Liebe Friedensinteressierte, nachfolgend sende ich einige Artikel zu den Kriegen in der Ukraine und in Westasien sowie zum Thema Militarisierung - mit dem Hinweis, dass ich nicht mit allen Aussagen aller Artikel übereinstimme, die folgenden Beiträge aber für wichtig halte.
Besonders hinweisen möchte ich heute auf Punkt 20, den ich als pdf-Dokument beilege wegen seiner Länge.
- BR: Höhlenkloster brennt: Russische Angriffe treffen Kiews Welterbe
- Tagesschau: Moskau und Krasnodar - Ukrainische Drohnen treffen russische Ölindustrie
- Länder-Analysen: Russland-Analysen: Ressentiments - Militarisierung von Jugendlichen
- MFA: Sprecher des Außenministeriums Guo Jiakun: Regelmäßige Pressekonferenz am 21. Mai 2026
- n tv: Ruf nach EU-weitem Register - Waffenschmuggel aus ukrainischem Kriegsgebiet macht Sicherheitsexperten Sorgen
- Spiegel: Russische Provokation - Schwedische Armee fängt russische Kampfjets über der Ostsee ab
- DW: Frankreich stoppt Öltanker - Russland spricht von Piraterie
- Die Welt: „Werden wir jeden Zentimeter unseres Territoriums verteidigen“, sagt der Luftwaffen-Chef
- Berl.Z.: Bundeswehr übt den Krieg an der Nato-Ostgrenze: Panzerübung verschärft Spannungen nahe Belarus
- Wikipedia: Panzerbrigade 45
- Berl. Z.: Bundeswehr in Litauen: Einsatz auf historisch schwerstbelastetem Gelände
- Bild: Für 2000 Putin-Soldaten: Holländer bauen Kriegsgefangenenlager auf Probe
- vaticannews: 85 Jahre Überfall auf die Sowjetunion - Pax christi erinnert an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges.
Die katholische Friedensbewegung fordert neue diplomatische Initiativen für Frieden in Europa.
- Spiegel: Brüchige Waffenruhe - Iran droht mit »harter Reaktion« nach israelischen Angriffen auf Libanon
- Al Arabiya English erhält 14-Punkte-Entwurf des US-Iran-Memorandum of Understanding
- Manager-Magazin: Krieg im Nahen Osten - USA und Iran einigen sich auf Friedensabkommen
- foreignpolicy: Der Iran ist eine größere Niederlage als Vietnam - Ein Krieg der Wahl hat sich zu einer strategischen Katastrophe für Washington entwickelt.
- FAZ: Als israelisch deklariert : Wie Waren aus Siedlungen beim Export in die EU begünstigt werden
- SZ: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk - ZDF übernimmt Sanktionen der Trump-Regierung / Campact-Aktion
- Wissenschaft+Frieden: Andreas Zumach: Jünger, europäisch und auf keinem Auge blind - Voraussetzungen für ein Wiedererstarken der Friedensbewegung
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1. BR: Höhlenkloster brennt: Russische Angriffe treffen Kiews Welterbe
Aktualisiert am 15.06.2026, 14:37 Uhr
Höhlenkloster brennt: Russische Angriffe treffen Kiews Welterbe Bei den jüngsten russischen Luftangriffen auf die Ukraine wurde auch die Hauptkirche des historischen Höhlenklosters in Kiew beschädigt. Es gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Ministerpräsidentin Swyrydenko sprach von einem "Angriff auf unser Erbe“.
Während einer neuen Welle russischer Luftangriffe auf die Ukraine ist auch die Hauptkirche des zum Weltkulturerbe zählenden Höhlenklosters in Kiew in Brand geraten. Laut dem zuständigen Militärgouverneur gibt es "ernsthafte Schäden". Er beschuldigte Russland, bewusst "das Herz eines der größten christlichen Heiligtümer" angegriffen zu haben.
(…)
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2. Tagesschau: Moskau und Krasnodar - Ukrainische Drohnen treffen russische Ölindustrie
https://www.tagesschau.de/ausland/russland-meldet-ukrainische-angriffe-100.html
Moskau und Krasnodar - Ukrainische Drohnen treffen russische Ölindustrie Stand: 16.06.2026 • 15:28 Uhr
Während die G7-Staaten wieder Friedensgespräche in Gang bringen
wollen, setzt die Ukraine ihre Gegenangriffe im russischen Angriffskrieg fort. Ziel war erneut die Ölindustrie. In Moskau war auch der Flugbetrieb betroffen.
Die Ukraine hat erneut die russische Ölindustrie angegriffen. Nach Darstellung des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin hat die Flugabwehr in der Hauptstadt etwa 60 ukrainische Drohnen abgeschossen. Eine Drohne habe ein Objekt auf dem Gelände einer Ölraffinerie in Moskau getroffen, teilte Sobjanin mit. Verletzt worden sei niemand.
(…)
Lukaschenko will "Kompromissbereitschaft"
In Frankreich bemühen sich unterdessen gerade die G7-Staaten darum, die ins Stocken geratenen Beratungen über einen möglichen Frieden für die Ukraine wieder in Gang zu bringen - mit Beteiligung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.
Überraschend hatte der belarusische Machthaber Alexander Lukaschenko, ein enger Verbündeter des russischen Präsidenten Putin, sowohl Russland als auch die Ukraine zur Kompromissbereitschaft aufgerufen, um den seit mehr als vier Jahren andauernden Krieg zu beenden. (…)
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3. Länder-Analysen: Russland-Analysen: Ressentiments - Militarisierung von Jugendlichen
Nr. 483
10.6.2026
Russland-Analysen
Ressentiments / Militarisierung von Jugendlichen
Die Beiträge im Überblick:
Analyse Russland und die Welt: Feinde, Konkurrenten, Partner Lewada-Zentrum
Dokumentation Informationsfreiheit im armenischen Wahlkampf unter Druck Reporter ohne Grenzen
Dokumentation Armenia’s voters were offered a genuine choice against a backdrop of direct foreign pressure and uneven campaign opportunities
dekoder Wie der Kreml russische Jugendliche zur Teilnahme am Krieg wie am Fließband vorbereitet Andrej Satirko
Chronologie Hinweis auf die Online-Chronik
Zur Gesamt-Ausgabe als PDF Russland-Analysen 483
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4. MFA: Sprecher des Außenministeriums Guo Jiakun: Regelmäßige Pressekonferenz am 21. Mai 2026
https://www.mfa.gov.cn/eng/xw/fyrbt/202605/t20260521_11915471.html
Sprecher des (chinesischen) Außenministeriums Guo Jiakun:
Regelmäßige Pressekonferenz am 21. Mai 2026
CCTV: Der russische Präsident Putin hat seinen Staatsbesuch in China abgeschlossen. Was hält die chinesische Seite von dem Besuch?
Guo Jiakun: Während des Besuchs von Präsident Putin führte Präsident Xi ausführliche, freundliche und fruchtbare Gespräche mit ihm.
Die beiden Präsidenten erreichten wichtige neue gemeinsame Vereinbarungen über die Förderung der umfassenden strategischen Koordinierungspartnerschaft zwischen China und Russland für die neue Ära.
Sie unterzeichneten die gemeinsame Erklärung zur weiteren Stärkung der umfassenden strategischen Koordinierung und Vertiefung der guten Nachbarschaft und freundschaftlicher Zusammenarbeit und wurden Zeuge der Unterzeichnung von 20 Kooperationsdokumenten in Bereichen wie Handel, Bildung, Wissenschaft und Technologie. (…)
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5. n tv: Ruf nach EU-weitem Register - Waffenschmuggel aus ukrainischem Kriegsgebiet macht Sicherheitsexperten Sorgen
Politik Ruf nach EU-weitem Register Waffenschmuggel aus ukrainischem Kriegsgebiet macht Sicherheitsexperten Sorgen
10.06.2026, 09:57 Uhr
Die Hinweise verdichten sich: Munition und Schusswaffen von ukrainischen Schlachtfeldern landen auch auf dem Schwarzmarkt.
Bereits jetzt sollen 35 Millionen illegale Waffen in Europa im Umlauf sein. Das ruft Experten auf den Plan.
Vor dem Hintergrund von Berichten über den Schmuggel von Waffen aus den Kriegsgebieten in der Ukraine hat der Grünen-Sicherheitsexperte Konstantin von Notz ein EU-weites Waffenregister und einen verstärkten Datenaustausch gefordert.
(…)
— siehe auch:
https://www.n-tv.de/politik/Europol-warnt-vor-Waffenschmuggel-aus-Ukraine-article23480871.html
Schwere militärische Waffen Europol warnt vor Waffenschmuggel aus Ukraine
21.07.2022, 21:34 Uhr
(…)
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6.Spiegel: Russische Provokation - Schwedische Armee fängt russische Kampfjets über der Ostsee ab
Die nachfolgenden Artikel zeigen, dass die Folgen des Ukraine-Krieges sich international weiter ausweiten - mit erheblichen Risiken, die es zu deeskalieren gilt:
Russische Provokation Schwedische Armee fängt russische Kampfjets über der Ostsee ab
Es ist eine bekannte Provokation: Russland hat Kampfjets in die Nähe des schwedischen Luftraums fliegen lassen. Daraufhin starteten auch Kampfflugzeuge der Nato.
13.06.2026, 12.31 Uhr
Russland provoziert Europa regelmäßig, auch militärisch. Mal verletzen russische Kampfjets Nato-Luftraum, mal bedrängen sie ein britisches Aufklärungsflugzeug und mal werden sie von US-Kampfjets abgefangen. Nun meldet Schweden einen ähnlichen Vorfall.
Die schwedische Armee hat eigenen Angaben zufolge an zwei Orten jeweils zwei Kampfflugzeuge vom Typ JAS 39 Gripen aufsteigen lassen, um zwei russische Kampfjets abzufangen, die über der Ostsee in die Nähe des schwedischen Luftraums geflogen waren. (…)
Der schwedische Luftraum wurde nach den Angaben der Armee durch die russischen Jets nicht verletzt. (…)
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7. DW: Frankreich stoppt Öltanker - Russland spricht von Piraterie https://www.dw.com/de/oeltanker-tagor-schattenflotte-russland-frankreich-atlantik-verbot-export-kerosin-emmanuel-macron/a-77378442
Frankreich stoppt Öltanker - Russland spricht von Piraterie
01.06.2026
Die französische Marine hat im Atlantik abermals einen Tanker aufgebracht. Er wird der russischen "Schattenflotte" zugerechnet. Der Kreml ist empört.
Der Öltanker ist mehr als 400 Seemeilen (etwa 740 Kilometer) westlich der französischen Küste entfernt gewesen, als er gestoppt wurde. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron teilte mit, die "Tagor" sei am Sonntag auf offener See mit Unterstützung mehrerer Partner, darunter Großbritannien, kontrolliert worden. Das Schiff sei mit internationalen Sanktionen belegt. Der Einsatz im Atlantik sei unter strikter Einhaltung des Seerechts auf Höhe der nördlichen Region Bretagne erfolgt.
Von einem Hubschrauber abgeseilt
Macron veröffentlichte im Onlinedienst X ein kurzes Video von dem Vorfall - unterlegt mit Musik wie aus einem Agententhriller oder Actionfilm. Zu sehen ist, wie sich Einsatzkräfte von einem Hubschrauber aus auf das Schiff abseilen. "Es ist inakzeptabel, dass Schiffe internationale Sanktionen umgehen, gegen Seerecht verstoßen und den seit mehr als vier Jahren andauernden Krieg Russlands gegen die Ukraine finanzieren", machte der französische Präsident in seinem Post deutlich. (…)
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siehe auch:
Konflikte
Vereinigtes Königreich Britische Marine stoppt Tanker der russischen Schattenflotte
14.06.202614. Juni 2026 Mit Schiffen der sogenannten Schattenflotte versucht Russland, die wegen des Ukraine-Kriegs
verhängten Sanktionen zu umgehen. Nun setzen britische Streitkräfte einen Öltanker im Ärmelkanal fest.
(…)
und:
17.06.2026
15:09 Ukraine: Tanker der russischen Schattenflotte angegriffen
Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer angegriffen. Bei dem Schiff handele es sich um den Tanker "FINA A", teilt der ukrainische Generalstab auf Telegram mit.
Das Ziel sei erfolgreich getroffen worden, das Ausmaß der Schäden werde noch ermittelt. Zudem seien zwei Straßenbrücken in von Russland besetzten Gebieten attackiert worden.
Dabei handele es sich um eine Straßenbrücke über den Nord-Krim-Kanal nahe der Siedlung Stawky sowie eine weitere Brücke nahe Wojinka im besetzten Teil der südlichen Region Cherson. (…)
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8. Die Welt: „Werden wir jeden Zentimeter unseres Territoriums verteidigen“, sagt der Luftwaffen-Chef
Deutschlands Luftwaffe „Werden wir jeden Zentimeter unseres Territoriums verteidigen“, sagt der Luftwaffen-Chef Von James Rothwell
Stand: 15.06.2026
Deutschland ist bereit, gegen Russland „heute Nacht zu kämpfen“, sagt der Chef der deutschen Luftwaffe im Interview mit dem „Telegraph“.
Dabei will Holger Neumann „mit allem reingehen, was wir in Deutschland haben“.
Deutschlands Luftwaffen-Inspekteur Holger Neumann hat in einem Interview mit dem britischen „Telegraph“, der vom Axel-Springer-Verlag übernommen wurde, erklärt, die deutsche Luftwaffe sei bereit, „heute Nacht zu kämpfen“, sollte Russland die Nato angreifen.
Man werde in einem solchen Fall „jeden Zentimeter“ des Bündnisgebiets verteidigen, sagte Neumann. In dem Interview sagte der Generalleutnant, seine Truppe würde verheerende Luftschläge in Russland starten, sollte das Land es wagen, das westliche Bündnis anzugreifen. (…)
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siehe auch:
We’re ready to fight Russia tonight, vows head of German air force Lt Gen Holger Neumann says Luftwaffe would launch devastating strikes if Moscow attacked a Nato ally
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9. Berl.Z.: Bundeswehr übt den Krieg an der Nato-Ostgrenze: Panzerübung verschärft Spannungen nahe Belarus https://www.berliner-zeitung.de/article/bundeswehr-freedom-shield-litauen-belarus-grenze-nato-grossmanoever-kriegstuechtigkeit-10079610 Aufrüstung
Bundeswehr übt den Krieg an der Nato-Ostgrenze: Panzerübung verschärft Spannungen nahe Belarus Mit dem Großmanöver „Freedom Shield“ probt die Bundeswehr nahe der belarussischen Grenze den Ernstfall. Zuletzt gab es immer wieder Drohnenvorfälle im Baltikum.
Nicolas Butylin
10.06.2026, 10:57 Uhr
Mit 2900 Soldaten, 800 Fahrzeugen und modernsten Waffensystemen trainiert die Bundeswehr nahe Belarus den Ernstfall.
Mit Tausenden Soldaten, Hunderten gepanzerten Fahrzeugen und einem ausdrücklichen Fokus auf die „Kriegstüchtigkeit“ der Truppe führt die Bundeswehr derzeit nahe der belarussischen Grenze ihre bislang größte Gefechtsübung im Rahmen der neuen Litauen-Brigade durch.
Kritiker sehen darin nicht nur eine weitere Militarisierung der Nato-Ostflanke, sondern auch ein Signal, das die ohnehin angespannte Sicherheitslage in Osteuropa zusätzlich verschärfen könnte. (…)
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10. Wikipedia: Panzerbrigade 45 https://de.wikipedia.org/wiki/Panzerbrigade_45
Panzerbrigade 45 Die Panzerbrigade 45 „Litauen“ (PzBrig 45) ist eine Brigade des Heeres der Bundeswehr, die dauerhaft in Litauenstationiert und der 10. Panzerdivision unterstellt ist. Sie wurde am 1. April 2025 formal in Dienst gestellt,der Aufstellungsappell fand am 22. Mai 2025 in Vilnius statt.Die Brigade soll bis Ende 2027 einsatzbereit sein. Die Brigade wird häufig in den Medien schlicht Litauen-Brigade genannt.
Auftrag
Auftrag der Panzerbrigade 45 ist die Bündnisverteidigung des Baltikums an der Ostflanke der NATO als Reaktion auf die zunehmende Bedrohung durch Russland seit dem Russischen Überfall auf die Ukraine 2022.
Die Brigade ist der erste Großverband, den die Bundeswehr dauerhaft im Ausland stationiert. Bislang war das Jägerbataillon 291 als einziger Kampftruppen-Verband des Heeres im Ausland (hier: Frankreich) stationiert. Daneben existieren jedoch auch diverse weitere Dienststellen im Ausland für Ausbildungs- und Verbindungszwecke oder im Rahmen multinationaler Verbände.
(…) Ausrüstung Folgende Ausrüstung ist u. a. innerhalb der Brigade geplant
44 Kampfpanzer Leopard 2A8 (PzBtl 203) 44 Schützenpanzer Puma S1 (PzGrenBtl 122) 18 Panzerhaubitzen 2000 A4 (PzArtBtl 455) 65 leicht gepanzerte Patrouillenfahrzeuge ATF Dingo 2 A4.1 Aufklärungs- und Wirkverbund, mit Aufklärungsdrohnen FALKE (Vector-Drohe von Quantum-Systems), Loitering Munition Helsing HX-2, STARK Virtus und Rheinmetall FV-014 sowie der KI-gestützten Führungssoftware Command & Control Unmanned Management System Bundeswehr (C2-UMS Bw)
Vorgeschichte (2023–2024)
Ende Juni 2023 kündigte der Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius die Neuaufstellung und dauerhafte Stationierung einer Kampfbrigade in Litauen als Leuchtturmprojekt der „Zeitenwende“ an. Am
6. November 2023 gab das Bundesministerium der Verteidigung bekannt, die Brigade solle den Namen Panzerbrigade 42 erhalten.
Am 18. Dezember 2023 unterzeichneten der deutsche und der litauische Verteidigungsminister die Roadmap Brigade Lithuania. Anfang 2024 entschied der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, jedoch, für die Litauenbrigade die bisher nicht verwendete Bezeichnung Panzerbrigade 45 zu vergeben, um den neuen Auftrag des Großverbandes zu unterstreichen. (…)
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Hinweis von Clemens Ronnefeldt: Die Zahl „45“ ist historisch belastet:
https://de.wikipedia.org/wiki/45._Infanterie-Division_(Wehrmacht)
45. Infanterie-Division (Wehrmacht) Die 45. Infanterie-Division (45. ID) war ein Großverband des Heeres der Wehrmacht. Sie wurde am 1. April 1938 – kurz nach dem Anschluss Österreichs – als 4. Division im österreichischen Bundesheer in Linz aufgestellt und im August 1939 als Teil der 1. Aufstellungswelle mobilisiert.
Im Juni 1944 wurde die 45. ID während der sowjetischen Sommeroffensive vollständig vernichtet. Am 18. Juli 1944 wurde sie als
45. Grenadier-Division neu aufgestellt und am 21. Oktober 1944 in 45. Volksgrenadier-Division umbenannt.
(…)
Polenfeldzug
Im September 1939 war die 45. ID beim Überfall auf Polen beteiligt, eroberte die Stadt Przemyśl und kämpfte bei Oleszyce.
(…)
Unternehmen Barbarossa
Ab Juni 1941 nahm die 45. ID am Angriffskrieg gegen die Sowjetunion teil. Am 22. Juni 1941 begann unter Generalmajor Schlieper nach Übergang über den Bug der Sturm auf die Brester Festung, schwerpunktmäßig durch IR 133 und IR 135, während das I.R. 130 südlich an der Festung in die Stadt vorstieß.
Die Festung am Westrand der weißrussischen Stadt war mit Scharfschützen-, MG-Ständen und Flak-Positionen von fünf sowjetischen Regimentern schwer befestigt und von mehreren Wassergräben und Kanälen umgeben. Die deutsche Artillerievorbereitung war unzureichend, so dass die Stoßtrupps in schwere Häuserkämpfe verwickelt wurden.
Nach fünf Tagen war die Festung bis auf ein Fort auf der Nordinsel erobert. Erst der Abwurf einer 1800 kg Bombe auf dieses Fort brachte die letzten Verteidiger zur Aufgabe. Die Stadt Brest war bereits am ersten Tag des Krieges unter nur geringen Verlusten genommen worden. Am 2. Juli zog die Division mit der Masse aus Brest ab, nachdem zuvor bereits zwei Bataillone des I.R. 130 und die Vorausabteilung 45 die Stadt verlassen hatten.
Die Division stieß bis Pinsk vor und war von Juli bis August 1941 in den Pripjet-Sümpfen in Gefechte mit der Roten Armee verwickelt. Bei Borki überquerte sie den Fluss Pripjet, bei Demenka den Fluss Pzitsch, bis sie über die Beresina bis Gomel in der Dnepr-Tiefebene im Osten Weißrusslands vordrang. Im Dessna-Abschnitt in der Nähe der ukrainischen Stadt Priluki wurde die 45. ID in Angriffs- und Abwehrkämpfe verwickelt.
Im September 1941 war sie an der Schlacht um Kiew beteiligt.
Von Oktober bis Dezember 1941 spielten sich die Kampfhandlungen der
45. ID („Winterschlacht“) in der Nähe von Rylsk und Jelez ab, wobei letztere Stadt als wichtige Verkehrsverbindung der Kreuzung Moskau-Tula-Donbecken im Straßenkampf mit der fernöstlichen Eliteeinheit Chabarowiaken oder Kolchoskorps eingenommen werden konnte. Damit hatte die Division 2100 Kilometer in abwechselnden Märschen und Gefechten zurückgelegt.
Im Frühjahr 1942 zog sich die 45. ID auf den Trudy-Abschnitt zurück und geriet im Raum Schtschigry, bei Liwny, Rossosh und im Raum Woronesch in schwere Kämpfe, die bis zum Februar 1943 anhielten. Bei Liwny war die 45. ID zeitweise eingeschlossen und musste sich mehrere Male befreien, erreichte nur unter großen Verlusten den Ausbruch aus dem Kessel.
Vom März bis September 1943 war die 45. ID am Frontbogen von Kursk im Einsatz. Aufgrund zunehmenden Drucks der Roten Armee zog sich die 45. ID über Orel–Brjansk–Lopandino, weiter über Gomel–Rjetschitza, die Beresina und Paritschi in den Raum Bobrusik zurück. Den Abschnitt Gomel–Retschiza hielt sie von Ende September 1943 bis Ende November 1943.
Im Jahr 1944 kam es zu Stellungskämpfen bei Bobruisk im Raum Beresina–Dnepr–Bobruisk, wo die Division im Zuge der Operation Bagration im Juni 1944 vernichtet wurde. (…)
Verluste
Die 45. ID hatte während des Zweiten Weltkriegs in der Zeit vom 1. September 1939 bis Anfang Juli 1944 insgesamt 5.710 Gefallene zu beklagen. (…)
Beim Sturm auf die Zitadelle von Brest-Litowsk unter Generalmajor Schlieper vom 22. bis 29. Juni 1941 kamen etwa 428 Soldaten ums Leben, weitere starben durch „Eigenbeschuss“ der Artillerie und Nebelwerfern, insbesondere bei Kämpfen in und um Brest. Das waren in der Relation 5% der 8.886 deutschen Gefallenen, vom Beginn des Unternehmens Barbarossa an bis zum 30. Juni 1941 gerechnet.
Während des Einsatzes von Juni 1941 bis Dezember 1943 sind als Verluste 21.665 Soldaten darunter 15.626 Verwundete, 4.608 Gefallene und 1.431 Vermisste dokumentiert – (…)
Die Gesamtverluste der Division sind ungewöhnlich groß und begründen sich in der Teilnahme an mehreren verlustreichen Schlachten. Große Verluste gab es bei der Eroberung der Festung Brest-Litowsk, bei der Schlacht um Kiew, beim Rückzug von Jelez, bei der Operation Bagration und im Januar 1945.
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siehe auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/45._Panzer-Division_(Wehrmacht)
45. Panzer-Division (Wehrmacht) Die Panzer-Division Clausewitz, gelegentlich auch Panzer-Brigade
Clausewitz genannt, war ein am Ende des Zweiten Weltkrieges aufgestellter Großverband des Heeres der deutschen Wehrmacht.
Die Division wurde nach dem preußischen General Carl von Clausewitz benannt. Ihre offizielle Bezeichnung war: Kampfgruppe/Panzer-Division Clausewitz oder kurz CLW. Die Division erreichte nur Brigadestärke.
(…)
Vernichtung
Am 22. April wurden die Verteidigungslinien der Division von amerikanischen Panzertruppen in schwere Kämpfe verwickelt. Dies und amerikanische Luftangriffe leiteten die Auflösung des Großverbandes ein.
Nachdem am 21. und 22. April Teile des Divisionsstabes gefangen genommen wurden, blieb nur noch eine kleine Kolonne aus zehn bis zwölf Panzern und wenigen weiteren Motorfahrzeugen übrig. Bei Bornum am Elm erreichte der Marsch sein Ende.
Die restlichen Panzer wurden wegen Treibstoffmangels von den Mannschaften zerstört, und die verbliebenen Truppen zerstreuten sich.
General der Panzertruppe Karl Decker, der sich mit einigen Fahrzeugen bis nach Wendhausen durchschlagen konnte, wählte kurz vor seiner Gefangennahme den Freitod. Abschließend lässt sich sagen, dass der vom OKW gegebene Befehl illusorisch war.
Die 11. Armee wurde vor dem Erreichen der Region durch die Panzer-Division Clausewitz von US-Truppen vollständig aufgerieben. (…)
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11. Berl. Z.: Bundeswehr in Litauen: Einsatz auf historisch schwerstbelastetem Gelände https://www.berliner-zeitung.de/article/bundeswehr-in-litauen-agieren-auf-historisch-schwerst-belastetem-gelaende-10037466
Weltkriegs-Altlasten
Bundeswehr in Litauen: Einsatz auf historisch schwerstbelastetem Gelände 85 Jahre nach dem Überfall auf die UdSSR weckt die Stationierung deutscher Soldaten
im Rudniki-Wald Erinnerungen an Judenmassaker.
Was unternimmt die Bundeswehr?
Maritta Adam-Tkalec
16.06.2026, 06:06 Uhr
Panzer der Bundeswehr während einer Nato-Übung bei Papradé nördlich von Vilnius. Dort wurden 1941 alle 850 jüdischen Bewohner ermordet.
Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann Hitlerdeutschland den größten und zerstörerischsten militärischen Feldzug der Weltgeschichte. Dreieinhalb Millionen deutsche Soldaten überschritten auf einer Länge von 1600 Kilometern die Grenze zwischen Ostsee und Schwarzem Meer. (…) ———————
12. Bild: Für 2000 Putin-Soldaten: Holländer bauen Kriegsgefangenenlager auf Probe
Für 2000 Putin-Soldaten: Holländer bauen Kriegsgefangenenlager auf Probe Kameras und KI-Systeme sollen das Kriegsgefangenenlager rund um die Uhr sichern
Julius Nieweler
15.06.2026 - 14:55 Uhr
Groningen – Die Niederlande bereiten sich auf einen möglichen Krieg mit Russland vor – und proben bereits den Ernstfall. Auf einem Truppenübungsplatz in der Provinz Groningen im Norden des Landes testet die Armee erstmals seit dem Kalten Krieg wieder ein Kriegsgefangenenlager.
Im Ernstfall sollen dort bis zu 2000 feindliche Soldaten untergebracht werden. Nach Angaben des Militärs wird die Anlage benötigt, falls bei einem Konflikt mit Russland große Zahlen gegnerischer Kämpfer in Gefangenschaft geraten. (…)
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13. vaticannews: 85 Jahre Überfall auf die Sowjetunion
https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2026-06/85-jahre-nach-dem-ueberfall-auf-die-sowjetunion.html
Berlin, den 15. Juni 2026
85 Jahre Überfall auf die Sowjetunion
Pax christi erinnert an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges.
Die katholische Friedensbewegung fordert neue diplomatische Initiativen für Frieden in Europa.
85 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion erinnert Pax christi an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges und an die besondere historische Verantwortung Deutschlands gegenüber den Völkern Osteuropas. Zugleich fordert die katholische Friedensbewegung verstärkte diplomatische Initiativen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine und für eine neue europäische Friedensordnung.
Erinnerung an das Verbrechen
Am 22. Juni 1941 begann mit dem Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion einer der verheerendsten Abschnitte des Zweiten Weltkriegs. Er war von einer rassistischen Ideologie geprägt und als Eroberungs- und Vernichtungskrieg angelegt. Millionen Menschen wurden entrechtet, vertrieben, versklavt oder ermordet.
Allein in der Sowjetunion verloren etwa 27 Millionen Menschen ihr Leben. Millionen sowjetische Kriegsgefangene starben in deutscher Gefangenschaft an Hunger, Kälte, Krankheiten und Zwangsarbeit.
Zugleich weitete sich mit dem Krieg der nationalsozialistische Vernichtungsfeldzug gegen die jüdische Bevölkerung Osteuropas aus.
Die Erinnerung an diese Verbrechen bleibe eine Verpflichtung für Deutschland, so Pax christi. Sie gelte den Menschen in Russland, der Ukraine, Belarus sowie den weiteren Staaten der ehemaligen Sowjetunion und Osteuropas, die unter Krieg, Besatzung und Gewalt gelitten haben.
Gegenwärtige Kriege
Vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Krieges in der Ukraine warnt die Friedensbewegung vor einer weiteren Eskalation. Der Angriff Russlands auf die Ukraine vor viereinhalb Jahren habe zu einem verheerenden Stellungskrieg und einem Verlust an Vertrauen geführt, aus dem kein militärischer Ausweg erkennbar sei.
Pax christi fordert daher Bundesregierung und Europäische Union dringend auf, ihre diplomatischen Bemühungen deutlich zu verstärken.
Ziel müsse zunächst ein belastbarer Waffenstillstand sein, der weiteres menschliches Leid verhindere und den Weg zu politischen Verhandlungen öffne. Dafür solle die Europäische Union einen Sonderbeauftragten für die Verhandlungen mit Russland benennen.
Zunehmende Dringlichkeit aufgrund KI
Zugleich warnt Pax christi vor der Vorstellung, Sicherheit lasse sich dauerhaft durch militärische Mittel erreichen. Notwendig seien neue Initiativen für Dialog, Vertrauensbildung, Rüstungskontrolle und gemeinsame Sicherheit, die die Sicherheitsinteressen der Ukraine, Russlands sowie aller Staaten Osteuropas berücksichtigen.
Angesichts der rasanten Entwicklung von Drohnentechnologie und KI- gestützten Waffensystemen gewinnt die Begrenzung neuer Rüstungs- dynamiken zunehmende Dringlichkeit.
„Um Konflikte zu bewältigen, verfügt die Menschheit über Mittel, die weitaus wirksamer sind als der Krieg“
Unter Verweis auf Papst Leo XIV. betont Pax christi die Bedeutung nichtmilitärischer Konfliktlösungen. Wörtlich heißt es: „Um Konflikte zu bewältigen, verfügt die Menschheit über Mittel, die weitaus wirksamer sind als der Krieg und geeigneter, das menschliche Leben zu fördern, wie z.B. den Dialog, die Diplomatie und die Vergebung“ (Enzyklika Magnifica Humanitas).
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14. Spiegel: Brüchige Waffenruhe - Iran droht mit »harter Reaktion« nach israelischen Angriffen auf Libanon
Brüchige Waffenruhe Iran droht mit »harter Reaktion« nach israelischen Angriffen auf Libanon In seltener Eintracht kritisieren Iran und die USA das Vorgehen Israels im Südlibanon. Das Zentralkommando der Armee in Teheran droht mit Konsequenzen, auch Trump geht deutlich auf Distanz zu Netanyahu.
17.06.2026, 10.20 Uhr
Kaum ist eine Einigung über ein Ende des Kriegs zwischen den USA und Iran erreicht, wächst durch neue israelische Angriffe im Süden Libanon die Sorge vor einer neuen Eskalation. Nach Angaben iranischer Staatsmedien wurden dabei am Dienstag mindestens vier Menschen getötet. Die iranische Armee drohte daraufhin mit einer »harten Reaktion«.
(…)
Wie stark die Spannungen inzwischen sind, zeigt auch Trumps scharfe Kritik an Israels Ministerpräsident Netanyahu. Das Portal »Axios« zitierte Trump mit den Worten, er sei »stinksauer« gewesen. Netanyahu habe »absolut kein Urteilsvermögen«, sagte Trump demnach. Die israelische Armee setzte ihre Angriffe im Süden des Libanon derweil fort.
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siehe auch:
Israel bleibt „auf unbestimmte Zeit“ in Ländern, die in Gaza, Libanon und Syrien beschlagnahmt wurden
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz sagte am Montag, dass die israelischen Bodentruppen in Land bleiben würden, das sie im Libanon, in Syrien und im Gazastreifen halten, was möglicherweise eine Absichtserklärung in Frage stellt, die einen Tag zuvor zwischen den USA und dem Iran angekündigt wurde, um den Krieg im Nahen Osten zu beenden.
Ausgestellt am: 15/06/2026 - 10:19. Geändert: 15/06/2026 - 16:29
(…)
In den letzten zweieinhalb Jahren hat Israel die Kontrolle über Gebiete in Gaza, im Libanon und in Syrien übernommen, die 1.000 Quadratkilometer (386 Quadratmeilen) Territorium betragen - ein Gebiet, das etwas kleiner ist als New YorkCity.
(…)
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15. Al Arabiya English erhält 14-Punkte-Entwurf des US-Iran-Memorandum of Understanding
Al Arabiya English erhält 14-Punkte-Entwurf des US-Iran-Memorandum of Understanding Veröffentlicht: 16. Juni 2026: 08:00 Uhr GST Aktualisiert: 16 Juni 2026: 21:00 Uhr GST
Al Arabiya English hat eine Kopie des 14-Punkte-Abkommens erhalten, das voraussichtlich am Freitag zwischen Washington und Teheran unterzeichnet wird.
1. Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten erklären zusammen mit ihren Verbündeten im gegenwärtigen Krieg die Unterzeichnung dieses Memorandums des Verständnisses zu einem unmittelbaren und dauerhaften Ende des Krieges an allen Fronten, einschließlich des Libanon, und verpflichten sich, dass sie von nun an keine feindliche Aktion gegeneinander einleiten werden und von der Androhung oder Anwendung von Gewalt gegeneinander absehen werden.
Die endgültige Vereinbarung wird die Bestimmungen dieses Artikels und die übrigen Artikel bestätigen.
2. Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten verpflichten sich, die Souveränität und territoriale Integrität des anderen zu respektieren und sich nicht in die inneren Angelegenheiten des jeweils anderen einzumischen.
3. Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten verpflichten sich, innerhalb einer Frist von maximal 60 Tagen, die im gegenseitigen Einvernehmen verlängert werden kann, eine endgültige Vereinbarung zu verhandeln und zu erreichen.
4. Unmittelbar nach der Unterzeichnung dieser Absichtserklärung heben die Vereinigten Staaten die Seeblockade auf und verhindern jegliche Einmischung oder Behinderung gegen die Islamische Republik Iran und stellen den Verkehr innerhalb von maximal 30 Tagen wieder in die volle Kapazität zurück; der Verkehr von Schiffen muss proportional zum Vorkriegsaufkommen des Verkehrs der Islamischen Republik Iran sein.
Die Vereinigten Staaten verpflichten sich auch, ihre Streitkräfte innerhalb von 30 Tagen nach der endgültigen Vereinbarung aus den umliegenden Gebieten zurückzuziehen.
5. Mit der Unterzeichnung dieses Memorandums des Verständnisses wird die Islamische Republik Iran sofort Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass die Verbringung von Handelsschiffen vom Persischen Golf ins Omanische Meer und umgekehrt innerhalb von 30 Tagen bis zum Vorkriegsvolumen wieder aufgenommen wird, wobei die Notwendigkeit der Beseitigung technischer Hindernisse und der Neutralisierung von Minen durch den Iran berücksichtigt wird.
6. Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, zusammen mit ihren regionalen Partnern einen umfassenden Plan zu erstellen, der von beiden Parteien für die Rehabilitation und wirtschaftliche Entwicklung der Islamischen Republik Iran vereinbart wurde, während eine Finanzierung von mindestens $ 300 Milliarden sichergestellt wird.
Der Umsetzungsmechanismus dieses Plans wird im Rahmen der endgültigen Vereinbarung innerhalb von 60 Tagen formuliert.
7. Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, alle Arten von Sanktionen, mit denen derzeit der Islamischen Republik Iran konfrontiert ist, zu beenden, und zwar auf einem Zeitplan, der als Teil des endgültigen Abkommens vereinbart werden muss, einschließlich der Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen und des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und aller einseitigen US-Sanktionen, sowohl primär als auch zweitrangig.
8. Die Islamische Republik Iran bekräftigt, dass sie niemals Atomwaffen produzieren wird. Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten haben vereinbart, dass das Schicksal von angereichertem Material und das Schicksal aller anderen einvernehmlich vereinbarten nuklearen Fragen, einschließlich des nuklearen Bedarfs des Iran, in einem endgültigen Abkommen angemessen angegangen werden; das endgültige Abkommen wird die Bestimmungen dieses Artikels bestätigen.
9. Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten sind sich einig, dass sie bis zu einem endgültigen Abkommen den Status quo beibehalten werden: Der Iran wird den Status quo seines Atomprogramms beibehalten, und die Vereinigten Staaten werden keine neuen Sanktionen gegen den Iran verhängen oder seine Streitkräfte in der Region stärken.
10. Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, dass das US-Finanzministerium unmittelbar nach der Unterzeichnung dieser Absichtserklärung und bis zum Datum der Aufhebung der Sanktionen Verzichtserklärungen für die Ausfuhr von iranischem Rohöl, petrochemischen Produkten und deren Derivaten sowie für alle damit verbundenen Dienstleistungen, einschließlich Banken, Versicherungen, Transport und dergleichen, aussprechen wird.
11. Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, angesichts der Fortschritte bei den Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen eingefrorene oder eingeschränkte Gelder und Vermögenswerte der Islamischen Republik Iran freizugeben und vollständig zur Verfügung zu stellen. Diese Gelder, ob auf dem Hauptkonto gehalten oder überwiesen, werden für jede endgültige Begünstigtenzahlung verwendet, die von der Zentralbank der Islamischen Republik Iran festgelegt wird, und werden vollständig zur Nutzung zur Verfügung stehen. Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, auf dieser Grundlage alle erforderlichen Genehmigungen und Lizenzen zu erteilen.
12. Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten sind sich einig, dass ein Umsetzungsmechanismus eingerichtet wird, um die erfolgreiche Umsetzung und zukünftige Verpflichtung zum endgültigen Abkommen zu überwachen.
13. Nach der Unterzeichnung dieser Absichtserklärung und nach Erhalt von Zusicherungen über den Beginn der Umsetzung der Artikel 4, 5, 10 und 11 dieser Vereinbarung und die fortgesetzte Umsetzung dieser Schritte werden die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten ausschließlich in Bezug auf die übrigen Artikel Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen aufnehmen.
14. Die endgültige Vereinbarung wird durch eine verbindliche Resolution des UN-Sicherheitsrats gebilligt.
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siehe auch:
Lesen Sie das 14-Punkte-Entwurfs-Memorandum zwischen den USA und dem Iran
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16. Manager-Magazin: Krieg im Nahen Osten - USA und Iran einigen sich auf Friedensabkommen
Krieg im Nahen Osten USA und Iran einigen sich auf Friedensabkommen Durchbruch im Nahen Osten: Die USA und Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Krieges verständigt. US-Präsident Trump verkündete, dass die Straße von Hormus wieder geöffnet werden soll – die Ölpreise fallen.
15.06.2026, 07.47 Uhr
Die USA und Iran haben sich auf ein Friedensabkommen geeinigt. Das teilten US-Präsident Donald Trump (80), das iranische Außenministerium, Irans Nationaler Sicherheitsrat und der Vermittlerstaat Pakistan jeweils in der Nacht zum Montag mit.
„Das Abkommen mit der Islamischen Republik Iran ist nun abgeschlossen“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi kündigte im staatlichen Fernsehen ein sofortiges und dauerhaftes Ende des Krieges in der Nacht zum Montag an. Das gelte auch für den Libanon. (…)
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siehe auch:
USA und Iran einigen sich auf Friedensvereinbarung Washington und Teheran haben sich auf eine Absichtserklärung zur Beendigung ihres Krieges verständigt.
Am Freitag wollen beide Seiten unterschreiben – erst dann soll laut US-Präsident Trump auch die Straße von Hormus geöffnet werden.
15.06.2026, 11.08 Uhr
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17. foreignpolicy: Der Iran ist eine größere Niederlage als Vietnam - Ein Krieg der Wahl hat sich zu einer strategischen Katastrophe für Washington entwickelt.
Der Standpunkt eines Experten zu einem aktuellen Ereignis. Der Iran ist eine größere Niederlage als Vietnam Ein Krieg der Wahl hat sich zu einer strategischen Katastrophe für Washington entwickelt.
Von Paul Musgrave, außerordentlicher Professor (…) an der Georgetown University in Katar.
16. Juni 2026, 15:04 Uhr
Bei seiner zweiten Amtseinführung äußerte US-Präsident Donald Trump seine Hoffnung, "dass unsere jüngsten Präsidentschaftswahlen als die größte und folgenreichste Wahl in der Geschichte unseres Landes in Erinnerung bleiben werden“.
Durch den Verlust seines Golfkriegs hat Trump dieses Ziel erreicht.
Seine Entscheidung, eine Kampagne gegen den Iran zu starten, wurde von anderen, aber ganz seiner eigenen, ermutigt. Es hat zu einer Umkehrung geführt, die ein strategisches Unglück darstellt, das weit größer ist als die Niederlage der USA im Vietnamkrieg.
Die Niederlage im iranischen Krieg sieht oberflächlich nicht wie andere US-Militärniederlagen aus. Die Geschwindigkeit des Krieges und seine Abgeschiedenheit haben dem gesamten Unterfangen einen Hauch von Unwirklichkeit verliehen. (…)
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18. FAZ: Als israelisch deklariert : Wie Waren aus Siedlungen beim Export in die EU begünstigt werden
Als israelisch deklariert :
Wie Waren aus Siedlungen beim Export in die EU begünstigt werden Von Thomas Gutschker, Christian Meier
10.06.2026, 09:00
Die EU nimmt für sich in Anspruch, Produkte aus israelischen Siedlungen nicht zu begünstigen. Viele Exporteure verschleiern aber die Herkunft der Waren.
Wenn es um Israel geht, vollführt die Europäische Union seit Jahren einen Spagat: Auf der einen Seite unterhält sie enge Beziehungen mit dem Land. So ist die EU der größte Handelspartner Israels. Auf der anderen Seite lehnt sie die Besetzung arabischer Gebiete ab.
Daraus ist eine „Politik der Differenzierung“ entstanden: Von der Union gewährte Vorteile wie Forschungsförderungen oder Zollbefreiungen gelten nur für Israel selbst – nicht aber für die Siedlungen im Westjordanland und in Ostjerusalem sowie für die von Israel annektierten syrischen Golanhöhen.
Selbst diese vorsichtige Politik, die den Siedlungsbau nicht sanktioniert, ihn aber auch nicht begünstigen will, schlägt jedoch fehl: Zu diesem Schluss kommt eine Studie der israelischen Rechts-NGO Global Echo, die an diesem Mittwoch veröffentlicht wird und die der F.A.Z. vorab vorlag. Sie hält der EU ein „systemisches Versagen“ vor, wenn es um den Umgang mit Siedlungsprodukten geht. (…)
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19. SZ: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk - ZDF übernimmt Sanktionen der Trump-Regierung / Campact-Aktion
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ZDF übernimmt Sanktionen der Trump-Regierung
30. März 2026, 16:09 Uhr
Mitwirkende an ZDF-Sendungen müssen sich teilweise verpflichten, nicht mit Personen zusammenzuarbeiten, die auf einer Sanktions- oder Terrorliste stehen. Kritiker werfen dem Sender vor, sich damit zum Handlanger der USA zu machen.
Von Stefan Niggemeier
Wer als Talkshow-Gast oder Experte an einer ZDF-Sendung teilnimmt, bekommt vom Sender einen „Mitwirkendenvertrag“. Und seit Kurzem mit etwas Pech zusätzlich eine „Anlage zu den Sanktionsbestimmungen“.
Es ist die Art Kleingedrucktes, das man höchstens überfliegt, bevor man es akzeptiert. Dabei ist der Inhalt bemerkenswert und problematisch.
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Hinweis von C. Ronnefeldt:
Die folgende Aktion möchte ich zur Mitunterzeichnung empfehlen:
ZDF: Kein Einknicken vor Trump!
Wer Donald Trump politisch im Weg steht, muss mit Sanktionen rechnen – und damit, dass das ZDF ihn aus dem Programm wirft. Der Sender hat freiwillig US-Sanktionslisten übernommen. Damit gefährdet das ZDF seine unabhängige Berichterstattung. Intendant Norbert Himmler muss Trumps Listen sofort zurücknehmen. Unterzeichne jetzt unseren Appell.
Unsere Forderung
Das ZDF könnte Menschen, die dem US-Präsidenten politisch unbequem sind künftig nicht mehr zu Wort kommen lassen. Der Sender nutzt seit Kurzem Sanktionslisten der US-Regierung. Wer darauf steht, könnte als Interviewpartner*in oder Gast vom ZDF ausgeschlossen werden.
Damit unterwirft sich der Sender einem Instrument, mit dem Donald Trump seine politischen Gegner*innen einschüchtert: Auf den Listen stehen auch Richter*innen des Internationalen Strafgerichtshofs und mehrere Menschenrechtsorganisationen.
Diese Stimmen könnte das ZDF nun ausgrenzen. Das wäre ein tiefer Einschnitt in die Presse- und Meinungsfreiheit. Dabei handelt der Sender ohne Zwang. Trumps Sanktionspraxis ist international höchst umstritten, selbst in den USA laufen mehrere Gerichtsverfahren dagegen.
Wir fordern Sie auf: Bewahren Sie die politische Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Hören Sie auf, Trumps Sanktionslisten anzuwenden.
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Hier kann unterschrieben werden:
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20. W+F: Andreas Zumach: Jünger, europäisch und auf keinem Auge blind -
Voraussetzungen für ein Wiedererstarken der Friedensbewegung
https://wufred.uber.space/index.php/s/o8DcRCBsgqRq47N?dir=/&editing=false&openfile=true
Wissenschaft und Frieden Heft 2/2026 (Mai 2026), Seite 9-13:
Andreas Zumach
Jünger, europäisch und auf keinem Auge blind -
Voraussetzungen für ein Wiedererstarken der Friedensbewegung
Deutschland erlebt die größte und gefährlichste Aufrüstung sowie die stärkste innergesellschaftliche Militarisierung seit 1945 mit gigantischen Kosten und Folgen für die Zukunft des Landes.
Ähnliches geschieht in den meisten Mitgliedsstaaten der EU. Gegen diese gefährliche Entwicklung müssten viele Menschen demonstrieren und Widerstand leisten.
Doch die deutsche Friedensbewegung brachte bei Demonstrationen der letzten Jahre nur wenige zehntausend Menschen die Straße.
Was sind die Ursachen für diese Mobilisierungspleiten? Wie kann es der Friedensbewegung gelingen, erneut die Mitte der Gesellschaft zu erreichen?
Überlegungen zur Bewegung aus der Mitte der Bewegung heraus (alles Weitere in der angehängten pdf-Datei)