Artikel zu den Kriegen in der Ukraine und in Westasien sowie zum Thema Militarisierung

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Liebe Friedensinteressierte, nachfolgend sende ich einige Artikel zu den Kriegen in der Ukraine und in Westasien sowie zum Thema Militarisierung - mit dem Hinweis, dass ich nicht mit allen Aussagen aller Artikel übereinstimme, die folgenden Beiträge aber für wichtig halte.

  1. n tv: Ukraine-Krieg im Liveticker
  2. IPG: Selenskyjs Dilemma - Die Entlassung des Verteidigungsministers entfacht Proteste – und macht einen Machtkampf sichtbar, der die Ukraine noch lange prägen dürfte.
  3. Der Spiegel: Atomkraftwerk Saporischschja - Russland wirft Ukraine gezielte Tötung von AKW-Chefingenieur vor
  4. IPG: Kein Weg zurück - Drohnenangriffe, Inflation und Treibstoffmangel setzen Russland zu. Warum Putin den Krieg trotzdem nicht beenden kann.
  5. YouTube: Wolfgang Richter: Auswirkungen des Abnützungskriegs auf europäische Sicherheitsarchitektur
     
  6. SZ: Krieg in Nahost - USA greifen Iran elfte Nacht in Folge an – Explosionen in Teheran
  7. FR: Angriffe der USA im Iran reißen nicht ab: Sorge vor Eskalation und einem „totalen Krieg“
  8. iPG: Schlachtfeld wider Willen Der Irankrieg hat die Golfstaaten zur Zielscheibe gemacht. Nun richten sie ihre Sicherheitspolitik neu aus.
  9. n tv: Konträr zur deutschen Position - Israelische Persönlichkeiten fordern EU-Handelsstopp mit Siedlungen
     
  10. BSV: Immer mehr Milliarden fürs Militär? NICHT MIT MIR Ich protestiere gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands!
  11. Change.org: Abrüstung JETZT! Die Ankündigung des US-Präsidenten, keine neuen Marschflugkörper in Deutschland
      zu stationieren, ist die Chance für einen Politikwechsel, der die gegenwärtige Phase der Rüstungseskalation beendet.
     

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1. n tv: Ukraine-Krieg im Liveticker

https://www.n-tv.de/politik/12-55-Selenskyj-ernennt-Skybjuk-zum-neuen-Chef-des-Generalstabs-id30859357.html

Ukraine-Krieg im Liveticker

22.07.2026, 00:01 Uhr

11:23 Lawrow kündigt Treffen mit Rubio am Donnerstag in Manila an

Der russische Außenminister Sergej Lawrow wird sich noch diese Woche mit seinem US-Kollegen Marco Rubio treffen. Lawrow kündigt ein Treffen mit Rubio am Donnerstag in Manila an, bei dem die Kriege in der Ukraine und im Iran im Mittelpunkt stehen dürften.

In der philippinischen Hauptstadt findet derzeit das Asean-Außenministertreffen statt, an dem beide teilnehmen.

11:12 "Zwei Aspekte" sprechen für neue Ukraine-Gespräche

In der Ukraine wird vorsichtig über neue Friedensgespräche gesprochen. Gleichzeitig reagiert Präsident Selenskyj auf Proteste mit Personalrochaden.

In Kiew geht es um Druck auf Russland - aber auch um die Frage, wie stabil die Führung im eigenen Land bleibt.

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2. IPG: Selenskyjs Dilemma - Die Entlassung des Verteidigungsministers entfacht Proteste – und macht einen Machtkampf sichtbar, der die Ukraine noch lange prägen dürfte.

https://www.ipg-journal.de/regionen/europa/artikel/selenskyjs-dilemma-9199/?utm_campaign=de_40_20260721&utm_medium=email&utm_source=newsletter

Europa

21.07.2026

Denis Trubetskoy Selenskyjs Dilemma Die Entlassung des Verteidigungsministers entfacht Proteste –

und macht einen Machtkampf sichtbar, der die Ukraine noch lange prägen dürfte.

Denis Trubetskoy ist freier Journalist für deutschsprachige Medien in Kiew. Er berichtet über Politik und Sport aus der Ukraine, Russland und Belarus.

Nach der Ablösung von Regierungschefin Julija Swyrydenko und Teilen ihres Kabinetts sind die Ukrainer zum zweiten Mal seit Beginn der russischen Vollinvasion auf die Straße gegangen. Wie schon im vergangenen Jahr blieben die Proteste zwar vergleichsweise klein, diesmal erfassten sie jedoch deutlich mehr Städte.

Auslöser war insbesondere die Entlassung des populären Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow – nur ein halbes Jahr nach seiner Ernennung. Doch die Forderungen der Demonstrierenden reichen weiter: Sie verlangen auch den Rücktritt des Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj.

Damit steht Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einem Dilemma, das weit über die Personalie Fedorow hinausgeht. (…)

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3. Der Spiegel: Atomkraftwerk Saporischschja - Russland wirft Ukraine gezielte Tötung von AKW-Chefingenieur vor

https://www.spiegel.de/ausland/akw-saporischschja-russland-wirft-ukraine-gezielte-toetung-von-chefingenieur-vor-a-5a98c4fa-c41d-4ab9-9721-18daa8c85f08 Atomkraftwerk Saporischschja Russland wirft Ukraine gezielte Tötung von AKW-Chefingenieur vor

Seit dem Frühjahr 2022 steht das größte Atomkraftwerk Europas in der Südostukraine unter russischer Kontrolle. Immer wieder sorgt Beschuss für Gefahr in Saporischschja. Nun gab es laut russischen Angaben einen Drohnenangriff auf ein Dienstfahrzeug.

16.07.2026, 09.33 Uhr

Eine ukrainische Drohne soll nach russischen Angaben den Chefingenieur des besetzten Atomkraftwerks Saporischschja getötet haben. Es handle sich um einen »gezielten Terroranschlag des Kiewer Regimes«, erklärte am Mittwoch der russische Atomkonzern Rosatom, der das Kraftwerk beaufsichtigt. Die Anlage befindet sich im Südosten der Ukraine.

Alexander Jakowlow und sein Fahrer wurden den russischen Angaben zufolge getötet, als »eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte« ein Dienstfahrzeug in der Nähe des Kraftwerks getroffen habe. Jakowlow habe »sein ganzes Leben der Kernenergie gewidmet und sei gewissermaßen an seinem Gefechtsposten gestorben«, erklärte Rosatom-Chef Alexej Lichaschow. Auf den Telegram-Kanälen des Kraftwerks und auch von Rosatom war Jakowlow zuvor nie erwähnt worden.

Das Atomkraftwerk in Saporischschja ist das größte in Europa. Es befindet sich seit März 2022 in russischer Hand und liegt nahe der Front. Die sechs Reaktoren sind abgeschaltet, die Anlage braucht jedoch weiterhin Elektrizität für ihre Kühl- und Sicherheitssysteme. (…)

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4. IPG: Kein Weg zurück - Drohnenangriffe, Inflation und Treibstoffmangel setzen Russland zu. Warum Putin den Krieg trotzdem nicht beenden kann.

https://www.ipg-journal.de/regionen/europa/artikel/kein-weg-zurueck-1-9191/?utm_campaign=de_40_20260716&utm_medium=email&utm_source=newsletter

Europa 16.07.2026 | Nina L. Khrushcheva Kein Weg zurück Drohnenangriffe, Inflation und Treibstoffmangel setzen Russland zu. Warum Putin den Krieg trotzdem nicht beenden kann.

Nina L. Khrushcheva ist Professorin für Internationale Politik an der New School in New York und Senior Fellow des World Policy Institute. Sie ist die Urenkelin des sowjetischen Politikers Nikita Chruschtschow.

Karl Marx schrieb einmal, dass Theorie zur materiellen Gewalt wird, sobald sie die Massen erfasst. Die sowjetischen Führer griffen diesen Gedanken auf und verfolgten ihn – geradewegs in die Katastrophe – immer und immer wieder.

Wladimir Lenin machte ihn zur Rechtfertigung für die Revolution, während Josef Stalin ihn als Freibrief nutzte, im Streben nach rascher Industrialisierung und einer „strahlenden Zukunft“, die nie eintrat, Millionen Menschen verhungern oder sich zu Tode schuften zu lassen. (…)

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5. YouTube: Wolfgang Richter: Auswirkungen des Abnützungskriegs auf europäische Sicherheitsarchitektur

https://m.youtube.com/watch?v=_OdgLwIM2WI

Auswirkungen des Abnützungskriegs auf europäische Sicherheitsarchitektur

16.7.2026

Oberst Wolfgang Richter war Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin; war Leiter des Militärischen Anteils an der Ständigen Vertretung Deutschlands bei der OSZE; Fallschirmjägeroffizier und im Generalstabsdienst, u.a. im Bundesministerium der Verteidigung (Konzeption der Bundeswehr) und im NATO-Hauptquartier SHAPE.

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6. SZ: Krieg in Nahost - USA greifen Iran elfte Nacht in Folge an – Explosionen in Teheran https://www.sueddeutsche.de/politik/liveblog-nahost-iran-news-usa-iran-teheran-li.3513707

22.7.2026

Krieg in Nahost USA greifen Iran elfte Nacht in Folge an – Explosionen in Teheran

22. Juli 2026, 4:21 Uhr

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Gestern 22:21 Uhr

Katja Guttmann

USA: Krieg gegen Iran kostet bisher 37,5 Milliarden Dollar Der Krieg gegen Iran kostet die USA nach Angaben von Verteidigungsminister Pete Hegseth inzwischen 37,5 Milliarden Dollar (rund 32 Milliarden Euro). Das sagte Hegseth bei einer Anhörung im US-Senat auf Nachfrage des demokratischen Senators Dick Durbin. Die bisherige Schätzung hatte bei 29 Milliarden Dollar gelegen.

Hegseth machte zugleich deutlich, dass es sich nicht ausschließlich um bereits angefallene Kosten handelt. Die Summe umfasse neben den bisherigen Ausgaben auch erwartete Kosten bis zum Ende des laufenden Haushaltsjahres am 30. September. Dazu zählten unter anderem Soldzahlungen für Militärangehörige sowie Betriebs- und Wartungskosten.

Hegseth warb im Kongress für einen Nachtragshaushalt in Höhe von 67 Milliarden Dollar für das Verteidigungsministerium. Das Geld soll unter anderem die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte sichern, verbrauchtes Material ersetzen und Investitionen in Munition sowie neue Waffensysteme beschleunigen.

Gestern 08:07 Uhr

Nadja Lissok

Berichte: Vermittler legen neuen Vorschlag für Waffenruhe vor Berichten zufolge bemühen sich die Vermittler zwischen USA und Iran um eine neue Waffenruhe. Katar, Ägypten, Pakistan und andere regionale Vermittler hätten den beiden Kriegsparteien einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet, erfuhr das US-Nachrichtenportal Axios aus Quellen. Auch das Wall Street Journal berichtete über den Vorschlag.

Die Vermittler fürchteten, Washington und Teheran könnten in einen Kreislauf geraten, in dem sie den Konflikt zwar unterhalb der Schwelle eines umfassenden Krieges halten, aber die regionalen Volkswirtschaften auf unbestimmte Zeit beeinträchtigen, schrieb die Zeitung.

Die US-Regierung prüfe den Vorschlag derzeit und habe Israel aufgefordert, Maßnahmen zu vermeiden, die das diplomatische Fenster schließen könnten, zitierte Axios US-Beamte. Die Führung in Teheran verlangt für ein endgültiges Abkommen zur Beendigung des Krieges mit Washington nicht nur die eigene Kontrolle über die Straße von Hormus, sondern auch ein dauerhaftes Ende des militärischen Konflikts zwischen dem Erzfeind Israel und der mit ihr verbündeten Hisbollah in Libanon.

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7. FR: Angriffe der USA im Iran reißen nicht ab: Sorge vor Eskalation und einem „totalen Krieg“

https://www.fr.de/politik/iran-krieg-angriffe-der-usa-reissen-nicht-ab-sorge-vor-eskalation-zr-94404386.html?utm_source=firefox-newtab-de-de

Angriffe der USA im Iran reißen nicht ab: Sorge vor Eskalation und einem „totalen Krieg“ Stand: 18.07.2026, 08:53 Uhr

Von: Katja Thorwarth

Trump lässt wieder den Iran angreifen. Teheran schlägt zurück und warnt seine Feinde. Die Länder in der Region sind alarmiert und fürchten eine Eskalation.

Teheran/Washington, D.C. – Wochenlang hatten die USA und der Iran um einen Waffenstillstand verhandelt und US-Präsident Donald Trump stets einen kurz vor Vollendung stehenden „Deal“ behauptet. Am 17. Juni schließlich war ein Rahmenabkommen vereinbart worden, das neben einer Feuerpause die Aufhebung der US-Blockade sowie eine „sichere und unentgeltliche Fahrt von Handelsschiffen“ durch die Straße von Hormus vorsah.

Doch all dies ist Makulatur, denn der Konflikt um die Schifffahrtsstraße ist längst wieder außer Kontrolle geraten. Es ist bereits die siebte Nacht, in der das US-Militär den Iran angreift, nach US-Angaben militärische Infrastruktur; iranische Medien berichten hingegen erneut von Angriffen auf zivile Einrichtungen.

So meldet der iranische Staatssender Irib Detonationen in der Umgebung von Sirik nahe der Straße von Hormus sowie der Küstenstadt Bandar Abbas. Laut der Nachrichtenagentur Fars gab es in der Provinz Hormusgan auch Angriffe auf Brücken, wobei von mindestens drei toten Zivilisten und acht weiteren Verletzten die Rede ist. (…)

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8. iPG: Schlachtfeld wider Willen Der Irankrieg hat die Golfstaaten zur Zielscheibe gemacht. Nun richten sie ihre Sicherheitspolitik neu aus.

https://www.ipg-journal.de/regionen/naher-osten/artikel/schlachtfeld-wider-willen-9200/?utm_campaign=de_40_20260721&utm_medium=email&utm_source=newsletter

Naher Osten/Nordafrika

21.07.2026

Hanna Voss

Schlachtfeld wider Willen Der Irankrieg hat die Golfstaaten zur Zielscheibe gemacht. Nun richten sie ihre Sicherheitspolitik neu aus.

Hanna Voss war Redakteurin für die taz am Wochenende und ist nun im Auslandsbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Beirut tätig.

Nach nur einem Tag war schon wieder alles anders. Als Donald Trump Anfang Juli ankündigte, Schiffen in der Straße von Hormus künftig eine Abgabe von 20 Prozent abzuknöpfen – als Entschädigung für den amerikanischen Militärschutz der Passage –, war die Empörung am Golf einhellig. Man sollte also nicht nur die Kosten des Krieges tragen, sondern auch noch für eine Eskalation zahlen, über die man selbst kaum mitentschieden hatte.

Es folgten Telefonate mit den Regierungen der Region. Schnell war die Forderung vom Tisch, ersetzt durch das Angebot von Handels- und Investitionsabkommen. Trump will kassieren, die Golfstaaten protestieren, Trump knickt ein und bittet doch nicht zur Kasse: Diese kleine Episode erzählt mehr über die aktuelle Nahost-Ordnung als jede Grundsatzrede.

Im Juni hatten sich die USA und Iran auf eine Zwischenregelung verständigt: 60 Tage Zeit für weiterführende Verhandlungen, im Gegenzug sollte die freie Passage durch Hormus vorläufig wiederhergestellt werden. Gelöst war damit nichts. Iran beharrte auf einer Mitsprache bei der künftigen Verwaltung der Meerenge, die USA auf einer uneingeschränkten, gebührenfreien Durchfahrt. (…)

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9. n tv: Konträr zur deutschen Position - Israelische Persönlichkeiten fordern EU-Handelsstopp mit Siedlungen

https://www.n-tv.de/politik/Israelische-Persoenlichkeiten-fordern-EU-Handelsstopp-mit-Siedlungen-id31080000.html

Politik Konträr zur deutschen Position Israelische Persönlichkeiten fordern EU-Handelsstopp mit Siedlungen

13.07.2026, 14:31 Uhr

Deutschland tritt bei schärferen Sanktionen gegen Israel auf die Bremse und setzt auf Gespräche mit der Netanjahu-Regierung. Mehr als ein Dutzend bekannter Israelis aus Politik, Justiz und Kultur halten das für den falschen Ansatz. Sie pochen auf Taten anstelle von Worten.

Israelische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens fordern die Europäische Union, ihre Mitgliedsstaaten und das Vereinigte Königreich auf, den Handel mit illegalen Siedlungen im von Israel besetzten Westjordanland einzustellen.

Unter anderem der ehemalige israelische Parlamentspräsident Avraham Burg, ein früherer Richter des Obersten Gerichts und mehrere Gewinner des renommierten Israel-Preises begrüßen in dem offenen Brief die Bemühungen, die Länder wie Spanien, Irland, die Niederlande und Norwegen diesbezüglich unternehmen.

"Wir hoffen, dass die ganze EU und das Vereinigte Königreich sich dem anschließen." Europa habe sich seit langem klar für Frieden und das Völkerrecht ausgesprochen. "Nun muss es entsprechend handeln.“ (…)

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10. BSV: Immer mehr Milliarden fürs Militär? NICHT MIT MIR Ich protestiere gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands!

https://soziale-verteidigung.de/petitionen/petition-immer-mehr-milliarden-fuers-militaer-nicht-mit-mir/

Immer mehr Milliarden fürs Militär? NICHT MIT MIR Ich protestiere gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands! Fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung sollen die NATO-Staaten künftig

für Militär und kriegsrelevante Infrastruktur ausgeben.

Diese willkürliche Festlegung ist unverantwortlich. Fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes entsprächen nach heutigen Zahlen fast der Hälfte des deutschen Bundeshaushaltes; mindestens 200 Milliarden Euro. Jedes Jahr!

Aufrüstung führt in die Sackgasse! Dass Frieden und Sicherheit durch immer mehr Waffen und Abschreckung erreichbar wären, ist ein Trugschluss. Ich möchte in einem Land leben, das sich mit zivilen Mitteln für eine friedliche Welt stark macht. Diplomatie, Interessensausgleich und Völkerverständigung müssen die Grundpfeiler für Frieden in Europa und in der Welt sein.

Daher fordere ich von der Bundesregierung:

Einen Stopp der maßlosen Ausgaben für immer mehr Aufrüstung. Nötig sind mehr Investitionen, die unser aller Leben verbessern – zum Beispiel in Gesundheit, Bildung, Soziales und Klimaschutz.

Keine Belastung und Einschränkung nachfolgender Generationen durch unbegrenzte Neuverschuldung für Militär und Kriegs-Infrastruktur, durch eine Wehrpflicht oder die Vernachlässigung der Klimakatastrophe.

Einen entschlossenen diplomatischen Einsatz für ein Ende des russischen Angriffskrieges, nachhaltigen Frieden für die Ukraine und eine neue europäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur.

Ein glaubwürdiges Eintreten für Völkerrecht, nukleare und konventionelle Rüstungskontrolle sowie eine Stärkung von Ziviler Konfliktbearbeitung und Entwicklungszusammenarbeit. Dauerhafte Sicherheit kann nur eine Weltordnung garantieren, in der nicht das Recht des Stärkeren gilt.

Dieser Aufruf kann hier mitunterzeichnet werden:

https://soziale-verteidigung.de/petitionen/petition-immer-mehr-milliarden-fuers-militaer-nicht-mit-mir/

Hier gibt es die Unterschriftenliste auch zum Herunterladen und Ausdrucken:

https://soziale-verteidigung.de/wp-content/uploads/2026/02/ORL_Untersch_Nichtmitmir_02_2026_RZ_BSV.pdf

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11. Change.org: Abrüstung JETZT! Die Ankündigung des US-Präsidenten, keine neuen Marschflugkörper in Deutschland

zu stationieren, ist die Chance für einen Politikwechsel, der die gegenwärtige Phase der Rüstungseskalation beendet.

https://www.change.org/p/abrüstung-jetzt?source_location=search

Abrüstung JETZT!

Die Ankündigung des US-Präsidenten, keine neuen Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren,

ist die Chance für einen Politikwechsel, der die gegenwärtige Phase der Rüstungseskalation beendet.

Dazu erwarten wir, dass Deutschland umgehend eine Initiative für internationale Abrüstungs- und Rüstungskontrollverhandlungen unter dem Dach der UN ergreift. Der Versuch, mit europäischen Partnern neue Mittelstreckenwaffen zu entwickeln, ist dagegen keine Lösung. Er führt direkt in eine weitere Eskalationsspirale, die gestoppt werden muss.

Damit steigt auch die Gefahr eines Atomkriegs. Hyperschallraketen sind Erstschlagswaffen. Sie können in 10 Minuten Atomwaffenstandorte treffen. Umgekehrt gilt dies auch für russische Hyperschallraketen. Die Standorte in den USA sind für diese allerdings nicht erreichbar, ein Erstschlag wäre damit nicht zu führen.

Rüstungskontrollverträge, direkte Kommunikationskanäle und verlässliche Vereinbarungen reduzieren das Risiko eines unbeabsichtigten Atomkriegs erheblich.

Wenn die Bundesregierung in der jetzigen Situation anbietet, auf die Stationierung bzw. die Entwicklung von Mittelstreckenwaffen zu verzichten, bedingt das zeitgleich die Aufforderung an Russland, im Gegenzug seine Iskander-M-Raketen aus Belarus und Kaliningrad zurückzuziehen.

Der Anspruch, militärische Führungsmacht zu werden, ist völlig fehl am Platz und ein Schlag ins Gesicht der Opfer zweier Weltkriege

Wenn Deutschland die Rolle einer Führungsmacht anstrebt, muss dies – als Schlussfolgerung der deutschen Geschichte – eine Führungsmacht für eine friedliche internationale Zusammenarbeit werden. Diplomatische Fähigkeiten wie z.B. der Krisenprävention können zusammen mit Österreich und der Schweiz entwickelt werden. Statt einer Wehrpflicht erwarten wir eine deutliche Ausweitung der Angebote an Jugendliche in diesem Bereich für ein Soziales Jahr.

Vorrangig ist die Nukleare Abrüstung anzugehen, hier drohen die größten Gefahren.

Wir erwarten, dass die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag der UNO konsequent unterstützt und umsetzt, auch durch die Aufkündigung der so genannten ›Nuklearen Teilhabe‹.

Wir fordern Initiativen, um Verhandlungen über die von den USA und Russland aufgekündigten Abrüstungsverträge erneut anzustoßen, diese zu aktualisieren und zu erneuern. Hierbei sind alle nuklearen und konventionellen Waffensysteme zu erfassen, abzurüsten und zu kontrollieren. Dies betrifft in einem ersten Schritt die USA, Russland, die über die größten nuklearen Arsenale verfügen, und in einem zweiten Schritt China. Der von diesen ratifizierte NVV verpflichtet die Atommächte zur Abrüstung! Die „nicht offiziellen Atommächte“ sind nachdrücklich aufzufordern, ihre Atomwaffen abzugeben. Ein atomwaffenfreier Naher Osten, ein atomwaffenfreies Korea und ein atomwaffenfreier Indischer Subkontinent sind die Ziele.

Alle UN-Staaten sind in den weiteren Abrüstungsprozess in gegenseitiger Abstimmung einzubeziehen. Eine 10%-Kürzung aller Rüstungsetats wäre ein erster sinnvoller und machbarer Schritt. Die aus einer Weiterentwicklung der Entspannungspolitik Willy Brandts resultierende Friedensdividende ist für den Kampf gegen die hereinbrechende Klimakrise, gegen den Welthunger und für soziale Gerechtigkeit einzusetzen.

Erstunterzeichner_innen:

(…)

Hier kann mitunterzeichnet werden:

https://www.change.org/p/abrüstung-jetzt?source_location=search

siehe auch:

https://www.nytimes.com/2026/07/20/world/europe/pope-leo-nuclear-disarmament-anti-war-message.html

Der Papst ruft zur nuklearen Abrüstung in seiner jüngsten Antikriegsbotschaft auf

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