Zu unserem Herbsttreffen hat sich der Vorstand wieder in der Jugendherberge in Kassel getroffen – ziemlich zentral aus allen Richtungen gut erreichbar, und wir haben das Haus schön öfter als gut geeignet für solche Treffen erlebt.
Im Vorstand arbeiten lauter vielfältig engagierte Menschen zusammen – das befruchtet unsere Arbeit, bringt aber auch mit sich, dass wir selten vollzählig anwesend sind, weil Termine mit Veranstaltungen aus anderen Engagements kollidieren. Wir vertrauen uns gegenseitig, dass jedes Vorstandsmitglied verantwortungsvoll Prioritäten setzt und selbständig entscheidet, wo es teilnimmt.
So haben wir Freitag Abend zu siebt unsere Arbeit begonnen, ab Samstag Mittag waren wir dann zehn, und ein Gast kam auch noch dazu.
Berichte aus der Geschäftsstelle und dem Friedensreferat werden schon vor den Treffen schriftlich verteilt und meist zustimmend und dankend zur Kenntnis genommen.
Der geschäftsführende Vorstand berichtet von seinen Aktivitäten seit dem letzten Treffen des Gesamtvorstands. Ein Thema haben wir dabei etwas ausführlicher beraten:
Umgang mit Fördermitteln
Schon beim ersten Treffen des damals neu gewählten Vorstands im Juli 2024 in Mainz haben wir uns über unseren Umgang mit Fördermitteln unterhalten. Einige hatten damals den Eindruck, dass wir uns auch mal von der Aussicht auf Fördermittel treiben lassen. Das wollen wir nicht mehr, waren wir uns einig, sondern wir entscheiden, was wir wollen (natürlich im Rahmen dessen, was wir uns leisten können). Wenn es dazu Aussicht auf Fördermittel gibt, stellen wir einen Antrag. Bekommen wir Fördermittel, gibt uns das mehr Spielraum für zukünftige Vorhaben, beeinflusst aber nicht das aktuelle Projekt.
Im Austausch mit der Kommission Beloved Community haben wir dieses Prinzip für die Veranstaltung am 20. Dez. erstmals praktisch angewandt: „Blick zurück nach vorn! 10 Jahre Kommission Beloved Community“ ist auf der Homepage und im letzten Newsletter detaillierter beschrieben. Wir haben die Initiative der Kommission begrüßt und zugesagt, diese Veranstaltung in unser Programm aufzunehmen – unabhängig davon, ob ein Förderantrag dafür genehmigt wird. (Inzwischen wurde der Antrag abgelehnt).
Die Planung der Jahrestagung 2026
haben wir ausgehend von den Impulsen des Vorbereitungstreffens weitergeführt. Von einigen Mitgiedern kamen auch noch weitere Vorschläge für Themen und Referent*innen.
Wir haben die Themen der Hauptvorträge und der Arbeitsgruppen abgestimmt und eine Liste von Referent*innen erstellt, die jetzt von der Geschäftsstelle angefragt werden. Abhängig davon, wer zusagt, können wir Ende Januar das Programm konkreter fassen.
Nachfolge Friedensreferat
Von einer befreundeten Organisation wurde uns jemand vorgeschlagen, der für so eine Stelle geeignet sein könnte. Wir haben die Person zum Kennenlernen eingeladen und konnten unsere Vorstellungen und Wünsche austauschen. Wir werden darüber weiter beraten und vorher keine weiteren Details öffentlich machen.
VB-Vernetzung, unsere Mailingliste
Wegen wiederholter eskalierender Diskussionen in dieser Liste haben wir erst mal die Schließung der Liste angekündigt. Im Austausch mit den Mitgliedern dieser Liste haben wir davon Abstand genommen. Diese Liste dient nur dem Austausch zwischen Mitgliedern des Versöhnungsbundes. Von denen kann erwartet werden, dass sie selbständig auf respektvollen Umgang miteinander achten und keine Moderation brauchen.
Eine wichtige Maßnahme war, die Geschäftsstelle in die Administration der Liste einzubinden, damit sichergestellt ist, dass nur Mitglieder in der Liste vertreten sind und bei Austritt aus dem VB auch die Listenmitgliedschaft beendet wird.
Öffentlichkeitsarbeit: Homepage und Rundbrief
Für den Rundbrief suchen wir weiterhin nach jemandem, der die Redaktion übernimmt. Thomas Nauerth hat diese Arbeit nur kommissarisch übernommen. Wir brauchen dringend eine Nachfolge.
Die neue Homepage ist in Arbeit. Leider ist die Gruppe, die daran arbeitet, inzwischen ziemlich klein geworden – wir müssen weiter beraten, wie wir damit umgehen.
Weitere Themen
bearbeiten wir immer wieder, können aber noch keine Ergebnisse berichten. Beispiele sind die Arbeit am Antrag aus der letzten Mitgliederversammlung, Daten über Diskriminierungsvorfälle zu sammeln und Handlungsperspektiven zu entwickeln, Planung der nächsten Vorstandstreffen und Personalangelegenheiten.