Sonder-Presseschau mit Schwerpunkt Ukraine - und einem Beitrag von Margot Käßmann zur wachsenden Militarisierung

Gespeichert von Helmut Brinkma… am

 

Liebe Friedensinteressierte

wegen aktuell weitreichender Entwicklungen sende ich heute eine Sonder-Presseschau mit Schwerpunkt Ukraine - und einem Beitrag von Margot Käßmann zur wachsenden Militarisierung.

1. n tv: "Alle sind nur erschöpft" - Massen-Desertionen haben fatale Folgen für die Ukraine 

2. SHZ: Die neuen Thesen des einstigen Präsidentenberaters Arestowytsch sind einen Blick wert 

3. Eurotopics: Ukraine-Krieg: Rückt eine Feuerpause näher?

4. BpP: Margot Käßmann: Schleichende Militarisierung - Beobachtungen zur Veränderung der Zivilgesellschaft

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1. n tv: "Alle sind nur erschöpft" - Massen-Desertionen haben fatale Folgen für die Ukraine

https://www.n-tv.de/politik/Massen-Desertionen-haben-fatale-Folgen-fuer-die-Ukraine-article25399785.html?utm_source=firefox-newtab-de-de

"Alle sind nur erschöpft" Massen-Desertionen haben fatale Folgen für die Ukraine 30.11.2024, 07:51 Uhr

Es ist ein kritisches Problem für die ukrainische Armee: Nach fast drei Jahren Krieg sind große Teile der Truppen völlig ausgelaugt. Weil sie keine Hoffnung mehr haben, demobilisiert zu werden, ziehen sich viele Soldaten einfach zurück - teilweise inmitten von Gefechten.

Der Ukraine fehlt es an Munition, aber auch an Soldaten. Und während der Großteil der Truppen sich trotz Unterlegenheit tapfer gegen russische Angriffe wehrt, kommt es zunehmend vor, dass Angehörige der ukrainischen Streitkräfte ihre Posten einfach verlassen. (...)

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2. SHZ: Die neuen Thesen des einstigen Präsidentenberaters Arestowytsch sind einen Blick wert die Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag GmbH & Co. KG https://www.shz.de/ hat den nachfolgenden Beitrag veröffentlicht:

28.11.2024 Seite 12

https://zeitung.shz.de/holsteinischercourier/3773/article/2165440/12/1/render/?token=587dba3186207dc6db20c358a5135a38&vl_platform=ios&vl_app_id=de.shz.tageszeitung&vl_app_version=15.1.0 Das gewendete Orakel von Kiew Rest der Republik Die neuen Thesen des einstigen Präsidentenberaters Arestowytsch sind einen Blick wert Burkhard Ewert

Auf eine Zeit nach Wladimir Putin mag man hoffen oder sie fürchten. Hinweise, dass jemand in den Kreml einzieht, der zugänglicher wäre, gibt es jedenfalls kaum.

Auch in Kiew wird der Präsident nicht ewig regieren. Die Wahlen hat Wolodymyr Selenskyi zwar vorerst abgesagt, die Opposition weitgehend verboten und die Pressefreiheit massiv eingeschränkt. Aber irgendwann – das Land versteht sich schließlich als Demokratie – wird er sich als „Diener des Volkes" demselbigen wieder stellen müssen. (...)

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3. Eurotopics: Ukraine-Krieg: Rückt eine Feuerpause näher?

Die Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht heute in:

„Der tägliche Blick in Europas Presse":

https://www.eurotopics.net/de/

02. Dezember 2024

Ukraine-Krieg: Rückt eine Feuerpause näher?

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist offenbar unter Bedingungen zu Verhandlungen über einen möglichen Waffenstillstand bereit. Dabei solle es darum gehen, die von Russland besetzten Gebiete 'diplomatisch zurückzuerlangen' und die übrige Ukraine unter den Schutz der Nato zu stellen, erklärte Selenskyj in einem Interview. Kommentatoren debattieren die Bedeutung dieser Aussage.

NEWSWEEK POLSKA (PL) / 02. Dezember 2024 Selenskyj bricht ein Tabu

Newsweek Polska ist nicht wirklich überrascht über die Bereitschaft Kyjiws, für eine Friedenslösung auf Gebiete zu verzichten:

„Die territoriale Integrität war bislang ein Tabuthema, zumindest offiziell, denn hinter den Kulissen verschiedener internationaler Konferenzen räumten ukrainische Diplomaten bereits seit mehreren Monaten ein, dass der Donbas und die Krim vorerst nicht zurückgewonnen werden könnten. Das Besondere ist nun, dass Selenskyj erstmals laut ausgesprochen hat, wovon seine Leute nur im Flüsterton gesprochen haben."

(...)

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4. BpP: Margot Käßmann: Schleichende Militarisierung - Beobachtungen zur Veränderung der Zivilgesellschaft

https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/bundeswehr-2024/556398/schleichende-militarisierung/

Bundeswehr Schleichende Militarisierung Beobachtungen zur Veränderung der Zivilgesellschaft

Margot Käßmann

15.11.2024

Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 hat sich unsere Gesellschaft spürbar verändert. Es gibt verschiedene Anzeichen für eine schleichende Militarisierung.

Bundeswehr und Zivilgesellschaft

Zur schleichenden Militarisierung gehört die Rolle der Bundeswehr in der Zivilgesellschaft. Die Zahl der rekrutierten Minderjährigen steigt. Verteidigungsminister Pistorius wirbt für „Schnupperpraktika" und fordert den ungehinderten Zugang von Jungoffizieren zu Schulen, um Jugendlichen den Dienst in der Bundeswehr schmackhaft zu machen.

Ein neues Gesetz in Bayern verpflichtet Schulen und Hochschulen künftig sogar zur Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. In der Gesetzesbegründung heißt es, „Aufgabe des Staates" sei es, „unsere Gesellschaft auf die grundlegend veränderte sicherheitspolitische Lage vorzubereiten", die sich auf nahezu alle Lebensbereiche auswirke. (...)