Verschwundene Lebenswelten und Kulturlandschaften im östlichen Europa

Gespeichert von Karin Weise am
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Wochenendseminar | 23.–25. Januar 2026 | Bad Kissingen

Kriege, Flucht, Vertreibung und Genozid haben im 20. und 21. Jahrhundert viele Regionen des östlichen Europas tiefgreifend verändert. Kulturlandschaften verschwanden, ethnische, religiöse und sprachliche Gemeinschaften wurden gewaltsam aufgelöst oder verdrängt. Das Wochenendseminar widmet sich diesen historischen Umbrüchen und ihren langfristigen Folgen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den wenig bekannten Regionen des Kaukasus, die durch eine große ethnische, religiöse und sprachliche Vielfalt geprägt sind und vielfach unter dem Einfluss imperialer und kolonialer Mächte standen. Darüber hinaus nimmt das Seminar frühere deutsche Reichsgebiete wie Ostpreußen in den Blick, insbesondere die heutige Kaliningrader Region, 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Thematisiert werden außerdem Flucht und Vertreibung der Deutschen sowie damit verbundene völkerrechtliche Fragestellungen.

Das Seminar bringt Expertinnen und Experten aus Geschichts-, Kultur- und Politikwissenschaft zusammen und bietet Raum für Einordnung, Austausch und vertiefende Diskussionen.

Ort: Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“, Bad Kissingen
Zeit: 23.–25. Januar 2026
Tagungsbeitrag: 90,00 € inkl. Programm, Verpflegung und Unterbringung im Doppelzimmer
EZ-Zuschlag: 20,00 € | Kurtaxe: 4,00 €

Anmeldung: ab sofort, Kennwort „Lebenswelten“
per E-Mail an hoertler@heiligenhof.de oder über die Webseite
https://heiligenhof.de/unsere-seminare/seminarprogramm/verschwundene-lebenswelten-und-kulturlandschaften-im-ostlichen-europa

Veranstaltungsbeginn