mehren sich die Anzeichen, dass in Kürze eine militärische Reaktion der USA erfolgen könnte. US-Präsident Donald Trump ließ den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln und begleitende Kriegsschiffe in die Region verlegen. Teheran drohte für den Falle eines Angriffs mit einem "Krieg mit allen Mitteln". Kommentatoren fragen nach den Motiven für einen Militärschlag.

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L'Obs (Frankreich) 27. Januar 2026 Kein Spielraum für einen Deal

Der US-Präsident steckt in der Klemme, analysiert L'Obs: „Wenn er jetzt angreift, läuft er Gefahr, eine Welle des Nationalismus zu provozieren, das eine noch brutalere Repression rechtfertigen würde. Die Regierenden der Golfstaaten haben ihn gewarnt:

Jegliche US-Intervention würde die gesamte Region destabilisieren. Greift er nicht an, lässt er die im Stich, die er zum Aufbegehren ermutigt hat und liefert sie einem in Bedrängnis geratenen Regime aus.

Diese Sackgasse offenbart die Grenzen seiner Diplomatie angesichts eines Aufstands: Es ist unmöglich, einen Deal abzuschließen, wenn die Gegenseite Verhandlungen verweigert und der Preis dafür Tausende Menschenleben sind. Der trauernde Iran wartet mit angehaltenem Atem darauf, dass die unerträgliche Ungewissheit endlich ein Ende hat."

(...)

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9. n tv: Am kommenden Freitag USA und Iran planen Gespräche im Oman über iranisches Atomprogramm

https://www.n-tv.de/ticker/USA-und-Iran-planen-Gespraeche-im-Oman-ueber-iranisches-Atomprogramm-id30324739.html

Am kommenden Freitag USA und Iran planen Gespräche im Oman über iranisches Atomprogramm 04.02.2026, 16:28 Uhr

Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran sind iranischen Medienberichten zufolge für Freitag Gespräche zwischen beiden Ländern im Oman geplant, bei denen es vorrangig um das iranische Atomprogramm gehen soll.

"Indirekte Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten sollen am Freitag in Maskat stattfinden", berichteten die staatlichen iranischen Nachrichtenagenturen Tasnim und Isna am Mittwoch unter Bezugnahme auf die Hauptstadt des Golfemirats.

Die Gespräche beschränken sich demnach "auf die Atomfrage und die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran". (...)

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10. Wiwo: Illegales Mexikogeschäft Heckler & Koch wehrt sich weiter gegen BGH-Urteil

https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/heckler-koch-waffenhersteller-wehrt-sich-weiter-gegen-bgh-urteil/100193491.html?dicbo=v2-l9XAMZ3

Illegales Mexikogeschäft Heckler & Koch wehrt sich weiter gegen BGH-Urteil Heckler & Koch wehrt sich gegen die Einziehung von Umsätzen aus illegalen Waffenverkäufen.

Der Antrag liegt seit eineinhalb Jahren vor Gericht – doch es passiert nichts.

Jannik Deters

26.01.2026 - 14:40 Uhr

Heckler & Koch wehrt sich gegen die Einziehung von Umsätzen aus illegalen Waffenverkäufen. Der Antrag liegt seit eineinhalb Jahren vor Gericht – doch es passiert nichts.

Jannik Deters

26.01.2026 - 14:40 Uhr

Vor rund 20 Jahren lieferte der Waffenproduzent Heckler & Koch (HK) illegal G36-Gewehre nach Mexiko. Die Gewehre gingen in Bundesstaaten, in denen sie laut Exportgenehmigung nie hätten landen dürfen. Im Jahr 2014 schossen mexikanische Polizisten in der Stadt Iguala damit auf Studenten, die sich gegen das organisierte Verbrechen einsetzten.

Zwei ehemalige HK-Mitarbeiter wurden wegen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz zu Bewährungsstrafen verurteilt. Das Unternehmen sollte 3,7 Millionen Euro in die Staatskasse zahlen, die Erlöse aus dem illegalen Geschäft damit eingezogen werden. (...)

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11. aufschrei-waffenhandel: Materialien für Aktionen gegen Rüstungsexporte

https://aufschrei-waffenhandel.de/mitmachen/materialien-1

Materialien

Planen Sie selbst einen Infostand, einen Vortrag oder eine andere Aktion oder möchten Sie einfach zeigen,

dass Sie Aktion Aufschrei unterstützen?

Hier finden Sie vielfältige Materialen – von Flyern und Informationsbroschüren über Aufkleber,

Poster, Postkarten und Plakate bis hin zu Bannern.

Studie: Deutsche Rüstungsexporte – europäische und internationale Verpflichtungen Forderungen und Argumente - Rüstungsexportkontrollgesetz Auswertung der Eckpunkte zum Rüstungsexportkontrollgesetz Material für die Aktion FRIEDEN BEGINNT HIER! Rüstungsexportkontrollgesetz JETZT!! Factsheet: Politische Grundsätze der Bundesregierung zu Rüstungsexporten Unterrichtsmaterial zu Rüstungsexporten (...) Argumentationsbroschüre: Gute Gründe gegen den Waffenhandel

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12. IPPNW: New-START-Vertrag läuft aus

https://www.ippnw.de/presse/artikel/de/new-start-vertrag-laeuft-aus.html

IPPNW-Pressemitteilung vom 4. Februar 2026 New-START-Vertrag läuft aus

IPPNW fordert Verlängerung des Atomwaffenabrüstungsvertrages

Russland hat sein Angebot erneuert, sich ein weiteres Jahr an die Bestimmungen des zum Donnerstag auslaufenden Atomwaffenabrüstungsvertrags New START zu halten. Die deutsche IPPNW-Sektion fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber den USA und in der NATO dafür einzusetzen, dass Präsident Trump das Angebot aufgreift.

Vertreter*innen der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges und der Pugwash-Bewegung haben sich bereits Mitte Januar 2026 in gleichlautenden Briefen an die Präsidenten der USA und Russlands gewandt und ein einjähriges Moratorium zur Verlängerung von New START zur Verringerung der strategischen Nuklearwaffen gefordert, um den letzten noch verbleibenden Rüstungskontrollvertrag zu retten.

Der New-START-Vertrag läuft zum 5. Februar 2026 aus. Unter dem 2011 in Kraft getretenen Abkommen wurden die Atomsprengköpfe auf Interkontinentalraketen, U-Boot-gestützten Langstreckenraketen und Atombombern auf 1.550 Stück reduziert. Die Zahl der Trägersysteme wurde für jedes Land auf 800 Stück begrenzt, wobei nicht mehr als 700 stationiert sein dürfen.

Die Wissenschaftler*innen nennen drei Gründe, warum die Aufrechterhaltung des Vertrages im unmittelbaren nationalen Interesse beider Staaten liegt. Zum einen könne eine Verlängerung von New START ein destabilisierendes Wettrüsten verhindern, nicht nur im atomaren Bereich.

Das sofortige Auslaufen aller Beschränkungen berge die Gefahr eines Atomkrieges. Ohne die Leitplanken von New START wäre der Druck, die Arsenale rasch auszubauen, immens, was hohe Kosten bedeuten und das Risiko von Fehleinschätzungen erhöhen würde.

Zweitens würden einseitige Verpflichtungen zur Begrenzung der Sprengköpfe und Trägersysteme ein starkes Signal an die Welt senden. Sie würden zeigen, dass die USA und Russland trotz geopolitischer Differenzen weiterhin entschlossen sind, den Nichtverbreitungsvertrag aufrechtzuerhalten und zu stärken.

Ein einjähriges Moratorium würde den Präsidenten Trump und Putin drittens die notwendige Zeit verschaffen, um sich mit den Herausforderungen der heutigen Zeit auseinanderzusetzen – darunter die Integration neuer Technologien und die Einbeziehung anderer Atomwaffenstaaten –, ohne dass das Damoklesschwert eines atomaren Wettrüstens über dem Verhandlungstisch schwebt.

„Die Geschichte hat gezeigt, dass dauerhafte Sicherheit durch Vorhersehbarkeit und Kontrolle statt durch uneingeschränkten Wettbewerb erreicht wird. Mit der Entscheidung, diese Beschränkungen für ein Jahr beizubehalten, würden die USA und Russland sicherstellen, dass der Übergang in eine neue Ära der Rüstungskontrolle geordnet und strategisch verläuft", erklärt Dr. Lars Pohlmeier, Co-Vorsitzender der deutschen IPPNW-Sektion.

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siehe auch:

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-02/papst-leo-xiv-new-start-vertrag-appell-fortsetzung-abruestung.html

Leo XIV. drängt auf Fortsetzung von New-START-Vertrag Mit Sorge beobachtet Papst Leo, dass an diesem Donnerstag der von Russland und den USA unterzeichnete New-START-Vertrag ausläuft.

Er appelliere dringend dazu, dem Instrument eine „konkrete und wirksame Fortsetzung" zu geben, so der Papst bei seiner Generalaudienz am Mittwoch. (...)

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13. ZDF: Post von der Bundeswehr: Wenn der Musterungsbrief im Briefkasten landet

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/musterungsbriefe-wehrdienst-bundeswehr-100.html?utm_source=firefox-newtab-de-de

Post von der Bundeswehr: Wenn der Musterungsbrief im Briefkasten landet

von Svenja Bergerhoff und Svenja Dohmeyer 02.02.2026 | 12:15

Die ersten Briefe zur Wehrdiensterfassung sind da. Angeschrieben und befragt werden Männer und Frauen des Jahrgangs 2008. Die jungen Männer müssen antworten, Frauen nicht.

(...)

"Ich persönlich habe wenig Interesse an der Bundeswehr. (...) Weil ich persönlich den Dienst an der Waffe verweigern will, weil ich nicht im Ernstfall an der Front sterben möchte."

Jari Weckman

Wenn es eine Wehrpflicht gäbe, dann würde er sich für einen sozialen Ersatzdienst entscheiden. So wie auch sein Vater Timo in den 90er Jahren. (...)

Für Jarii machen Geld und Förderungen keinen Unterschied:

"Man wird ja praktisch ausgebildet, um Menschen zu töten, möglichst effektiv, möglichst schnell. Und das ist für mich kein Geld der Welt wert."

Jari Weckman

(...)

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https://friedenskonferenz.info/

Gegen den Strom der Gewalt

Internationalen Münchner Friedenskonferenz

13. - 15. Februar 2026

Die 24. Internationale Münchner Friedenskonferenz 2026 betont die Gestaltungskraft der Zivilgesellschaft.

Angesichts einer weltweiten politischen Realität, in der staatliches

Handeln oft von Machtpolitik, militärischer Logik und der Durchsetzung nationaler

Interessen geprägt ist, werden zentrale Aufgaben wie Friedenssicherung,

Gewaltprävention und Schutz der Bevölkerung vielfach vernachlässigt.

Internationale Münchner Friedenskonferenz

13.- 15. Februar 2026

Gegen den Strom der Gewalt

Salesianum, St. Wolfgangs-Platz 11, 81669 München,

Zugang und Eintritt über Sieboldstr. 11

 

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Freitag, 13. Februar 2026 | 19 – 22 Uhr Einlass: 18 Uhr

„I Refuse!" - Kriegsdienstverweigerung als Widerstand gegen Staat und Militär

(Präsenz und Live-Stream) (Simultanübersetzung englisch-deutsch)

Simon David Dressler, Political Influencer Sofia Orr, Mesarvot, israelische Kriegsdienstverweigerin Timofey Vaskin, Kriegsdienstverweigerer aus Russland Yan Kormilitsyn, Kriegsdienstverweigerer aus der Ukraine Franz Nadler, Connection e.V. Katharina Rottmayr-Czerny, Netzwerk Friedenssteuer Moderation: Kerem Schamberger, medico international Musik: Konrad Huber (Gitarre)

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Samstag, 14. Februar 2026 | 19 – 22 Uhr

Zeit zu reden: Sanktionen und Boykotte als Mittel von Politik und Zivilgesellschaft (Präsenz und Live-Stream) (nur in Deutsch)

Deborah Feldman, Autorin Dr. Shir Hever, Political Economist Khaled El Mahmoud, Jurist und Völkerrechtler Prof. Dr. Isabel Feichtner, Rechtswissenschaftlerin

Moderation: Kristin Helberg

 

Musik: Johannes König (Violoncello) und Pedro Aguiar (Gitarre)

 

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Samstag, 14. Februar 2026 | 10 – 12 Uhr: Workshops (nur in Präsenz) Workshop 1: Planspiel: Rüstungsexporte; mit Harald Hellstern, pax christi

 

Workshop 2: Exploratives Spiel; mit Caren Niemann

 

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Sonntag, 15. Februar 2026 | 11 – 13 Uhr (in Präsenz)

Fabian Scheidler: Buchlesung „Friedenstüchtig"

 

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Sonntag, 15. Februar 2026 | 18 Uhr

Achtung: anderer Veranstaltungsort: Hansa-Haus, Brienner Straße 39 (in Präsenz) Friedensgebet der Religionen

Weitere Informationen, über den Trägerkreis, wie auch Kartenvorverkauf https://friedenskonferenz.info/

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14. AFK: Ideen und Schnittstellen in der Friedens- und Konfliktforschung: die Bedeutung inter- und transdisziplinärer Forschung

https://afk-web.de/wp-content/uploads/2026/01/AFK-Kolloquium_Programm_Stand_09012026.pdf

Ideen und Schnittstellen in der Friedens- und Konfliktforschung: die Bedeutung inter- und transdisziplinärer Forschung

11.-13. März 2026

Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) in Kooperation mit dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig, Arbeitsbereich Internationale Beziehungen und transnationale Politik

Die aktuellen politischen, ökologischen und sozialen Krisen zeigen, dass die Friedens- und Konfliktforschung ihre Konzepte, Methoden und praktischen Ansätze dringend weiterentwickeln muss.

Die Friedens- und Konfliktforschung zeichnet sich daher zunehmend durch ihre Komplexität und Multidimensionalität aus und erfordert innovative Ansätze, um auf eine Welt zu reagieren, die durch rapiden Wandel, wechselnde Machtdynamiken und globalisierte Herausforderungen geprägt ist.

Diese Konferenz soll die Überschneidungen von Ideen, Methoden und Konzepten im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung beleuchten und den Mehrwert der interdisziplinären Zusammenarbeit in den Vordergrund stellen. (...)