Wilde Friedenskirche in Köln: Keine Gewöhnung an Gewalt

Gespeichert von Karin Weise am
Image

Text Homepage: 



 

Wilde FriedensKirche in Köln: Keine Gewöhnung an Gewalt

Am Sonntag, den 28. Juni 2026, lädt die Wilde FriedensKirche um 15 Uhr zu einem besonderen Gottesdienst in Köln ein. Treffpunkt ist das Domforum am Domkloster 3. Gemeinsam gehen die Teilnehmenden zur Keupstraße und besuchen die Ausstellung zum Nagelbombenanschlag des NSU vom 9. Juni 2004.

Unter dem Titel „Keine Gewöhnung an Gewalt“ erinnert die Wilde FriedensKirche an die Opfer des rassistischen Anschlags und setzt zugleich ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Menschenfeindlichkeit und jede Form von Gewalt. Die Veranstaltung lädt dazu ein, gemeinsam innezuhalten, zu erinnern und darüber nachzudenken, wie Frieden und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gestärkt werden können.

Die Wilde FriedensKirche ist eine offene Gemeinschaft von Menschen, die den Frieden in den Mittelpunkt ihres Glaubens und Handelns stellen. Inspiriert von der gewaltfreien Botschaft Jesu sucht sie nach Wegen, Konflikte ohne Gewalt auszutragen und die Gegenwart des Friedens im eigenen Leben und in der Welt sichtbar werden zu lassen.

Ihre Gottesdienste finden bewusst unter freiem Himmel statt. Sie führen an Orte, an denen Gewalt, Unterdrückung und Unrecht spürbar sind, aber auch an Orte, an denen Menschen Hoffnung, Versöhnung und Gerechtigkeit leben. Lieder, Gebete, Gespräche, Zeiten der Stille und gemeinsame Fürbitten prägen diese besonderen Begegnungen. Im Anschluss wird geteilt, was die Teilnehmenden zum Essen und Trinken mitgebracht haben.

Eingeladen sind alle Menschen, die den Weg der Gewaltlosigkeit erproben möchten – unabhängig davon, ob sie einer Kirche angehören oder nicht. Der Internationale Versöhnungsbund unterstützt die Wilde FriedensKirche als Bündnispartner.

Termin: Sonntag, 28. Juni 2026, 15 Uhr
Treffpunkt: Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Gudula Frieling und Matthias Engelke.


 

Veranstaltungsbeginn