Kirchheimbolander Friedenstagepreis an Clemens Ronnefeldt verliehen

Gespeichert von Webmaster am Do., 09.12.2021 - 21:33
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Am Samstag, dem 4. Dezember fand die digitale Preisvergabe des Kirchheimbolander Friedenstagepreises mit knapp 60 Personen statt.

Das Versöhnungsbundmitglied Ulrich Suppus hielt die Laudatio, die sich im Anhang dieses Artikels findet.

Clemens Ronnefeldt selbst schreibt über diesen Anlass:

„Neben Bernadette und Richard Ackva sah ich viele Weggefährtinnen und Weggefährten der letzten Jahrzehnte, wie z. B. Ulrich Frey, den langjährigen Geschäftsführerder AGDF.

Prof. Dr. Nobert Willenbacher begrüßte alle Anwesenden, für die Pressearbeit wurden zu Beginn Fotos mit den Laudator*innen und Preisträger*innen gemacht.

Die Veranstaltung dauerte von 18.00 bis 20.30 Uhr - und war recht abwechslungsreich und kurzweilig. Nach jeder Laudatio wurden die Urkunden vorgelesen und digital überreicht.

Unser VB-Mitglied Ulrich Suppus, der auch schon mehrfach auf unseren Jahrestagungen war - und dessen Tochter Meike einige Jahre in der Jahrestagungskinderbetreuung engagiert war -  hielt die Laudatio.

In meiner Replik dankte ich Ulrich Supus für seine persönliche Laudatio und jahrzehntelange Freundschaft - und Prof. Willenbacher und den Kurator*innen für die Entscheidung, mir den Preis zuzuerkennen.

Dem Versöhnungsbund insgesamt dankte ich für die Möglichkeit, in diesem Monat mich nun schon 30 Jahre lang in der Friedensarbeit beruflich zu engagieren.

Ich dankte dem Vorstand des Versöhnungsbundes und namentlich der anwesenden Bernadette als stellvertretender VB-Vorsitzender sowie Richard, der meine Stelle acht Jahre zuvor begonnen und aufgebaut hatte.

Mein Dank ging auch an meine Kolleginnen in der Geschäftsstelle, die den organisatorischen Rahmen des VB-Friedensreferates ermöglichen.

Inhaltlich ging ich - da ich als „Versöhner“ vorgestellt worden war vom Organisationsteam - mit Bildern auf unsere Reise 1990 nach Bagdad ein und was unsere Anwesenheit für Menschen vor Ort bedeutet hat - angesichts des sechs Wochen später angekündigten Krieg-Ultimatums und Kriegsbeginns.

Bilder zeigte ich auch vom Einsatz in Serbien, wo ich mit meinem Kollegen Alois Bauer zwei Jahre nach dem NATO-Bombardement Kinder und Jugendliche in Lagern betreute, die vor NATO-Bomben geflohen waren.

Auch von der Modellkonferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren Osten zeigte ich Bilder und berichtete, zu welchen Themen wir länderübergreifende Querschnittsgruppen gebildet haben Massenvernichtungswaffenfreie Zone, Wasser und Erneuerbare Energien, Interreligiöser Dialog, Friedenserziehung).

Bilder von der Internationalen Münchner Friedenskonferenz und mein Dank an Christina rundeten meine Replik ab.